Alkoholische Realitätstheorie
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Die Alkoholische Realitätstheorie (kurz: ART) ist ein mathematisches Modell zur Beschreibung dynamischer Alkoholisierungsprozesse. Die Grundlagen der Theorie wurden maßgeblich von Arnold Weinstein entwickelt, der am 18. Februar 1949 vor der San Narcisoer Akademie der Wissenschaften in einem Vortrag mit dem Titel „Zur Alkoholisierungsdynamik motivierter Trinker“ erstmals über die Kernthesen seiner Theorie referierte, und damit eine vollständige Revision des Verständnisses dynamischer Alkoholisierungsprozesse einleitete.
Die Theorie findet ihre Erweiterung in der Speziellen Rauschtheorie (kurz: SRT), in der komplexe psychosoziale Faktoren und paranormale Aspekte, wie den Alkoholisierungsprozeß bedingende Ursachen und ihn begleitende Auswirkungen, betrachtet werden.
Die Alkoholische Realitätstheorie gilt als eine der experimentell am besten gesicherten Theorien der neuzeitlichen Wissenschaften, und wird allgemein als mathematisches Fundament der Speziellen Rauschtheorie anerkannt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Grundbegriffe der Alkoholischen Realitätstheorie
Im Rahmen der ART erfolgt die mathematische Formulierung dynamischer Alkoholisierungsprozesse mit den Methoden der Dichtefunktionaltheorie, die gemeinsam mit der Promillerechnung und der Volumsprozentrechnung zu den Grundrechnungsarten der ART zählt. Die Beschreibung des Alkoholisierungsprozesses geschieht mittels der dynamischen Alkoholisierungsgleichungen, der Grad der Alkoholisierung kann dabei im Wesentlichen aus der Kenntnis der sogenannten dynamischen Dichtefunktionale bestimmt werden, die in der einschlägigen Literatur synonym auch als dynamische Alkoholisierungsfaktoren bezeichnet werden.
Die im folgenden Abschnitt wiedergegebenen Inhalte beziehen sich auf Weinsteins erste Arbeiten zur ART, in denen er durch reinen Bierkonsum induzierte dynamische Alkoholisierungsprozesse beschrieb. Die bei diesen Betrachtungen gefundenen Gesetzmäßigkeiten wurden von ihm in späteren Abhandlungen für beliebige Alkoholisierungsprozesse verallgemeinert. Eine solche Abstraktion der gültigen Prinzipien wird im Kapitel über das Bieräquivalenzprinzip diskutiert.
[Bearbeiten] Die dynamischen Dichtefunktionale
[Bearbeiten] Der bph-Wert
| bph-Wert | |
|---|---|
| Einheitensystem | ART |
| Einheitenname | beer per hour |
| Einheitenzeichen |
|
| Dimension |
|
| Benannt nach | Anzahl der getrunkenen Biere pro Stunde |
Der englische Ausdruck beer per hour (bph, zu deutsch „Bier pro Stunde“) ist als Maßeinheit der Trinkgeschwindigkeit ein Begriff aus der Dichtefunktionaltheorie. Er steht für die Anzahl der pro Zeiteinheit Stunde konsumierten Biere, und ist als dynamisches Dichtefunktional eine fundamentale Größe in der ART.
Jemand, der eine Stunde lang mit einem bph-Wert von 1 trinkt, konsumiert in diesem Zeitraum eine Menge von exakt 0,5 Litern Bier. Die Einheit bph ist nicht zu verwechseln mit dem akademischen Grad B.Ph. (Bakkalaureus der Philosophie).
Definition des bph-Wertes
Die Definition des bph-Wertes läßt sich als Änderung des Bierkonsums
pro Zeiteinheit
(gemessen in Stunden h) in folgender Weise darstellen:
- Durchschnittswert des bph, bestimmt aus dem Gesamtbierkonsum
und der Gesamtdauer
einer abgeschlossenen Konsumationsphase:
- temporärer Durchschnittswert während einer bestimmten Zeitspanne der Konsumationsphase:
- momentaner bph-Wert (differentielle Trinkgeschwindigkeit, Schluckgeschwindigkeit):
und
repräsentieren den Bierkonsum zu den entsprechenden Zeitpunkten
und
,
und
stehen für die entsprechenden Differenzen.
Für eine zuverlässige Bestimmung des Alkoholisierungsgrades sollten die aus der Untersuchung längerer Zeitspannen des Alkoholisierungsprozesses gewonnenen Werte
und
herangezogen werden.
