Helmut Schmidt
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„Warum wir den Euro brauchen?! Der Rückfall in nationale Währungen würde eine massive Abwertung anderer europäischer Währungen zur Folge haben, während die deutsche Währung eine ebensolche Aufwertung erfahren würde, was zur Folge hätte, dass es für deutsche Unternehmen schwieriger bis unmöglich würde ins europäische Ausland zu exportieren.
Und das Schlimmste wäre: Bezieher von ALG II könnten massenhaft auf die Idee kommen Spontanurlaube in Griechenland zu verbringen, während die im Wachstum befindliche deutsche Wirtschaft händeringend Arbeitskräfte suchen würde.“
- ~ Helmut Schmidt über die Notwendigkeit des Euros
„Ob die deutsche Sozialdemokratie Zukunft hat?
Eher noch würde in Berlin die Mauer fallen, als dass dies nicht so wäre.“
- ~ Helmut Schmidt über seine Partei
Helmut Schmidt (* 1918 in Hamburg) ist ein tief beschränkter Schauspieler, der es mit bedächtigem Auftreten, langsamem Sprechen und gediegener Arroganz bis zum Bundeskanzler gebracht hat. Seine schon in der Schule entwickelte Senilität macht ihn immun gegen schlimme Entwicklungen auf der Welt und lässt ihn stets souverän erscheinen, auch wenn die Scheiße an die Decke spritzt.
[Bearbeiten] Frühkarriere für den und als Führer
Von 1941 bis 1942 diente Schmidt als Offizier an der Ostfront und war u. a. an der Leningrader Blockade beteiligt; Für seine Beteiligung an der unmenschlichsten Belagerung aller Zeiten erhielt er das Eiserne Kreuz 2. Klasse, es war allerdings eher ein blechernes Kreuz und sollte später viele seiner Reden inspirieren (.." immer meine Pflicht getan").
Im April 1945 geriet Oberleutnant Schmidt in der Lüneburger Heide in britische Kriegsgefangenschaft. In einem Gefangenenlager nahm ihm der Vortrag von Hans Bohnenkamp über das Thema „Verführtes Volk“ im Juni 1945 nach eigenen Angaben die letzten Illusionen ("Der Führer hatte antisemitische Tendenzen","..und die Autobahnen sind voller Schlaglöcher") über den Nationalsozialismus. "Dieses Regime ist kein gutes" analysierte der kühle Denker daher schon früh und nahm sich vor nie mehr Hitler zu wählen.
Helmut Schmidt studierte Ökonomie und Vernunft in Hamburg und Chicago, wo er Henry Kissinger kennenlernte, aber anschließend fand er in der Industrie keinen Job. Niemand wollte sein Gewäsch hören außer den Jusos und so landete er im Bundestag.
Von 1967 bis 1969 war er Vorsitzender der Bundestagsfraktion einer Partei namens SPD, 1969 bis 1972 Bundesminister der Verteidigung, als der Russe nicht angriff wurde er 1972 Bundesminister für Alles Mögliche und von 1972 bis 1974 staunte er als Bundesminister über die Finanzen.
Willy Brandt wollte 1974 bewisen, dass es noch schlimmer geht und machte ihn zu seinem Erben als Bundeskanzler (aber nur zum Bundeskanzler der anständigen Deutschen, nicht der Homosexuellen, Herr von Praunheim). Erwartungsgemäß versagte Schmidt kläglich, er verstand ja nicht mal seine Wasserrechnung. Er lieferte sogar einige unfreiwillige Gastbeiträge für den Komiker Loriot und für die "Mitternachtsspitzen". In seiner Regierungszeit jagte eine Krise die andere, dass er stets souverän blieb (im stetigen Bemühen zu begreifen, was da eigentlich vor sich ging), beeindruckte allerdings den Mob und er erwarb er sich den Ruf des Krisenmanagers.
[Bearbeiten] Hauptkarriere als Altkanzler
Nach seiner Pensionierung verschrieb er sich als Talknutte seiner Leidenschaft im Fernsehens aufzutreten. Dabei schließt er Wetten darüber ab, wie schnell er die anwesenden Studiogäste wie ein ungezogener Punker mit seinen Stinkeflummen völlig weggenebelt hat. Mit dieser Verschwindibusnummer stieg er trotz eigentlich lahmem Geschnodder in den Kreis der beliebtesten Talker auf und wird jedesmal hinzugezogen wenn farblose Politiker verschwinden müssen.
So hat er mit seinem Brandogehabe in der Suchtszene an Guy-Smith Masken erkennbare Sympathisanten gewonnen, seit seinen öffentlichen Barzkampagnen 2007 gilt er dem Millieu als Idol und Rebell, manch einer staunt, dass er bei diesem Popularitätsschub noch nicht im Dschungelcamp gelandet ist.
Leider sondert er bei all der Talktingelei in einer Tour sein mit Schmidtismen ("leichtfertig", "Vernunft", "töricht", "hier habe ich gelernt, dass") gewürztes Gewäsch ab und legt dem Pöbel nah, den Griechen noch das ein oder andere Milliärdchen zuzuschanzen, wer hat sie auch schließlich in die EG geholt? und Peer Steinbrück zum Reichskanzler zu machen.
| Vorgänger Willy Brandt | Bundeskanzler 1974-1982 | Nachfolger Helmut Kohl |