Bundespräsident
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Dieser Artikel bewegt sich hart an der Grenze zur Verunglimpfung.
Aus diesem Grund ist dieser Artikel weichgespült und behutsam auf die wichtigsten Wahrheiten reduziert worden.
„Was müssen dies für Schweinepriester sein, dass sie bei Verunglimpfung eines der ihren besondere Härte walten lassen, die Verunglimpfung meiner Person jedoch zugleich tolerieren oder gar gutheißen?! Möge Allah über diese Ungläubigen Gericht halten und seinem Gesetz in gleicher Weise Geltung verschaffen, wie sie es dem ihrigen tun!“
- ~ Mohammed über § 90 StGB
„Die Existenz der §§ 90 ff. StGB ist richtig und wichtig. Schließlich ist der deutsche Bundespräsident eine Respektsperson, genau wie ich es bin. Was ich nur nicht verstehe, ist, dass sie unsere schöne Deutsche Demokratische Republik dafür, dass wir auf Basis vergleichbarer Regelungen entsprechende Entscheidungen getroffen haben, als Unrechtsstaat bezeichnen.“
- ~ Erich Honecker über §§ 90 ff. StGB
Der Bundespräsident ist der leitende Angestellte der Bundesrepublik Deutschland und das, was bei uns einem König am nächsten kommt. Um zu vermeiden, dass ein Bundespräsident eine Dynastie gründet und der ganze Ärger von vorn losgeht, wird durch eine Spermaanalyse sichergestellt, dass ein Bundespräsident bei Amtsantritt das zeugungsfähige Alter bereits überschritten hat.
[Bearbeiten] Wesen des Amtes
Dieser Artikel beschreibt das Amt des Bundespräsidenten in Deutschland.
Es soll noch weitere Staaten in der Welt geben, die sich einen Bundespräsidenten halten. Warum, weiß kein Mensch.
Das Amt des Bundespräsidenten vereinigt die Funktionen eines Frühstücksdirektors, eines Grüßaugusts, eines Unterschriftsautomaten und eines Kleiderständers. Außerdem obliegt es dem Bundespräsidenten in der Regel, als Motiv für eine Briefmarke zu dienen. Hierzu muss er stillhalten, bis alle Briefmarken gedruckt sind. Dies ist aber kein besonderes Problem, weil er nur etwa alle 3 Monate mit einer Rede an die Öffentlichkeit gehen muss, etwa zu Weihnachten, zum Tag der deutschen Einheit oder anlässlich einer neuen Frisur der Bundeskanzlerin.
[Bearbeiten] Amtssitz
Der Amtssitz des Bundespräsidenten ist die Villa Hammerhart in Bonn. In diesem Kabinett voller Darkrooms, SM-Studios und Heavy-Metal-Proberäumen kann der Präsi die Sau rauslassen und allen Leidenschaften nachgehen, die in der Öffentlichkeit nicht so gut kommen. Soll es dagegen etwas gesitteter zugehen, begibt sich der Präsident mit Gattin und Hund in das Schloss Bellwau in Berlin.
[Bearbeiten] Wahl
Der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt. Die Bundesversammlung ist eine Art Schützenfest auf Bundesebene, bei dem sich verdiente Bürger aus allen Bundesländern in ihre Trachten, Matrosenanzüge und Seppelhüte werfen und vor dem Reichstag in Berlin zu Bier und Grillwürstchen zusammenkommen. Bei schlechtem Wetter wird drinnen gegrillt. Ist genug Bier geflossen, so kann die feierliche Wahlhandlung beginnen. Diese geht normalerweise zügig vonstatten, so dass die Versammlungsmitglieder schnell noch ihre Sitzungsgelder einsacken und den Zug nach Hause nehmen, oder in kleinen Gruppen noch eine Rundtour durch Berliner Eckkneipen machen können.
Ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass nur männliche Humanoiden das Amt des Bundespräsidenten bekleiden dürfen, eventuell zur Wahl aufgestellte Damen sind nur dem emanzipatorischen Zeitgeist geschuldet und stellen keine ernstzunehmende Alternative zu einem gestandenen Mannsbild dar. Pro forma werden jedoch ab und zu Kandidatinnen aufgestellt, die sogar selbst denken, eine ernsthafte Chance zu haben.
[Bearbeiten] Besoldung/Entschädigung
Ein Bundespräsident muss selbstverständlich angemessen entschädigt werden, bei diesem wichtigen Amt handelt es sich schließlich nicht um ein Ehrenamt, sondern um eine vollberufliche Tätigkeit, auch wenn keinerlei besondere Qualifikation zur Ausübung derselbigen erforderlich ist. Die Entlohnung setzt sich aus folgenden Pauschalen und Naturalienzahlungen zusammen:
- Händeschüttelpauschale - Diese Pauschale ist der größte Posten und entschädigt den Bundespräsidenten für die Abnutzung seiner rechten Hand, die er am Tag ca. 400 mal ausstrecken, schütteln und wieder einholen muss. Pro Amtszeit kommt ein Präsident auf durchschnittlich 146.000 Händeschüttelvorgänge, sein Handvolumen schrumpft dabei etwa um 20%, die Belastung der Hand-, Arm-, und Schultermuskulatur ist immens. Pro Händeschüttelvorgang wird ein Präsident mit 7,29 € entlohnt, in einer fünfjährigen Amtszeit macht das zusammen steuerpflichtige 1.065.000 €. Seltsamerweise wird diese Pauschale dem Präsidenten bis zu seinem Lebensende als Ehrensold weitergezahlt, obwohl eine Abnutzung der rechten Hand nicht mehr stattfindet.
- Laberpauschale - Ein weiterer wichtiger Posten stellt die Laberpauschale dar, denn ein Bundespräsident sondert pro Amtszeit in seinen unzähligen Reden, Appellen, Verallgemeinerungen und obsoleten Kommentaren zum Zeitgeschehen etwa 45 Millionen Wörter ab. Dabei wird die Zungen-, Mund-, und Halsmuskulatur extrem beansprucht, wofür der Präsident mit 0,32 € pro abgesondertem Wort entschädigt wird, Füllwörter und Geräusche wie „Äähhmms“ ausgenommmen.
- Der Weinkeller des "Schlosses Bellwau" muss ständig mit den edelsten Tropfen gefüllt sein, um die zahlreichen Staatsgäste angemessen abzufüllen. Dafür erhält der Kellermeister des Bundespräsidenten freie Lieferungen deutscher Winzer, die sich umgerechnet auf ca. 120.000 € im Jahr belaufen. Der größte Weinposten beläuft sich dabei auf den Riesling - Entlauffener Katzenbeißer Schwatzriesling - 1992, dessen Konsum schon so manchem Staatsgast unvergessliche Stunden mit der jeweiligen Gattin des Bundespräsidenten oder ihrem Butler beschert hat.
Als einzige Besoldungsgruppe sind die Entschädigungszahlungen an den Bundespräsidenten direkt an die Inflationsrate gekoppelt, um den Amtsinhaber von der immer näher rückenden Armutsgrenze fern zu halten.
[Bearbeiten] Bisherige Amtsinhaber
[Bearbeiten] Theodor Heuss (1949–1959)
Theodor Heuss war der erste Bundespräsident und musste seinen Amtssitz noch selber tapezieren. Er freute sich mit den Deutschen über das Wirtschaftswunder nach dem Krieg und über die Wiederbewaffnung. Den neuen Soldaten der Bundeswehr gab er 1958 das Motto „Na dann siegt mal schön“ mit auf den Weg. Der Befehl wurde allerdings bisher nicht ausgeführt (Stand 2012).