Der Momentanwert
ergibt sich als differentielle Ableitung des Bierkonsums nach der Zeit aus der Grenzwertbildung für kleinste betrachtete (infinitesimale) Zeitspannen. Während des Verlaufs eines Alkoholisierungsprozesses kann er im Allgemeinen starken zeitlichen Schwankungen unterliegen. Die Kenntnis zwischenzeitlicher kurzfristiger Extremwerte verliert daher, bezüglich der Bestimmung des Alkoholisierungsgrades, an Aussagekraft. Eine Analyse solcher Extremwerte ist allerdings in der Alkoholischen Spieltheorie von essentieller Bedeutung.
Praktische Beispiele zur Veranschaulichung:
- Anton trinkt zwölf Biere verteilt über einen Zeitraum von fünf Stunden. Die ersten vier davon leert er gleich innerhalb einer Stunde. Der bph‑Durchschnittswert über die gesamte Konsumationsphase ergibt sich somit zu
- während der temporäre Durchschnittswert in der ersten Stunde
- Berta ist bekennende Anhängerin des Drei-Schluck-Trinkens, einer Speeddisziplin der alkoholischen Spieltheorie. Sie kippt ihr Bier zügig innerhalb einer Minute. Daraus folgt (in guter Näherung) ein momentaner bph-Wert von
- Berta wird einen Wert auf solch hohem Niveau nicht dauerhaft behaupten können, eine Weile kann sie aber noch beruhigt weiter spielen.
[Bearbeiten] Der Weinsteinsche Motivationskoeffizient und das alkoholische Realisationsvermögen
Die auf die Kenntnis weniger fundamentaler Größen reduzierte realistische Beschreibung von Alkoholisierungsprozessen erfordert, zusätzlich zur Einführung des bph-Wertes, die Einbeziehung zweier weiterer dynamischer Faktoren. Diese sind der sogenannte Weinsteinsche Motivationskoeffizient und das alkoholische Realisationsvermögen, beide Größen haben ihren Ursprung in der Theorie der alkoholischen Potentiale.
Unter dem Begriff des Potentials versteht man in der ART einerseits die Bereitschaft eines Trinkers, überhaupt eine Trinkleistung zu verrichten, also Bier zu konsumieren, andererseits aber auch sein Vermögen, diesen Bierkonsum in einen entsprechenden Dichtegrad umzusetzen.
Erstere Eigenschaft läßt sich auf Wirkungen des alkoholischen Motivationspotentials zurückführen, letztere auf Rückkoppelungen der verwirklichten Trinkleistung mit dem alkoholischen Realisationspotential. Im Folgenden werden diese beiden Potentialbegriffe näher erörtert.
Das alkoholische Motivationspotential
Weinsteins Leitmotiv „Am Morgen ein Bier und der Tag gehört dir“ diente als Ausgangspunkt für seine Überlegungen zum Wesen des alkoholischen Motivationspotentials
. In der ART steht der Begriff der Motivation für einen meist psychisch bedingten Zustand der Neigung eines Trinkers, eine Affinität zu alkoholischer Hingabe herzustellen, mit dem Ziel, die Energetisierung der alkoholischen Realität voranzutreiben. Für eine detailliertere Ergründung psychologischer Aspekte des Motivationspotentials sei hier auf Weinsteins Arbeiten zur Speziellen Rauschtheorie, die sich mit Ursachen und Wirkungen dynamischer Alkoholisierungsprozesse befaßt, verwiesen.
Im praktischen Verlauf des Alkoholisierungsprozesses kann der konkret auftretende Bierkonsum trinkmotivationsabhängigen Unsicherheiten unterliegen. Mögliche temporäre Schwankungen des zeitabhängigen Motivationspotentials
bedingen Änderungen des motivationsabhängigen Bierkonsums
.
Die motivationsbedingte zeitliche Änderung des Bierkonsums führt also durch die zeitliche Ableitung desselben zum motivationsabhängigen momentanen bph-Wert
wobei die partiell von der Motivation abhängige Änderung des Bierkonsums als Weinsteinscher Motivationskoeffizient
bezeichnet wird, und der Ausdruck
zeitliche Änderungen der Trinkmotivation repräsentiert.
Der Weinsteinsche Motivationskoeffizient ist ein Maß für die Umsetzung der vorhandenen Trinkmotivation in Form einer realisierten Trinkleistung, repräsentiert durch einen einsetzenden Bierkonsum. Er kann, wie auch der bph-Wert, als dynamisches Dichtefunktional selbst zeitlich variieren.
