Anarchie

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„Es kann nicht funktionieren. Wenn man sehen will wie eine funktionierende Staatsform aussieht, sollte man sich die Ameisen oder von mir aus die Chinesen anschauen."“

~ Angela Merkel über Anarchie.


„Unser Wirtschaftssystem ist ein Gebilde von höchster und subtilster Differenziertheit bei grundsätzlicher Anarchie.“

~ Wilhelm Röpke über Anarchie und Wirtschaft.


„Möge der Leser nie Anarchist werden: Es ist nicht obligatorisch, Anarchist zu sein, doch den Anarchismus kennen, das muss man.“

~ Wsewolod Michailowitsch Eichenbaum über Sie!



World Trade Center

Dieses Bild wurde aufgrund von rechtskonservativen Kräften zu dem Artikel hinzugefügt. Es soll eine stille Mahnung und Warnung sein, hat jedoch keinerlei inhaltlichen Bezug zum Thema.

Unter dem Begriff Anarchie (altgr. ἀναρχία anarchía ‚Herrschaftslosigkeit‘) versteht man im engeren Sinne das fehlbleiben von Herrschaft und wird zumeist in der politischen Philosophie der Herrschaftsformen besprochen. Im weiteren Sinne ist Anarchie zudem die Bezeichnung einer Gesellschaftsform, welche in der allgemeinen Wahrnehmung ohne jegliche Hierarchie auskommt. Im weitesten Sinne wird er von gesellschaftskritischen Stimmen der Zeit als ein Begriff genutzt, welcher die Interstaatsaktionen behandelt. Sollten Sie in diesem Artikel allerdings Informationen über Grausamkeit und Chaos suchen, wie sie in Krisengebieten und nach Naturkatastrophen im Sinne von Plünderern, Freischärlern oder latent zur Begehung sodomistischer Ehrenmorde neigender Mörder suchen, so meinten sie den Begriff Anomie und haben sich selbst als Bildzeitungsleser entlarvt.

[Bearbeiten] Das Prinzip

Das Prinzip, auf dem Anarchie fußt, nennt man auch Vernunft. Daraus, dass der Mensch homo sapiens Sapiens, der vernunftbegabte Mensch genannt wird, schließt der Anarchist a priori, dass jeder Mensch grundsätzlich dazu gewillt ist, diese besondere Begabung auch umzusetzen. Kritiker bemängeln oftmals, das Prinzip Anarchie würde den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik ignorieren, wonach in geschlossenen Systemen die Entropie, bzw. Unordnung, stetig zunimmt. Anarchisten halten dem entgegen, dass es sich bei Anarchie nicht um ein geschlossenes, sondern ein offenes System handelt, da ja jeder immer überall hin kann. Da das System nicht geschlossen ist, wie die heutigen Systeme, wird das Chaos auch nicht zunehmen sondern im logischen Umkehrschluß abnehmen. Damit würden die öffentliche Ordnung aufrechterhaltende Organe wie Polizei, BGS und Bundeswehr vollkommen überflüssig werden. Ebenso überflüssig wären auch Politiker, Beamte und andere Körperschaften, bei denen sich die Macht konzentriert, da in der Anarchie jeder die Macht ist und noch besser, immer auf der guten Seite selbiger steht.

Luftaufnahme Uelzen

Was dieses Bild mit Anarchie zu tun hat? Nichts! Das ist Anarchie!

[Bearbeiten] Kritik

Natürlich sollte die Kritik auf hohem Niveau angebracht werden, denn ansonsten trifft sie nicht den Kern der anarchistischen Theorie - allerdings wäre es doch recht anarchistisch einfach auf Stammkneipenniveau zu antworten und dann hätte man sowohl die Kritiker- als auch die Beführworterseite angehört, sodass wissenschaftliche Aspekte zur genüge gewürdigt sind. Nachdem man also nun überwunden hat, dass Antiklerikalismus, Antimilitarismus und andere verbreitete Anarchistische Theorien nur durch die Unterdrückung von proklerikalen, promilitanten und proanderweitigen Menschen funktionieren kann, sollte man bedenken, dass anarchistische Organisationsformen sich selbst nicht derart organisieren können um weltweite Probleme zu lösen oder sich gegen äußere wie innere Feinde zu schützen. Sollten sie dies können, so sollte man sich Fragen ob jener General Francisco Franco wirklich noch für die eigene Sache kämpft, oder man sich inzwischen in einer fachistischen Diktatur befindet.

Die Kritik, dass Anarchie ein von Theoretikern erfundes Konzept ist, welches in der Realität keinesfalls funktionieren kann, ist wenig trifftig. Immerhin verlassen solche Theoretiker für gewöhnlich niemals das eigene Schlafzimmer aus Angst ermordet zu werden und stellen somit kein ernsthaft zu behandelnde Bedrohung für die Welt dar.

