FDP

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Wir werden nicht eher ruhen, bis jeder unternehmerisch Tätige in Deutschland seinen Privatjet im Garten und sein Guidomobil in der Garage stehen hat.

~ Guido Westerwelle über die Ziele der FDP


LobbyArbeit muß sich wieder lohnen

~ Schatzmeister Otto Hermann Solms über die FDP beim Blick in die leere Parteikasse


Die Fröhliche Dampfplauderpartei Deutschlands, kurz FDP genannt, ist die einzige reine Klientelpartei im deutschen Bundestag. Sie wurde im Jahr 1948 gegründet und sollte nach dem Willen vieler ihrer Gründerväter eigentlich LPD (LobbyistenPartei Deutschlands) heißen. Letztendlich wollte man dann aber dem Wahlvolk soviel Ehrlichkeit doch nicht zumuten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Liberalismus

Neben dem Lobbyismus betrachtet die FDP den Liberalismus als ihre politische Basis. Das Wort ist abgeleitet vom lateinischen liber, das Buch, woraus hervorgeht, dass die meisten Parteimitglieder des Lesens und Schreibens kundig sind. Dadurch zeigt sich die FDP allen anderen Parteien deutlich überlegen. Nach der Lektüre von mindestens fünf Büchern gelingt es Guido Westerwelle sogar, einen Dr.-Titel zu erwerben. Seine Parteikollegen sind begeistert, denn soviel Intelligenz hätten sie in ihren Reihen nun wirklich nicht vermutet. Auch Westerwelle selbst kann es kaum glauben und strahlt wochenlang übers ganze Gesicht. Erst als mal jemand zu ihm sagt, er sehe ganz schön verstrahlt aus, versucht er, seine Gesichtsmuskeln wieder etwas zu entspannen. Vergeblich. Kurz darauf wird er wegen seiner offen zur Schau getragenen Fröhlichkeit zum Parteivorsitzenden ernannt und zum Dauergrinser des Jahres gewählt.

[Bearbeiten] Die FDP und die Banken

Die FDP und die deutschen Banken verbindet seit jeher so etwas wie eine natürliche Freundschaft. Schatzmeister Otto Hermann Solms wird ein beinahe intimes Verhältnis zu Deutscher Bank-Chef Josef Ackermann nachgesagt. G. Westerwelle soll deshalb schon mal in rasender Eifersucht mit seinem Guidomobil quer durchs Tulpenbeet seines Parteifreundes gerauscht sein. Anschließend sah man ihn angeblich bei einem Candle-light-dinner mit Salomon Oppenheim, dem Gründer der Oppenheimer Krötenbank. Der Bankier jüdischer Abstammung soll spontan eine Erhöhung der jährlichen Zuwendungen um 100% versprochen haben. Außerdem hat er Westerwelle angeblich bisher unbekannte und streng geheime Details über den letzten Fallschirmabsprung des bekennenden Palästinenserfreundes Möllemann anvertraut.

[Bearbeiten] Spaßpartei

Die FDP ist weltweit die einzige Partei mit eingebautem Spaßfaktor. Mit welchen Substanzen sich die Mitglieder in eine solch dauerhaft extatische Stimmung hochputschen, wird allerdings strengstens geheimgehalten. Beobachter berichten jedoch, dass speziell bei Parteitagen diverse Vertreter der Pharmaindustrie kartonweise "bunte Pillen" an die Anwesenden verteilen. Damit auch alle anderen Bundesbürger in den Genuß permanent guter Laune kommen, ist seit einigen Jahren eine 24-stündige Fun-Hotline geschaltet. Hier kann man bei Bedarf bei diversen Wahlkampfreden von Westerwelle & Co. mal so richtig ablachen.

[Bearbeiten] Gelb ist geil

Die Ursprünge der FDP liegen überwiegend im Württembergischen. Nachdem die Suche nach einer passenden Parteifarbe langezeit vergeblich war, kam plötzlich jemand auf die Idee, die Badenser, die man gerne als "Gelbfüßler" veräppelte, als Farbpaten heranzuziehen. Seitdem ist die FDP gelb. Doch schon bald bildeten sich unschöne braune Flecken, die mühsam in langwieriger Handarbeit entfernt werden mußten. Zu den Gründungsvätern gehörte auch Theodor Heuss, der später zum Bundespräsidenten gewählt wurde. Um seine enge Verbundenheit zu Geld und Großkapital auch nach außen hin sichtbar zu machen, ließ er sein Konterfei von der Deutschen Bundesbank auf die 2-DM-Münze prägen. Das Gelb provoziert und die Partei wird deshalb bisweilen mit dem Vorwurf konfrontiert, dass nicht nur sie selbst, sondern auch ihr neoliberaler politischer Kurs inzwischen ein wenig vergilbt sei. Der Versuch Guido Westerwelles, das Gelb deshalb durch seine Lieblingsfarbe Pink oder durch die Regenbogenfarben zu ersetzten, wird bisher allerdings von der breiten Parteimehrheit nicht mitgetragen.

