Grand Prix der Volksmusik

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Der Grand Prix der Volksmusik ist ein musikalischer Wettbewerb „volksnaher“ Musik, der als Koproduktion von den Volksverdummern ORF, ZDF, SF DRS und Rai Sender Bozen betrieben wird. Die "Arbeitsgemeinschaft zur Förderung brechreizerregender Fernsehunterhaltung" tritt bei deser Farce als Co-Veranstalter auf.

Dirndlundbier

Wichtigste Ingredienzen eines erfolgreichen Grandprixs: Debiles Grinsen, gutgefüllte Dirndl und reichlich Bier.

[Bearbeiten] Einzeldisziplinen

Beim Grand Prix der Volksmusik gilt es, so viel stupide Volksmusik wie möglich so schnell wie möglich durch ein großes Hindernisparcour aus Bänken, Trachtenbommeln und Bierpfützen zu rangieren. Er wird von Insidern auch als die "härteste Ralley der Welt" bezeichnet, was einiges über die unbedingte Leidensbereitschaft der Zuhörer aussagt. Sieger ist, wer bei den Zuhörern während des Rangiervorgangs das lauteste Mitgrölen primitiver Melodien bzw. das arhythmischste Mitklatschen entfacht hat. Weitere Kampfrichterpunkte werden für die geschmackloseste Tracht und das überquellendenste Dirndl vergeben. Für die sublime Infiltration der Zuhörer mit volkstümlichem Gedankengut wie z.B. der Verherrlichung der Monogamie sowie der Propagierung von rassenhygienischen Grundsätzen werden vom Veranstalter Sonderprämien vergeben.

[Bearbeiten] Spätfolgen

Ohrendeformation

Schon nach der ersten Teilnahme an einem Grandprix kann es beim Zuhörer zu schrecklichen Deformationen der Ohren kommen.

Zuhörer, die sich freiwillig einem Grand Prix der Volksmusik aussetzen müssen mit verheerenden psycholgischen wie anatomischen Spätfolgen rechnen. Schon nach der ersten Teilnahme deformieren sich die Hörorgane vieler Volksmusik-Masoschisten zu irreparablen Blumenkohlohren, weshalb wahre Kenner sich bei diesen Veranstaltungen mit Ohrenstöpseln vor dem infernalischen Krach schützen, um bis zu ihrem Ableben an möglichst vielen Grandprixs teilnehmen zu können. Chronische Geschmacksverirrung sowie eine allgemeine geistige Verdumpfung sind weitere Spätfolgen dieser Veranstaltungen.

[Bearbeiten] Bisherige Sieger

  • 2010 (Wien): Die jungen Paldauer (Österreich) - "A Walli, a Gitarr und a Ziehharmonika"
  • 2009 (München): Vincent und Fernando (Südtirol) - "Der Teufel vom Kloster Marienberg"
  • 2008 (Zürich): Die Klostertaler (Österreich) - "Heimat ist dort, wo die Schwulen sind"
  • 2007 (Wien): Die Zillertaler Haderlumpen mit Sigrid und Marina (Österreich) - "Alles hat zwei Ärsche"
  • 2006 (München): Rudy Giovannini, Belsy und der Coro Monti Pallidi (Südtirol) - "Grüß Dich Vagina"
  • 2005 (Zürich): Die Psayrer mit Barbara (Südtirol) - "Berge sind scheiße"
  • 2004 (Wien): Die Ladiner (Südtirol) - "Beuge dich vor Haarausfall"
  • 2003 (Rust): Marc Pircher (Österreich) - "Hey Muschi, spürst es so wia i"
  • 2002 (Meran): Nockalm Quintett & Stephanie (Österreich) - "Mohrenköpfe haben kein Integrationspotential" - Text: Dagmar Obernosterer
  • 2001 (Wien): Marianne Cathomen (Schweiz) - "Hey Baby, Du stinkst nach Knoblauch"
  • 2000 (Zürich): Oswald Sattler & Jantje Smit (Südtirol) - "Ich zeig dir meine Briefmarkensammlung" - Text: Dagmar Obernosterer
  • 1999 (Erfurt): Monique (Schweiz) - "Einmal so, einmal nicht so, vielleicht aber so, oder so"
  • 1998 (Wien): Francine Jordi (Schweiz) - "Das Feuer von Ground Zero wird bald lodern, Amigo"
  • 1997 (Zürich): Sandra Weiss (Schweiz) - "Ich suche nicht die Sinnkrise"
  • 1996 (Mainz): Daniela und Dirk (Schweiz) - "Monte Priapismus"
  • 1995 (Wien): Geraldine Olivier (Schweiz) - "Nimm dir wieder einmal Zeit für deinen Alkoholismus"
  • 1994 (Zürich): Henry Arland mit Hansi und Maxi Arland (Deutschland) - "Echos aus meinem Hallgerät klingen künstlich, ich will echte Berge"
  • 1993 (Rostock): Die jungen Klostertaler (Österreich) - "An a Busenwunder hob i g'laubt"
  • 1992 (Zürich): Stefanie Hertel (Deutschland) - "Über jedes Bacherl geht a Brückerl, du Arsch"
  • 1991 (Innsbruck): Alpentrio Tirol (Österreich) - "Hast a bisserl Marihuana für mi"
  • 1990 (Saarbrücken): Kastelruther Spatzenhirne (Südtiroler für Deutschland startend) - "Selbstüberschätzung passt nicht zu dir"
  • 1989 (Linz): Stefan Mross (Österreich) - "Heimwehmelodie klingt pathetisch und bescheuert"
  • 1988 (Zürich): Original Naabtal Duo (Deutschland) - "Füllerpatronen laufen immer wieder aus"
  • 1987 (Hannover): Maja Brunner (Schweiz) - "Das kommt uns islamisch vor"
  • 1986 (Wien): Nella Martinetti (Schweiz) - "Bella Möhrensaft"


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