[Bearbeiten] Heinrich Lübke (1959–1969)
Heinrich Lübke prägte das Amt des Bundespräsidenten mit seiner unnachahmlichen Rhetorik. Die Einleitung „Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger“ gehört seit Lübke zum Repertoire sämtlicher Bundespräsidenten bei Neujahrsansprachen und Empfängen und ist heute aktueller denn je.
[Bearbeiten] Gustav Heinemann (1969–1974)
Mit Gustav Heinemann kam erstmals ein überzeugter Demokrat in das Präsidentenamt. Wie alle überzeugten Demokraten hatte er nicht die geringste Wirkung. Dafür machte er immerhin dickrandige Kassengestelle populär. Auch als Briefmarke war er der erfolgreichste aller Bundespräsidenten.
[Bearbeiten] Walter Scheel (1974–1979)
Walter Scheel war der Entertainer im Präsidentenamt. Da er gegen Heinemanns Briefmarke nicht anstinken konnte, verlegte er sich darauf, die Post persönlich auszutragen. Zu diesem Zweck fuhr er auf einer gelben Postkutsche singend durch ganz Westdeutschland. Die Zustellungsdauer von Briefen innerhalb Deutschlands verkürzte sich in dieser Zeit auf wenige Wochen, ein Rekord, der nach ihm nie wieder erreicht wurde.
[Bearbeiten] Karl Carstens (1979–1984)
Karl Carstens war der lustige Wandersmann im Präsidentenamt. Er wäre gern noch zu einer zweiten Amtszeit angetreten, ging aber leider irgendwo auf einsamen deutschen Wanderwegen verloren und ward nicht mehr gesehen. Seitdem ranken sich viele Sagen um diesen Präsidenten. Menschen raunen sich zu, ihn des Nachts im Kyffhäuser, bei Nebel im Odenwald, bei Sturm auf einem nordfriesischen Deich oder lasziv räkelnd auf der Loreley gesehen haben zu wollen, und es geht die Prophezeiung, dass er eines Tages in einer namenlosen Schankwirtschaft einkehren und nach einem erfrischenden Weizenbier die Amtsgeschäfte wieder übernehmen und Deutschland retten werde.
[Bearbeiten] Richard von Weizsäcker (1984–1994)
Mit Richard von Weizsäcker kam erstmals wieder der Hochadel in das höchste Staatsamt. Er ging vielen Deutschen zwar etwas auf die Nerven, weil er sie an den einen oder anderen verlorenen Krieg erinnerte, die die meisten schon lange vergessen hatten. Aber er tat dies mit einer solchen Haltung, Würde und Eleganz, dass ihn die Deutschen glatt wieder zum König, Kaiser oder wenigstens zum DFB-Präsidenten gewählt hätten, wenn man sie gelassen hätte. Richard v. Weizsäcker galt als der Robert Redford der deutschen Politikszene und machte während seiner Amtszeit großen Eindruck auf intellektuelle und adelige Frauen jenseits der 60. Er soll sogar einmal die Einladung der englischen Queen zu einer intimen Kreuzfahrt in der Karibik mit den Worten: „Sorry Liz, I'm married.“ ausgeschlagen haben.
[Bearbeiten] Roman Herzog (1994–1999)
Mit Roman Herzog kam schon wieder ein Adliger in das Amt. Herzog versuchte, den Stil seines Vorgängers zu imitieren und wollte daher unbedingt auch eine bedeutende Rede halten. Leider verfehlte er das Thema und faselte irgend etwas von einem Ruck beim Mehltauziehen, was keiner der fest verankerten und unbeweglichen Besitzstandswahrer so richtig interpretieren konnte.