Umgekehrt kann der Bierkonsum während einer beliebigen Zeitspanne durch zeitliche Integration des motivationsabhängigen momentanen bph-Wertes über die Dauer der betrachteten Konsumationsphase bestimmt werden:
Das alkoholische Realisationspotential
In seinem am 4. September 1949 publizierten Aufsatz „Ist der Dichtegrad eines Trinkers von seinem Realisationsvermögen abhängig?“ beschrieb Weinstein erstmals die auftretenden Wechselwirkungen zwischen der Trinkleistung und dem alkoholischen Realisationspotential einerseits, und deren unmittelbaren Auswirkungen auf den realisierten Dichtegrad andererseits.
Der Begriff des alkoholischen Realisationpotentials
steht allgemein für das Vermögen eines Trinkenden, die verwirklichte Trinkleistung zu energetisieren, und in einen Zustand alkoholischer Realität zu transformieren. Dieser energetisierte Zustand alkoholischer Realität, für den Theoretiker synonym auch den Ausdruck Dichtegrad verwenden, wird mit dem landläufig verbreiteten Terminus des Rausches assoziiert.
Trinkende können völlig verschiedene Realisationspotentiale aufweisen, diese Größe ist stark von individuellen physischen, wie auch psychischen Komponenten abhängig, und wird umgangssprachlich mit den Begriffen der Aufnahmefähigkeit oder Verträglichkeit in Verbindung gebracht.
Im praktischen Alkoholisierungsprozeß zeigt sich die faktische Energetisierung der alkoholischen Realität allerdings nicht augenblicklich nach Erreichen einer Trinkleistung, sondern um eine Zeitspanne
verzögert. Diesem Umstand wird mit der Berücksichtigung einer zeitlichen Phasenverschiebung des Realisationspotentials Rechnung getragen.
Somit erhält man als phasenverschobenes alkoholisches Realisationspotential das tatsächliche alkoholische Realisationsvermögen
wobei der individuelle Retardationsfaktor
wiederum eine von der spezifischen Konstitution des Trinkenden abhängige Größe ist, die die beim alkoholischen Energetisierungsprozeß vorkommenden zeitlichen Verzögerungen berücksichtigt.
[Bearbeiten] Die alkoholische Realitätsenergie
In einer erweiterten Formulierung der Theorie kann der bph-Wert auch als Ableitung der potentiellen Trinkenergie
nach dem individuellen Trinkimpuls
definiert werden, mit
Der differentielle individuelle Trinkimpuls
kann wiederum als Produkt des aus der Trinkmotivation resultierenden Weinsteinschen Motivationskoeffizienten und des differentiellen bph-Wertes dargestellt werden:
Der Prozeß der Alkoholisierung entspricht nun einer durch das alkoholische Realisationsvermögen
bedingten Umwandlung der potentiellen Trinkenergie
in die sich im Zustand alkoholischer Realität manifestierende Energie
, mit
Der hierbei vorkommende Faktor
trägt einer durch das Auftreten des realistischen Dopplereffekts nötigen Korrektur Rechnung.
Integriert man diesen Ausdruck für den betrachteten Alkoholisierungsprozeß, so ergibt sich:
Definiert man dabei den Term
als realitätsspendenden Weinsteinschen Motivationskoeffizienten, so kann die Gleichung für die alkoholische Realitätsenergie in der alternativen Schreibweise
dargestellt werden.
Die alkoholische Realitätsenergie folgt also direkt aus der Kenntnis des bph-Wertes, des Weinsteinschen Motivationskoeffizienten, und des alkoholischen Realisationsvermögens. Diese Beziehung ist von zentraler Bedeutung für die Beschreibung dynamischer Alkoholisierungsprozesse und für die Bestimmung des Dichtegrads, und gilt als Kernstück der Weinsteinschen Theorie, da in ihr der fundamentale Zusammenhang zwischen den dynamischen Dichtefunktionalen und der alkoholischen Realitätsenergie offensichtlich wird.
In diesem Kontext läßt sich auch die Zuordnung des bph-Wertes, des Weinsteinschen Motivationskoeffizienten, und des alkoholischen Realisationsvermögens zur Klasse der dynamischen Dichtefunktionale verstehen.
[Bearbeiten] Das Bieräquivalenzprinzip
Der Genuß beliebiger Mengen verschiedener Getränke mit ungleichen Volumsprozentgehalten an Alkohol hat im Allgemeinen unterschiedliche Auswirkungen auf den Dichtegrad. Weinstein berücksichtigte diesen Umstand entsprechend, indem er seine Ideen widerspruchsfrei weiterentwickelte, und in seiner, ebenfalls 1949 erschienenen, die Vorzüge multiplen Trinkens hervorhebenden Schrift „Wein auf Bier, das rat ich dir. Bier auf Wein, so soll es sein.“ das Bieräquivalenzprinzip postulierte, und somit zu einer neuen realistischen Beschreibung gelangte, mit deren Hilfe sich ein konsistentes Bild der Alkoholisierungsdynamik motivierter Trinker ergibt.
