Inflation

Aus Uncyclopedia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Begriff Inflation ist abgeleitet von "inflatare" (lat. aufblähen) und bezeichnet gemeinhin die Geldentwertung oder den Kaufkraftverlust des Geldes.

Die Entwertung des Geldes liegt im Interesse von Politik und Wirtschaft und ergibt sich aus dem Verhältnis der Warenmenge einer Volkswirtschaft zu der Geldmenge. Sinkt die Warenmenge oder steigt die Geldmenge, kommt es zur Inflation. Finanzexperten stellen dann fest: "Wir haben eine Inflation! Es war aber zu erwarten - bei den Preisen." Und wer nicht auf die Preise achtet, bemerkt die Inflation auch an den Blasen in den Geldscheinen, die von der Geldblähung herrühren.

Weil Geldentwertung über kurz oder lang zum Zusammenbruch der Währung führt, ist unkontrolliertes Gelddrucken in der Regel verboten. Dafür gibt es nicht unter 2 Jahren. Ausnahme: Man ist der Staat oder die Zentralbank selbst. Wenn sich die Beiden gut verstehen, ist Geldschöpfung eine wirksame Methode, ohne große öffentliche Diskussion die Staatsschulden abzubauen und die faule Bevölkerung zum mehr Arbeiten zu animieren, denn durch das Drucken von neuem Geld, wird den Normalbürgern der Wert aus den Noten gesogen, ohne dass die was davon merken. Voraussetzung ist allerdings, dass die Staatsschulden in der eigenen Währung gemacht wurden. Die USA haben es aus diesem Grund etwas leichter als z.B. Deutschland und die anderen Länder der Dritten Welt mit ihren Auslandsschulden. Die Schweiz löst ihre Probleme auf andere Weise sehr gut. Der Staat macht bei den Banken im eigenen Land Schulden, welche die daraus gewonnenen Zinsen gleich wieder zurück an die Regierung versteuern können. Aber auch Vermögen in Milliardenhöhe aus dem Ausland werden in der Schweiz, bzw. überhaupt nicht versteuert. Dank-Geheimnis.

Gute Beispiele für eine versteckte Inflation sind die Umstellung der Taler und Kreuzer auf Reichsmark, der DDR-Alu-Chips auf die D-Mark und kurz darauf wiederum der D-Mark auf den Euro. Um den Wertverlust einer solchen Aktion zu kaschieren, ist es für eine Regierung wichtig, die Messverfahren der Inflationsrate vorteilhaft zu manipulieren (siehe in dem Zusammenhang auch Arbeitslosenquote), zum Beispiel durch Ersatz der realen Lebensmittel im statistischen "Warenkorb" durch virtuelle Online-Nahrung. Aus diesem Grund wird das regierungsstatistikenliefernde Buddhistische Standesamt nicht müde, jedes Jahr aufs Neue zu belegen, dass dank dem Euro alles billiger und nicht etwa teurer geworden sei, wie es irrtümlich von 80 Millionen ungebildeter Menschen angenommen wird. Aber deren kleinliche Meuterei gegen kleine versteckte Preiserhöhungen nimmt sich lächerlich aus gegenüber dem eigentlichen Zweck von Inflation, wie er in der sogenannten Finanzkrise offenbar wird: Der Staat braucht die Inflation, um Geld auszugeben, das er nicht hat. Statt Sparen in der Zeit wird zur Unzeit das im Lauf der Zeit längst ausgegebene Geld plötzlich zur Rettung der Konjunktur in solch rauhen Mengen benötigt, dass die Zentralbanken aus Mitleid mit der Wirtschaft von ihrer sonst rigiden Geldmengenpolitik abweichen, und schon haben die 80 Millionen bald 80-Millionen-Euri-Scheinchen nötig, wenn sie nur ein Ei erwerben möchten. Eine solche Hyperinflation nennt man auch Unflation, denn naturgemäß ist die Meinung über solche Umstände ausnahmsweise bei allen 80 Millionen die gleiche: "....... !", Ausnahmen wie Schiller (".. seid umschlungen Millionen ..") bestätigen da die Regel ;-)

Persönliche Werkzeuge
Spezialprojekte