[Bearbeiten] Anarchie in der Geschichte

The Earthly Paradise

Anarchie in der Theorie.

Kurz bevor Spanien zum Fachismus überging, also während des spanischen Bürgerkrieges von 1936-1939, waren weite Teile des Landes, insbesondere der Norden, theoretisch anarchistisch organisiert, oder - um ein Oxymoron zu vermeiden - unorganisiert. Während man den marxistische Leitsatz „Jedermann nach seinen Fähigkeiten, jedermann nach seinen Bedürfnissen“ propagierte, organisierten sich die Orte durch Arbeiter- und Bauernräte selbst, riefen Versammlungen ein und ignorierten, dass sie an kommunistische Verwaltungsstrukturen liberale Wirtschaft angeknüpft hatten und somit der Anarchie so nahe waren, wie ein Priester mit reinem Gewissen dem Bett eines schlafenden Jünglings.

Ähnliche Beispiele für Anarchie in der Geschichte findet man in der Ukraine, Dänemark und dem Dritten Reich - alle äußerst populäre Beispiele und alle ähnlich anarchistisch.

[Bearbeiten] Real existierende Anarchien

Krawall2

Anarchie in der Praxis.

Obgleich Kritiker anmerken, dass die Halbwertszeit von Anarchien gegen Null laufen, gibt es in der Realität doch einige anarchistische Verwaltungsstrukturen, welche funktionieren.

[Bearbeiten] Anarchie in der Uncyclopedia

Wie in allen Wikisystemen ist auch die Uncyclopedia frei von jeglicher Kontrolle. Die Autoren finden sich in Freiheit und Gleichheit unter höheren Idealen ein, um die Gesamtgesellschaft aller Menschen zu fördern. Da dies immer reibungslos und problemfrei funktioniert, sind Qualitätssicherungen, Administratoren, Moderatoren, Diskussionsgruppen und Löschungen absolut nicht notwendig. Alle Wikisysteme sind somit ein Beispiel für funktionierende Anarchien. Wombatus Maximus gilt heute als frühester Erfinder der Wikisysteme.

[Bearbeiten] Anarchie auf italienischen Straßen

Die Verkehrsführung Italiens wird nur zu 1,2% von der dortigen Polizei und 6% von regionalen Mafiaorganisationen geleitet und gesichert. Somit sind über 90% der italienischen Straßenführung anarchistisch organisiert. Gegenseitige Rücksicht prägt das Bild, denn wie bei einer natürlichen Auslese überleben hier nur die, die nicht von sich behaupten, die Vorfahrt zu haben. Oder die, die Glück haben. Oder ein großes Auto. Oder einen Panzer.

[Bearbeiten] Anarchistisch unorganisierte Gruppierungen

Noch heute sind einige anarchistische Gruppierungen bekannt - die meisten sind bei guten Windverhältnissen über Meilen hinweg zu riechen. Die nicht totalitär geführten anarchistischen Bewegungen machen sich besonders für eine Reform der fachistoiden Rechtschreibung stark: Beispielsweise sei hier die große anarchistische Denkerin Voltairine de Cleyre genannt, eine Vertreterin des "Anarchismus ohne Adjektive". "Anarchismus finde ich -", ist einer der Häufigsten von ihr zitierten Sätze. Ähnlich bekannt der Zeitungsredakteuer Keii Dcikmahn, welcher sich für die Abschaffung jeglicher Schreibregeln einsetzt und da mit vielen anderen auf einer Wellenlänge schwimmt.

Luftaufnahme Uelzen

Die Anarchie schützt niemanden vor dem zweimaligen Auftauchen eines Bildes

[Bearbeiten] Nicht zu verwechseln mit:

  • Freiheit
  • Punk
  • Kommunismus
  • Postanarchismus: Bezeichnung für die Organisation von Briefverkehr nach der Privatisierung der Deutschen Bundespost.
  • Postmoderner Anarchismus: Bezeichnung für Anarchismus, welcher im Internet praktiziert wird.

[Bearbeiten] Siehe auch:

[Bearbeiten] Literatur:

Theodor Mommsen: Warum auch nicht?. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1880, ISBN 4-7859-2476-1.

Theodor Mommsen: Die Geschichte von Allem. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1903, ISBN 4-6759-0649-1.

Theodor Mommsen: Wieso ein Autor als Literaturangabe ausreicht. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1902, ISBN 4-6759-0649-2.

Ludwig XIV: Absolutistische Anarchie. Sonnenkönigverlag, Paris, 1701, ISBN 3-2525-1250-1.

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