In dieser allgemeineren Formulierung der ART besagt das Bieräquivalenzprinzip eine allen dynamischen Alkoholisierungsprozessen inhärente raum- und zeitunabhängige Invarianz der dynamischen Alkoholisierungsgesetze unter Volumsprozenttransformationen.
Das Bieräquivalent (kurz:
für engl. beer equivalent, auch: Biereinheit) der konsumierten Menge eines bestimmten Getränks steht für das Verhältnis des in dieser umgesetzten Menge enthaltenen realitätsfördernden Inhaltsstoffes (Alkohol), bezogen auf den in einem Bier enthaltenen Wirkstoff. Sein Wert ist direkt proportional zum Verhältnis des Alkoholvolumsprozentgehalts des Getränks, bezogen auf den von Bier.
Das Bieräquivalent einer bestimmten Menge eines Getränks ist also gegeben durch
mit
realitätsstiftende Gehaltvolligkeit des Getränks in Volumsprozent
Gehaltvolligkeit von Bier in Volumsprozent
konsumierte Menge des Getränks in Litern
Volumen eines Bieres in Litern
Für den Gebrauch n verschiedener realitätsfördernder Substanzen ergibt sich die Bestimmung des Gesamtbieräquivalents aus dem realistischen Additionstheorem für Bieräquivalente durch Summenbildung über alle Teilbieräquivalente, unter Zuhilfenahme der von der schwedischen Mathematikerin Pippilotta Viktualia Rullgardina Krusmynta Efraimsdotter Långstrump eingeführten Långstrumpschen Summenkonvention:
Bieräquivalent des konsumierten Getränkes 
Gehaltvolligkeit des Getränkes
in Volumsprozent
umgesetzte Menge des Getränkes
in Litern
Die Alkoholgehalte von Bieren und deren Behältnisvolumina unterliegen sorten- und herstellerspezifischen Schwankungen. Die ART zählt zu den exakten Wissenschaften, es wurden daher in Übereinkunft mit dem Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen die Werte
%
, sowie
als fundamentale Einheiten der Gehaltvolligkeit und des Behältnisvolumens definiert (vgl. Pariser Urliter). Beim Konsum von Bier auftretende individuelle Abweichungen hiervon finden in der Formel zur Berechnung des Bieräquivalents ihre entsprechende Berücksichtigung.
Illustrative Beispiele:
Cäsar, Dora und Emil besuchen eine Party. Alle drei vertreten verschiedenartige Auffassungen bezüglich der Provokation alkoholischer Realitätsenergien. Das Bieräquivalenzprinzip zeigt diese Differenzen sehr anschaulich.
- Dank einer gehörigen Portion alkoholischen Motivationspotentials kommt Cäsar in den Genuß von 0.75l Rotwein (mit 13% Vol.), 0.5l Vodka (38% Vol.), sowie zweier Flaschen Bockbier (á 0.5l, 7.5% Vol.). Für das entsprechende Bieräquivalent ergibt sich aus dem realistischen Additionstheorem für Bieräquivalente folglich ein Wert von
- Er wird seinen Heimweg sicher mit einem ordentlichen alkoholinduzierten Pracker im Marschgepäck antreten. Das Ganze ist eben oft mehr als die Summe seiner Teile.
- Dora geht etwas gemächlicher zur Sache, sie begnügt sich mit drei Gläsern Prosecco (á 0.125l, 10% Vol.), sowie zwei Gläsern Campari (á 0.1l, 25% Vol.). Das resultierende Bieräquivalent ist daher von der Größe
- Ein Damenspitzerl ist wohl ein passender Ausdruck für ihre Konstitution.
- Emil ist überzeugter Anhänger der (in einem späteren Kapitel kurz diskutierten) Polytoxikologischen Substrattheorie. Er steht auf Cola und Kiffen, und geht auf dieser Party alkoholisch gänzlich unmotiviert ins Rennen. Das daraus folgende Bieräquivalent liegt bei 0, Emil wird nie betrunken werden.
[Bearbeiten] Der beph-Wert
Unter Anwendung des Bieräquivalenzprinzips läßt sich nun analog zum bph-Wert das beer equivalent per hour (beph) bestimmen, indem man in den Definitionsgleichungen des bph-Wertes den Bierkonsum
durch das Bieräquivalent
ersetzt. Zur Betrachtung eines beliebigen Alkoholisierungsprozesses führt man die selbe Substitution einfach in den zu Grunde liegenden dynamischen Alkoholisierungsgleichungen durch. Deren Struktur bleibt dabei von dieser Transformation unbeeinflußt.
