Jazz

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NOXXO JAZZCLUB k

Enthusiasmus ist die wichtigste (und einzige) Voraussetzung für eine Karriere als Jazzmusiker.

"Ich bin über die Musik zum Jazz gekommen"

~ Miles Davis über Jazz


Jazz ist organisierter Musikinstrumentenmissbrauch durch Intellektuelle.

[Bearbeiten] Erzeugung

Jazz entsteht dann, wenn mehr oder weniger professionelle Musikinstrumente in die Hände von Menschen fallen, deren musikalischer Anspruch nicht von ihrem Talent erreicht wird. Da Jazz im allgemeinen in der Gruppe erzeugt wird, entsteht eine makropsychologische Rückkopplung, bei der sich sämtliche Beteiligten gegenseitig versichern, ihr Machwerk klinge ausgezeichnet. Zufällig anwesendes Publikum wird oft in diesen Effekt einbezogen.

Die beim Jazz angewandten Spieltechniken sind

  • Überlege dir spontan eine Melodie und spiele dann jeden Ton knapp vorbei
  • Rhythmus ist für Anfänger, du aber bist ein Genie
  • Mach weiter, egal was passiert, Hauptsache es dauert lange
  • Im Zweifelsfall mach's nochmal
  • Nicht erlaubt ist, was gefällt

[Bearbeiten] Entstehungsgeschichte

Aus dem 12-taktigen Blues der afroamerikanischen Sklaven entwickelte sich im frühen 20. Jahrhundert der Jazz, der zwar auch noch auf dem immer gleichen harmonischen Grundmuster I-IV-V basierte aber den Musikern zunehemend Raum für eigene Improvisationen ließ. Mit der Weiterentwicklung zum Swing in den 1930-er und zum Bebop in den 1950-er Jahren wurde der Jazz weltweit bekannt und leider begannen auch immer mehr bleichgesichtige Musiker, diese für sie eigentlich gänzlich unspielbare Musik zu entdecken. Die verheerenden Auswirkungen dieser fatalen Fehlentwicklung lassen sich noch heute im 3. Jahrtausend akustisch vernehmen, obwohl die angesagtesten Jazzkünstler nach wie vor aus Amerika kommen und jedes Jahr die europäischen Jazzfestivals mit ihrem Gedudel überschwemmen.
Die wohl grausamste Ausprägung des Jazz ist der Free-Jazz, bei dem sämtliche Konventionen und harmonisch-rhythmische Vorgaben über Bord geworfen werden und der Zuhörer einem Inferno an kreischenden, an die Schlachtung eines Schweins erinnernden Klängen ausgesetzt wird, das nur durch den Konsum starker Alkoholika und anderer psychotroper Substanzen zu ertragen ist. Die Crème de la Crème des europäischen Free-Jazz-Szene trifft sich alljährlich in Moers und zelebriert dort open air ihre inzestuiösen Rituale, bis alle Singvögel in der Region verstummt oder tot vom Himmel gefallen sind.

Neuesten Forschungen zufolge ist der Jazz sogar noch früher entstanden, nämlich in der Steinzeit. Bereits die Neandertaler praktizierten den Jazz. Damit ist praktisch der Beweis erbracht, dass ein heutiger Jazzmusiker dem Urmenschen kulturell und intellektuell nicht wesentlich unterlegen ist.

[Bearbeiten] Sonderform

Der Jam stellt eine Sonderform des Jazz dar. Eine Handvoll Musiker treffen sich in einem Jazzclub, packen ihre Instrumente aus (oder was davon noch übrig ist), erobern die viel zu kleine Bühne und spielen, was ihnen gerade nicht einfällt. Das endet meistens in vom Schlagzeug dominierten Endlosimprovisationen in einer Tonart (wenn überhaupt) und wird vom Publikum, das eigentlich nur wegen der guten Drinks gekommen ist, wohlwollend-mitleidig goutiert. Wenn nach drei Stunden Dauerjam dem Saxophonist die Lippe blutet, der Trompeter mit Sauerstoffunterversorgung von der Bühne gefallen ist, dem Bassist die linke Hand nicht mehr gehorcht, der Gitarrist aufgrund der vierzehn Joints, die er während des Jams geraucht hat nicht mehr weiß, wo er eigentlich ist und der Schlagzeuger immer noch weiterspielen will, hat der Jazzclubbesitzer in der Regel ein Einsehen, beendet den Jam und lässt Cool-Jazz über die Hausanlage laufen, damit sich die erhitzten Gemüter wieder beruhigen können.

[Bearbeiten] Anwendung

Für Jazz haben sich mit der Zeit einige sehr nützliche Anwendungsgebiete herausgestellt. Schlafstörungen sind klinisch sehr erfolgreich mit Jazz behandelt worden. ADS kann oft mit Jazz spontan geheilt werden. Autismus wird vom Patienten oft freiwillig beendet, wenn man ihm eine Jazztherapie androht.


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