Aktionskunst

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Kunst kommt bekanntlich von Können, aber Aktionskunst ist der erfolgreiche Versuch selbsternannter Künstler, das Gegenteil zu beweisen.

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Brandheiße Aktionskunst: "Flambiertes Hesse-Denkmal in Calw"

Der zentrale Punkt der Aktionskunst ist, daß kein Kunstobjekt geschaffen wird, wie beim Malen, der Bildhauerei oder der Architektur und daß auch kein Verständnis für Musik erforderlich ist. - Aktionskunst existiert nur im Augenblick des Happenings und ist dementsprechend flüchtig, auch wenn Videokamera und Handys mit Kamerafunktion es inzwischen erlauben, ein dauerhaftes Dokument der peinlichen Vorstellung zu erzeugen - und so Internet-Berühmtheiten zu schaffen.

Alles kann ein Happening und Aktionskunst sein:

Ob man nun

egal! - Solange nur ein paar Kunstkritiker anwesend sind, und bei Häppchen und Prosecco kontrovers darüber diskutieren, ist alles Kunst - und jeder ein Künstler!

[Bearbeiten] Bedeutende Aktionskünstler

Zu den bedeutendsten Künstlern seiner Zunft zählte ohne Zweifel der Koreaner Nam June Paik (* 20. Juli 1932 in Seoul, Südkorea; † 29. Januar 2006 in Miami, Florida), der in den 1960er Jahren in Deutschland (später auch in Amerika) für Furore sorgte, reihenweise Klaviere zersägte oder aus dem Fenster warf, Violinen und andere Instrumente zerstörte und auf der nackten Aktions-Cellistin Charlotte Moorman unter Wasser Cello spielte, was ihm eine Verhaftung durch die New Yorker Polizei (und viel Publicity) bescherte. Er brach gnadenlos mit dem traditionellen Kunstverständnis und verstörte die Kunstkritiker mit seinen Aktionen. Paik bezeichnete sich selbst zwar zuerst als Musiker, doch über ein dillettantisches "Für Elise" am noch nicht zersägten Klavier kam er eigentlich nie hinaus. Später wandte sich der Koreaner dann der Videokunst zu und wurde als Professor an die Düsseldorfer Kunstakademie berufen, wo er sich für viel Geld aber selten blicken ließ.


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