Das bedeutet, daß die Gesetze der ART für alle Alkoholisierungsprozesse in allen Volumsprozentsystemen unabhängig von der realitätsfördernden Gehaltvolligkeit des Getränks, und unabhängig von der räumlichen Positionierung des Konsumierenden, sowie vom Zeitpunkt der Umsetzung der alkoholischen Potentiale gültig sind.
Dies unterstreicht die fundamentale Bedeutung und die Universalität des Konzepts des bph-Wertes in der Alkoholischen Realitätstheorie. Die Größen bph und beph werden daher in der ART synonym verwendet.
Der konkrete Ablauf eines bestimmten betrachteten Alkoholisierungsprozesses ist jedoch durch die direkte Abhängigkeit von den Dichtefunktionalen
,
und
, deren Größenordnung sich infolge einer Volumsprozenttransformation sehr wohl ändern kann, gekennzeichnet. So kann sich beispielsweise für einen individuellen Trinkertypen eine Verschiebung des Motivationspotentials ergeben, wenn er zum Konsum eines Getränks mit anderer Gehaltvolligkeit übergeht. Dieser Umstand könnte dann etwa auch eine tatsächliche Änderung des Motivationskoeffizienten und des beph-Wertes zur Folge haben.
Beispiele zur Berechnung des beph-Wertes:
- Friedrich und Gustav verbringen einen gemütlichen Abend. Friedrich genehmigt sich weißen Spritzer (Weinschorle) (6% Vol.) im Walzertakt, also mit einer Beständigkeit von drei Vierteln (0.25l) pro Stunde. Einem Viertel dieses Getränks entspricht ein Bieräquivalent der Größe
- Somit kommt er auf einen beph-Wert von
- Friedrichs Bemühungen werden sich über einen längeren Zeitraum zu erstrecken haben, will er konkrete Fortschritte erzielen.
- Parallel dazu trinkt Gustav Bier mit einem bph-Wert von drei Bieren pro Stunde. Jedes davon rundet er mit einem Kurzen (0.04l, 40% Vol.) ab. Ein solch geschmeidiges Gesamtpaket schlägt mit einem Bieräquivalent von
- zu Buche. Dank seines beph-Wertes von
- liegt er, realistisch betrachtet, eindeutig auf der Überholspur, muß aber aufpassen, nicht zu schnell ins Schleudern zu geraten.
[Bearbeiten] Phänomenologie der Alkoholischen Realitätstheorie
Die Alkoholische Realitätstheorie ist ein vollständiges und in sich abgeschlossenes Modell zur Beschreibung aller dynamischen Alkoholisierungsprozesse. Mit der Alkoholisierung verbundene Phänomene sind in der Regel allerdings nur bei höheren Dichtegraden beobachtbar. Erst, wenn (für einen mit durchschnittlichem Realisationsvermögen ausgestatteten Trinker) der bph-Wert über einen längeren Zeitraum einen Wert von etwa einem Bier pro Stunde übersteigt, zeigen sich realitätstheoretische Effekte für unvoreingenommene Beobachter. Ein bph-Wert von 1 gilt daher als Schwellenwert der Wahrnehmbarkeit alkoholischer Energetisierung. Aus diesem Grund bezeichnet man darunter liegende Werte auch als statische Alkoholisierungsgrößen, Effekte sind in solchen Fällen nur selten nachweisbar.
[Bearbeiten] Die Zungenkontraktion, Zusammenhänge der ART mit der Kantenmechanik
Eine der experimentell am besten überprüfbaren Konsequenzen der ART ist der Effekt der realistischen Zungenkontraktion. Diese bewirkt, daß der motorische Vorgang des Sprechens bei einem Trinker, der sich relativ zu einem vergleichsweise nüchternen Beobachter alkoholisiert, aus Sicht des nüchternen Beobachters verkrümmt erscheint, und damit auch die im System des nüchternen Beobachters wahrgenommene sprachliche Äußerung des Trinkenden.
Die Zungenkontraktion ergibt sich als Konsequenz der Eisenbergschen Unschärferelation, einer fundamentalen Aussage der Kantenmechanik, nach der zwei komplementäre Zustandsgrößen eines Trinkers nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmbar sind. Sie wurde von Weinherr von Eisenberg im Rahmen der Kantenmechanik formuliert, und ist keine Folge von Unzulänglichkeiten eines entsprechenden Beobachtungsvorganges, sondern vielmehr prinzipieller Natur.
