Jimmy Wales

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Jimmy Donal "Jimbo" Wales, geboren am 7. August 1966 in Huntsville (auf Deutsch: Jagdstadt), Alabama, ist ein US-amerikanischer Geschäftsmann und Wiki-Pionier.

Nach kurzem Studium an einer unbekannten Universität im noch unbekannteren Auburn hat Jimmy sich als Derivaten-Trader an der Börse von Chicago eine goldene Nase erschummeltverdient, so dass er seitdem für den Rest seines Lebens ausgesorgt hat und brave Bürger mit seinen Ideen und Visionen quälen kann.

[Bearbeiten] Karriere

Doch davon später mehr, zunächst hat er doch tatsächlich etwas Nützliches auf die Beine gestellt, um sich einen Persilschein für spätere Schandtaten zu besorgen: er gründete das Suchportal Bomis, über das er pornographische Bilder verkauft. Als schöner Nebeneffekt wurde er damit natürlich noch reicher und unausstehlicher als er es ohnehin schon war. Heute ist Jimmy zwar nicht mehr Direktor von Bomis, aber immer noch Hauptaktionär und Angestellter der Firma, mit zwölfmillionenstelligen Bezügen.

Im März 2000 wollte Jimmy dann auch die platonische Welt erobern. Er gründete mit dem Geld von Bomis (wieso sollte er auch sein eigenes nehmen, wenn seine Mitaktionäre noch welches auf der Seite haben) das offene Enzyklopädie-Projekt Nupedia. Da dieses intellektuelle Projekt eigentlich zu hoch für ihn war, versuchte er dies gekonnt zu cachieren indem er Larry Sanger als Chefredakteur einstellte. Das half aber trotzdem nichts, denn mit Jimmy als Galionsfigur eines Intellektuellenprojektes war die Nupedia eher als Satire ihrer selbst bekannt, so dass sie mit ganzen 12 Artikeln ein Jahr darauf eingestellt wurde, und Jimmy erstmals in seinem Leben auf die Nase fiel und sich beide Vorderzähne brach.

Sein Zahnarzt Jeremy Rosenfeld hatte da bereits seit einiger Zeit die Pläne zur Gründung einer Wiki-basierten Enzyklopädie in der Schublade liegen. Pech für Rosenfeld, dass er Jimmys Zahnprotheseneinsatz unterbrechen musste um kurz ans Telefon zu gehen, denn so hat der routinierte Schubladenschnüffler Jimmy die grandiose Idee an sich gebracht und prompt als seine eigene ausgegeben. Rosenfeld hatte das Nachsehen.

Sanger hingegen, Anfang 2001 mit der Gründung und dem Aufbau der Wikipedia beauftragt, glaubte da noch fest daran, Jimmys Freund zu sein und ewigwährende Achtung zu genießen. Pustekuchen, denn vierzehn Monate Jahre später war das Projekt schön am Laufen, tausende und abertausende Sklaven bastelten tagtäglich ohne Entgelt an Jimmys Megalomanieprojekt, und so feuerte Jimmy den gutgläubigen Sanger und strich ihn ersatzlos aus der Gründungsgeschichte der Wikipedia. 1984 lässt grüßen.

Das ganze Wikipedia-Projekt wurde sodann im Juni 2003 unter das Kommunismus-Deckmäntelchen der frisch gegründeten Stiftung Wikimedia gestellt, in deren Direktionskomitee aber Jimmy selbst mit zwei anderen Bomis-Mitarbeitern die Mehrheit hat, gegen zwei pro forma von der Wikipedia-Gemeinschaft frei gewählten Komiteemitgliedern. Oft und gern wird der als Gott von der Wikipediagemeinde angebetete Jimmy aber immer noch direkt um ein gesegnetes Machtwort gebeten, so dass er sich eigentlich eher selten durch die Blume seines Scheinlegitimationskomitees zu seinen Schäfchen zu sprechen genötigt sehen muss.

2004 ließ Jimmy die Katze dann endgültig aus dem Sack. Die Lachnummer, dass gerade er, der Preisträger der goldenen Geldschaufel, ein gemeinnütziges Projekt zum Wohle der Menschheit geklaut mitgegründet hätte, hatte ihm außer den Wikipedianer-Schafen selbst seine Oma in der Todesstarre nicht abgekauft. Wegen dem absoluten Hörigkeitssyndrom seiner Anhänger konnte er aber mit fast offenen Karten spielen und die Gemeinde zuckte nicht mal mit der Wimper, als er ankündigte, die Firma Wikia ins Leben zu rufen, um den profitorientierten Webhosting-Dienst Wikicities zu betreiben, den alle Wikis dieser Welt pflichtschuldigst in Anspruch zu nehmen haben, allen voran natürlich die Wikipedia, lustigerweise aber auch die Uncyclopedia, in der dieser putzige Artikel steht.

Die Millionenspenden gutgläubiger Gemeinschaftsprojektjünger an die Wikipedia fließen also erst mal an Jimmy, um seine unzähligen Reisen rund um den Globus zu finanzieren, bei denen er nebenbei auch irgendwie die Wikipedia promotet. Dann fließen sie über den Hosting-Dienst der Wikia noch an Jimmy. Wenn da noch was übrig bleibt, dann... ach was, es bleibt nichts übrig, dafür sorgt Jimmy schon. Schließlich steht während des Spendenmarathons die zu erreichende Summe an allen Ecken und Enden in Plakatgröße angeschlagen, ein offizielles Budget der Wikimedia-Stiftung sucht man aber stets vergebens. "Wir brauchen das Geld", sagt Jimmy, und wer würde ihm bei so schönen Worten nicht blindlings Glauben schenken.

Aber zurück zur Geldverwertung der Wikipedia. Texte stehen unter GFDL, Bilder immer öfters auch (Jimmy hat gesprochen und den Rauswurf von Bildern mit nicht-kommerzieller Verwertungslizenz angeordnet). Jimmy darf also kein Geld für den Wikipediainhalt verlangen. Was tun? Ganz einfach, die Wikipedia in Buchform veröffentlichen, mit gratis Texten und Bildern, aber sehr teurem Papier auf dem das Gedruckte steht. Gestartet wurde diese endgültige Geldpresse mit Taschenbüchern zu einzelnen ausgesuchten Themen, deren Text von ehrenamtlichen Wikigurus (wenigstens einen wichtig klingenden Titel und halbwegs Ansehen in Insiderkreisen gibt es für die unbesoldete Schwerstarbeit) vorher durchgesehen und auf Herz und Nieren geprüft wurde, damit sowas wie falsche Professoren und Diffamierungen nicht auch in gedruckten Wal-Artikeln vorkommen kann.

Jimmy is verheiratet mit seiner Frau. Die Halbjapanerin Christine ist die Mutter seiner Tochter Kira (nein, das ist ausnahmsweise keine Automarke). Jimmy ist auch ein Waffennarr und Ayn Rand-Bewunderer.

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