[Bearbeiten] Projekt 18

Anfang der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts war die FDP maßgeblich an der Entscheidung beteiligt, die Volljährigkeitsgrenze auf 18 Jahre herunterzusetzen. Nun wollte auch die FDP, die als Juniorpartner einer Koalition immer ein wenig im Hintergrund stand, endlich selbst volljährig werden. Daher wurde das Projekt 18% ins Leben gerufen. Der Zeitpunkt schien günstig, denn durch die Einführung der sogenannten Ich-AG gab es plötzlich jede Menge Selbständige, das heißt klassische FDP-Wähler. Im Zuge einer großen Werbekampagne ließ sich Westerwelle eine große 18 auf die Stirn tätowieren und verbrachte exakt 18 Tage im BigBrother-Container. Als dann noch Fußballtrainer Huub Stevens verkündete, "Die 18 muß stehen!" schien der Erfolg so gut wie sicher. Nur dummerweise hatte niemand daran gedacht, all diese Neuselbständigen, die bisher überwiegend eher "links" gewählt hatten, auf die notwendige Änderung in ihrem Wahlverhalten aufmerksam zu machen. Somit scheiterte das Projekt letztendlich deutlich, was in einer ausgewiesenen Spaßpartei wie der FDP allerdings niemand so richtig tragisch nahm.

[Bearbeiten] Konsumparadies Deutschland

Seit vielen Jahren ist die FDP bemüht, Deutschland in ein Konsumparadies nach amerikanischem Vorbild umzuwandeln. Dazu soll das Recht jedes Bundesbürgers auf ungehemmten Einkauf rund um die Uhr im Grundgesetz festgeschrieben werden. Eine Regelung, die lt. FDP für alle, auch für die Verkäufer/innen nur Vorteile hätte. Denn anstatt zuhause die liebe Kinderschar unter Aufbietung der letzten Nerven ins Bett zu bringen, kann man sich am Arbeitsplatz nach dem Motto "Arbeit macht frei Spaß!" in optimaler Weise zu jeder Tages- und Nachtzeit selbst verwirklichen. Und auch die Kinder werden dadurch auf ungezwungene Weise schon früh an Freiheit und Selbständigkeit gewöhnt.

[Bearbeiten] Familienfreundlichkeit

Innerhalb der FDP wird Familienfreundlichkeit allerdings großgeschrieben. Es gibt hier ein Brüderle und natürlich auch ein dazu passendes Schwesterle, das alle allerdings nur mit ihren Vornamen Sabine benennen, weil ihr Familienname wegen Überlänge bis heute nicht im Parteicomputer gespeichert werden konnte und deshalb praktisch unbekannt ist.

[Bearbeiten] Staat, Steuern und Finanzen

Der Staatsgewalt und seinen diversen Reglementierungen steht die FDP grundsätzlich reserviert gegenüber. Insbesondere die nimmersatte Finanzverwaltung mit ihren restriktiven Steuergesetzen sind der FDP ein permanenter Dorn im Auge. Einerseits legt die Partei zwar gesteigerten Wert auf eine gute Infrastruktur und optimale Verkehrsanbindungen, das notwendige Geld dafür sollen aber am besten Hartz IV-Empfänger und Obdachlose aufbringen, die ja eh immer auf Wanderschaft sind und die dafür benötigten Straßen selbst finanzieren sollen.

Am liebsten würde die FDP auf dem Gesamtgebiet der Bundesrepublik eine Freizone für Wirtschaft, Handel, Banken und Versicherungen errichten. Hier würden dann einige kapitalkräftige Investoren den Rest der Bevölkerung in 1-Euro-Jobs 60 Stunden pro Woche für sich arbeiten lassen. Arbeitslose müßten entweder betteln gehen oder auswandern. Auch die Globalisierung sieht die FDP als großen Vorteil, weil sich damit die Wilhelminische Kolonialpolitik problemlos fortsetzen läßt.

[Bearbeiten] Umwelt

Gedanken an den Umweltschutz sind in der FDP strikt untersagt. Wer solche äußert, wird umgehend mit einem Parteiausschlussverfahren konfrontiert. Schließlich hat ihrem Selbstverständnis zufolge die Umwelt dem Menschen und seinen Geschäftsinteressen zu dienen und nicht etwa umgekehrt. Ein Tempolimit auf den Autobahnen ist für die FDP völlig indiskutabel und Guido Westerwelle hat gemäß dem Motto "Freie Fahrt für freie Raser" den Tempomat seines Spaßmobils auf Tempo 200 einjustiert.

[Bearbeiten] Drogenpolitik

Mit den Grünen, die neben der Linken normalerweise zu den natürlichen Feinden der FDP zählt, teilt sich die Partei das Thema "Legalisierung der Drogen". Denn das gültige Betäubungsmittelgesetz stellt in ihren Augen auch wieder nur eine Gängelung des Bürgers und eine Spaßbremse dar, die einer wahren Selbstverwirklichung nur im Wege steht. Generalsekretär Dirk, von süßlichem Nebel umfangen, bringt es auf den Punkt: "Am Morgen nen Joint, und der Tag ist dein Freund."

[Bearbeiten] siehe auch

Persönliche Werkzeuge
Spezialprojekte