Der bekannteste Vertreter für ein Paar solcher komplementärer Zustandsgrößen sind eben die beim Effekt der Zungenkontraktion betrachtete verbale Äußerung, und der individuelle Artikulationsimpuls des sich Äußernden. In diesem Fall spricht man von einer Wort-Impuls-Unschärferelation, die besagt, daß das Produkt der Unschärfe des gesprochenen Wortes
mit der Unschärfe des individuellen Artikulationsimpulses
nicht kleiner als das Alkoholische Wirkungsquantum
sein kann, gemäß der Beziehung
Eine exaktere Kenntnis einer dieser beiden Entitäten führt unweigerlich zu einer größeren Unbestimmtheit in der Kenntnis der anderen. Nach der San Narcisoer Interpretation der Kantenmechanik ist diese Unschärfe auf einen grundlegenden Wahrscheinlichkeitscharakter in der Artikulation zurückzuführen, der nicht Ausdruck der Unvollkommenheit der Alkoholischen Realitätstheorie, sondern des prinzipiell nicht-deterministischen Ablaufs sprachlicher Äußerungen ist. Es wird in dieser Interpretation darauf verzichtet, den Zustandsgrößen des kantentheoretischen Formalismus, wie beispielsweise dem gesprochenen Wort oder dem Artikulationsimpuls, eine Realität in unmittelbarem Sinne zuzuschreiben. Die Kantentheorie und diese Deutungen sind damit von erheblicher Relevanz für das Verständnis des alkoholdynamischen Weltbilds.
Der durch die Komposition der Euro 2008-Hymne „Hicke hackedicht“ bekannte Populärmusiker und Sprachunschärfetheoretiker Lally Hicks vertritt die Auffassung, daß es in der Natur eines Betrunkenen liege, dem artikulierten Wort unterhalb gewisser (durch die Wort-Impuls-Unschärferelation gegeben) Wahrnehmbarkeitsgrenzen des sprachlichen Ausdrucks (Hicks-Phonem) keine Realität in unmittelbarem Sinne zuschreiben zu können, weil ein solcher Begriff des Wortes bei hohen Alkoholisierungsgraden keinen Sinn mehr ergäbe, dies also nicht mehr eine objektive Wahrnehmung der Natur des Betrunkenen sei.
[Bearbeiten] Das Zwillingsparadoxon
Als Zwillingsparadoxon bezeichnet man die beim ursprünglichen Interpretationsversuch der Ergebnisse eines von Weinstein vorgeschlagenen Experiments aufgetretenen scheinbaren logischen Widersprüchlichkeiten in der Alkoholischen Realitätstheorie, die die Theorie in ihren Fundamenten zu erschüttern bedrohten. Dieses Experiment diente der Überprüfung der in der ART als Grundpfeiler enthaltenen Invarianz der dynamischen Alkoholisierungsgesetze unter Volumsprozenttransformationen.
Insbesondere sollte die Ortsunabhängigkeit des Bieräquivalenzprinzips eindrucksvoll demonstriert werden, das Experiment wurde daher im Rahmen der ersten bemannten Raumflüge zum Mond realisiert. Zwei anfangs in nüchternem Ausgangszustand verharrende, alkoholisch gleichermaßen motivierte, und mit dem selben alkoholischen Realisationspotential ausgestattete Zwillinge begannen dabei synchron, sich gleichförmig zu betrinken.
Zur Überprüfung der Invarianz der Alkoholisierungseffekte unter Volumsprozenttransformationen vollzog einer der beiden Zwillinge den Alkoholisierungsprozeß mit Wein, während sein Bruder Bier konsumierte. Beide tranken jedoch mit einem exakt gleich hohen konstanten beph-Wert, und sollten daher in ihren jeweiligen Bezugssystemen die selben dynamischen Alkoholisierungsprozesse durchlaufen.
Der Wein trinkende Zwilling verblieb während der Dauer des Experiments auf der Erde, unterdessen reiste sein Bier trinkender Bruder gleich zu Beginn der Untersuchungen mit konstant hoch gehaltener Trinkgeschwindigkeit zum Mond ab, um nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Erdtrabanten mit dem selben beph-Wert wieder zur Erde zurückzukehren. Für seine Fahrt zum Mond war er ausreichend mit Proviant versorgt.
Unter den gegebenen Versuchsbedingungen sollte aus dem Bieräquivalenzprinzip die unmittelbare Konsequenz folgen, daß beide Zwillinge von außen stehenden nüchternen Beobachtern, sowie von ihrem jeweiligen Bruder, zu jedem Zeitpunkt gleich angetrunken wahrgenommen werden.
Bei der Ankunft des weit gereisten Raumfahrers auf der Erde stellte sich allerdings heraus, daß der dort zurückgebliebene Zwilling wesentlich betrunkener war, als der eben von seiner Fahrt heimgekehrte, und, als Konsequenz des von der ART vorausgesagten realistischen Dopplereffekts, eine plötzliche Vermehrung der Anzahl seiner Brüder feststellte, sich somit als Teil von Drillingen wahrnahm. Allerdings kam der Weltallbummler zuhause nüchtern an, auch war er von dieser Änderung seiner familiären Verhältnisse absolut nicht betroffen.