[Bearbeiten] Johannes Rau (1999–2004)
Johannes Rau hatte sich schon als kleiner Juso gewünscht, eines Tages Bundespräsident zu werden, und am Gittertor des Bundespräsidialamtes gerüttelt. Als er es endlich erreicht hatte, machte er aus seinem Leitspruch „Langweilen statt Spalten“ ein Motto für ganz Deutschland. Sein calvinistisches, von großer Trägheit, Langeweile und Anachronismen geprägtes Weltbild und die beispiellosen Grabesreden aus seinem halbschiefen Mundwinkel entsprachen in keinster Weise der ungeheuren Dynamik des wiedervereingten Deutschlands, und die meisten nicht evangelischen Deutschen schämten sich für ihren Bruder Johannes in Grund und Boden.
[Bearbeiten] Horst Köhler (2004–2010)
Weil sich in Deutschland offenber kein Dummer geeigneter Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten mehr fand, wurde 2004 mit Horst Köhler erstmals ein Sparkassendirektor aus dem Ausland verpflichtet. Hochrangige Politiker verknüpften mit der Nominierung Köhlers vor allem die Hoffnung, er würde den Niedergang der deutschen Regierungspolitik aufgrund seiner fehlenden politischen Erfahrung lediglich rhetorisch untermalen und sich sonst bis zu seiner Pensionierung nicht weiter darum kümmern. Ganz im Gegensatz dazu interpretiert Köhler sein Amt sehr modern und mischt sich verdammt nochmal immer wieder und andauernd in das tagespolitische Geschäft ein, was sich für einen Bundespräsidenten zumindest nach dem Willen der Bundesregierung zum Kuckuck ganz und gar nicht und überhaupt nicht ziemt. Ursache für diese Fehlinterpretation seiner Aufgaben ist sicherlich sein weltfremdes Quereinsteigertum, aufgrund dessen Köhler tatsächlich meint, in der Politik ginge es um die Verbesserung der allgemeinen Lebensumstände und um visionäre Entwürfe einer besseren Gesellschaft. Diese anmaßende, durch einfältige Bescheidenheit kaschierte Selbstüberschätzung hat dem aktuellen Präsidenten viele Feinde in der Politik eingebracht, die er aber konsequent ignoriert.
In Absprache mit Anne Will hat Bundeshorst vor laufender Kamera den Job gekündigt und will sich als unbhängiger Finanzberater eine eigene Existenz aufbauen.
[Bearbeiten] Christian Wulff (2010–)
Nach dem Abgang Köhlers herrschte in Deutschland allgemeine Ratlosigkeit. Genaugenommen auch vorher schon, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls schrieb das Grundgesetz vor, dass innerhalb von 30 Tagen ein Neuer her musste. Und das auch noch während einer Fußball-WM! Wie sollte das gehen? Im Eilverfahren wurde ein spezielles Casting durchgezogen, aus dem der bisherige niedersächsische Ministerpräsident Wulff als Sieger hervorging. Wulff ist bei Amtsantritt der jüngste aller bisherigen Bundespräsidenten, wurde jedoch von seinen Wählern als ausreichend senil für das Amt erachtet. Das bemerkenswerteste an ihm ist das Tattoo seiner jugendlichen Ehefrau, das als Symbol für die Integration geschmacklich Behinderter in unsere Gesellschaft verstanden werden will.
Selbst wenn Wulff das Amt zwei volle Amtsperioden lang bekleiden sollte, wäre er beim Ausscheiden erst 61 Jahre alt. Danach stehen ihm auf Lebenszeit neben einer üppigen Pension auch noch ein bemanntes Büro, Dienstwagen, Fahrer und Personenschutz zu. Aus diesem Grund musste im Zuge seiner Amtsübernahme gleichzeitig ein Sparpaket für den Bundeshaushalt in Angriff genommen werden, um diese zukünftigen Lasten rechtzeitig abzufedern.
[Bearbeiten] Siehe auch
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Artikel der Woche 26/2008
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| Der Gleichstellungsbeauftragte der Uncyclopedia hat festgestellt, dass die Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland in diesem Wiki als Objekt der Satire unterrepräsentiert sind. Dieser Artikel trägt dazu bei, diese Form der Diskriminierung durch gezieltes Lästern abzubauen. Vorbildlich! |