Dieser paradoxe Ausgang des Experiments widersprach intuitiven und in der Theorie enthaltenen grundsätzlichen Annahmen über das Wesen des Alkoholisierungsprozesses, nämlich der Ortsunabhängigkeit der dynamischen Alkoholisierungseffekte, sowie deren ebenso fundamentaler Invarianz unter Volumsprozenttransformationen.
Weinstein sah sich bei der Auflösung dieser Unzulänglichkeiten mit folgender Frage konfrontiert:
Wenn beide Zwillinge mit gleicher Motivation agieren, demnach also die gleichen beph-Werte aufweisen, und sich gemäß den Prinzipien der ART wegen ihres identischen alkoholischen Realisationspotentials in einen Zustand gleichen Dichtegrades versetzen sollten, wie kann es dann dazu kommen, daß sich der auf der Erde verbliebene Zwilling nach der Fahrt seines Bruders als vollkommen betrunkener Drilling wahrnimmt, während der weit gereiste zuhause als stocknüchterner Zwilling ankommt?
Wie sich nach detaillierten Untersuchungen der auf dem Mond herrschenden Zustände erst später herausstellte, ist zur Klärung dieses Problems die Umkehrphase des reisenden Zwillings auf dem Mond zu betrachten, die für dessen Rückkehr zur Erde erforderlich ist. Nach realistischer Auffassung sich auf der Erde befindlicher Beobachter sollte, auch während dieser Phase, der Alkoholisierungsprozeß für beide Zwillinge gleichförmig und synchron verlaufen, genau so, wie dies schon bei der Hinreise geschehen war, und auch für die Rückreise prognostiziert wurde.
Was man zum Zeitpunkt der Durchführung des Experiments allerdings nicht wissen, und folglich auch nicht berücksichtigen konnte, waren die Umstände, daß es auf dem Mond schlicht und ergreifend gar kein Bier gibt, und daß es dem fahrenden Zwilling, der ja nur mit Proviant für die Hinreise eingedeckt war, nicht möglich war, diesen Sachverhalt festzustellen, um nach seiner Rückkehr auf der Erde darüber Bericht zu erstatten. Natürlich konnte er, bedingt durch die Versorgungsnotstände am Mond, seinen Alkoholisierungsprozeß auf dem Heimweg auch nicht weiter voranzutreiben.
Der reisende Zwilling geriet, so die spätere Deutung der Vorfälle, noch vor seiner Umkehr auf dem Mond in den Ereignishorizont eines durch seine hohe alkoholische Realitätsenergie induzierten schwarzen Lochs. Ihn ergriff eine starke geometrische Verkrümmung der Raumzeit, er erlitt einen Filmriß, und konnte das Dilemma des Mangels an Bier auf dem Mond nicht mehr mit ausreichender Bestimmtheit feststellen.
Wieso aber widerfuhren seinem Erdenbruder aufgrund der von der ART vorausgesagten Invarianz der Alkoholisierungsgesetze nicht die selben Effekte, so daß man dieses Phänomen einfach bei beiden Brüdern hätte beobachten können?
Eine Erklärung für diesen vermeintlich widersprüchlichen Ausgang des Experiments liefert wieder die Kantenmechanik. Zwischen der manifestierten alkoholischen Realitätsenergie
und der wahrgenommenen Zeit
gibt es, analog zur bereits diskutierten Wort-Impuls-Unschärfebeziehung, eine Energie-Zeit-Unschärferelation, die besagt, daß das Produkt der Unbestimmtheiten in den beiden Größen nicht kleiner als das Alkoholische Wirkungsquantum
sein kann, gemäß
Nach Weinsteins letzlicher Interpretation des Experiments war die sich für beide Zwillinge ergebende alkoholische Realitätsenergie
von solch hoher Größenordnung, und die Unschärfe
darin so gering, daß beide Brüder, gemäß
mit einer überwältigend großen zeitlichen Unbestimmtheit
konfrontiert wurden.
Diese Unbestimmtheit in der zeitliche Komponente der gekrümmten Raumzeit war dafür verantwortlich, daß es bei beiden Zwillingen zu unterschiedlich ablaufenden Alkoholisierungseffekten kommen konnte. Somit war es möglich, daß der reisende Zwillingsbruder ein Opfer des Phänomens der Zeitdilatation wurde, die besagt, daß zeitliche Abläufe in Systemen hochenergetisierter Trinker unschärfer und langsamer verstreichen, und im Grenzfall höchster Alkoholisierung sogar zum Stillstand gelangen können. Die für Vorgänge in deren Zustandssystemen festgestellten Zeitintervalle
erscheinen vom Standpunkt eines gar nicht, oder in geringerem Ausmaß alkoholisierten Beobachters von längerer Dauer, als die im System des Trinkers wahrgenommen, und sind für diesen selbst wiederum von größerer Unbestimmtheit.
Das Vorkommen eines schwarzen Lochs war also dafür verantwortlich, daß der raumfahrende Zwillingsbruder nicht dafür Sorge tragen konnte, für seine Heimkehr ausreichend Bier zu beschaffen, was zudem zur Folge hatte, daß er ausgenüchtert zu Hause ankam. Erst unmittelbar vor seiner Landung auf der Erde entwich er dem Einfluß des schwarzen Lochs, weshalb es ihm aufgrund der Zeitdilatation auch nicht möglich war, Bericht über die problematischen Umstände auf dem Mond zu erstatten.
Währenddessen war der auf der Erde zurückgebliebene Zwilling von der Zeitdilatation weitgehend verschont geblieben. Auch sah er sich keineswegs mit Versorgungsengpässen konfrontiert, er konnte also die Energetisierung seiner alkoholischen Realität ungehindert weiter forcieren, und wurde keinen, den nicht-deterministischen Wahrscheinlichkeitscharakter von Alkoholisierungsprozessen bestätigenden heimtückischen schwarzen Löchern ausgesetzt. Er mußte also letzten Endes eindeutig der Betrunkenere sein.
Das Ergebnis des Experiments steht also nicht im Widerspruch zur Realitätstheorie, da die beiden Zwillinge aufgrund des plötzlich auftretenden schwarzen Lochs und der Versorgungsrückstände, denen nur der fahrende Zwilling zum Opfer fiel, bezüglich der gesamten Dauer der Untersuchungen nicht als gleichwertig betrachtet werden können. Wiederholungen des Experiments mit modifizierten Versuchsbedingungen (ausreichender Reiseproviant), und unter Berücksichtigung der durch mögliche schwarze Löcher auftretenden Effekte, ergaben das Bieräquivalenzprinzip eindrucksvoll bestätigende Ergebnisse.
Die in diesem Zusammenhang vom Theoretiker Schröwin Erdinger aufgeworfene Frage, wie betrunken jemand wirklich sei, wenn man ihn nicht beobachte, führte zu heftigen philosophischen Debatten, und kann nicht eindeutig beantwortet werden. Wie auch im Fall der Orts-Impuls-Unschärfe muß davon abgesehen werden, dem Zustand alkoholischer Energetisierung eine Realität im eigentlichen Sinne zuzusprechen. Objekte des alkoholdynamischen Formalismus werden lediglich als Mittel zur Voraussage von Alkoholisierungsphänomenen interpretiert, die durch die Effekte der Kantenmechanik mit einem grundlegenden Wahrscheinlichkeitscharakter behaftet sind.
[Bearbeiten] Die Längenkontraktion
Als weitere direkte Auswirkung der ART ergibt sich eine, vor allem bei hohen bph-Werten zuverlässig belegbare, kontinuierliche Verkürzung der Füllstandshöhe des Trinkgefäßes in Trinkrichtung.
Für einen ambitionierten Konsumenten wird, von einem relativ zu ihm mit geringerem Motivationspotential ausgestatteten Zechkumpan, eine fortdauernde Verringerung des Gefäßfüllstandes konstatiert werden. Dieser als realistische Längenkontraktion bekannte Effekt ist abhängig von der Größe der Trinkleistung, und nimmt direkt proportional zu ihr zu, das heißt, der Inhalt des Gefäßes vermindert sich beständig in Trinkrichtung.
Die Abbildung veranschaulicht dieses Phänomen auf leicht nachvollziehbare Weise. Während sich bei der unmotivierten Dame kein Effekt bemerkbar macht, kann für den sich im Bild rechts befindlichen Herren, aufgrund einer Erhöhung des bph-Wertes, eindeutig eine unverzügliche Verkürzung des Füllstandes als Folge der realistischen Längenkontraktion festgestellt werden.
[Bearbeiten] Die alkoholische Realität im öffentlichen Leben
Wie so viele Errungenschaften der modernen Wissenschaften, man denke nur an die in diesem Artikel bereits ansatzweise diskutierte Kantenmechanik, oder an die, zur Steigerung der Lebensqualität von Nahrungsmittelkonzernbossen propagierten vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der
































