Lettland

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Lettland
Flagge Lettland
Amtssprache Lettisch
weitere Sprachen LETTISCH!
Hauptstadt Riga
Staatsform ehemalige Sowjetrepublik, EU-Förderrepublik
Fläche 598046,2963 Fußballfelder
Einwohnerzahl weniger, als Deutschland Arbeitslose hat
Gründung Immer, wenn ein russisches Reich untergeht
Währung Torf - ist ja genug von da
Staatsreligion Nationalismus
Nationalhymne „Let it be“
Autokennzeichen 347px-Latvian license plate.svg
Top Level Domain L@t

Lettland ist einer der drei baltischen Staaten.

[Bearbeiten] Flagge

Wie in allen stolzen kleinen Staaten (z.B. Zypern, Kosovo), stellt auch die lettische Flagge die Landeskontur vor einem zufällig gewählten farblichen Hintergrund dar. Der Stern markiert den einzigen internationalen Flughafen des Landes. Er ist also tatsächlich in der Flagge so vorgesehen; es handelt sich nicht um Fliegenkot. Möglich ist aber, dass Fliegen bei der Wahl des Orts für den Flughafen beteiligt waren.

[Bearbeiten] Geographie

Lettland markiert das Zentrum des Baltikums. Das heißt, es ist das mittlere dreier sehr mittelmäßiger Länder. Dieser Witz war jetzt ziemlich flach. Aber das ist eine Tatsache, die das Land ebenfalls sehr gut beschreibt. Lettland ist der Inbegriff eines flachen Landes. Die höchste Erhebung ist der Maulwurfshügel neben der Start- und Landebahn des Rigaer Flughafens.

[Bearbeiten] Nachbarstaaten

Die Nachbarstaaten Lettlands spielen eine besonders wichtige Rolle in diesem Artikel. Sie gewähren dem Autor nämlich die Möglichkeit, ohne großen Aufwand Links zu Artikeln über interessante Länder zu setzen. Von Süden via Osten nach Norden sind das Litauen, Weißrussland, Rotrußland und Estland. Den Rest des Nordens und den Westen nimmt die Ostsee ein.

[Bearbeiten] Ballungsräume, bedeutende Städte und Infrastruktur

Der lettische Ballungsraum ist Riga. dort leben mehr als 25% aller Letten. Da das aber nicht sonderlich viele sind, wird es noch lange dauern, bis Lettland über eine Millionenstadt verfügt.
Die bedeutendsten Städte sind Riga - dort befindet sich der einzige internationale Flughafen und damit die bequemste Möglichkeit das Land zu verlassen - Ventspils - von dort geht die Fähre nach Rostock - und Liepaja. Das ist auch ein Fährhafen.
Letzterer ist besonders wichtig für einen Teil des lettischen BIP. Hier landen die meisten Dänen auf Wochendbesuch. Die Bevölkerung Liepajas ist übrigens zu 80% weiblichen Geschlechts.
Lettland verfügt über ein zentralisiertes Autobahnnetz. Egal, welche Autobahn gewählt wird, das Ende der Reise markiert immer Riga. Sie vereinigen sich übrigens im Autobahndreieck Lettland.

Irgendwo im Südosten Lettlands gibt es dann noch die zweitgrößte und unbedeutendeste Stadt mit Namen Daugavpils ("Stadt an der Daugava"). Doch die Existenz dieser Stadt ist unter Letten umstritten, da von denen noch keiner dort war. Gut informierte Kreise sagen, dass es dort nur Russen gibt und dass es auch bald wieder zu Russland gehören wird. Ein Ausflug nach Daugavpils sollte man wenn möglich unterlassen, da es von dort keine Fluchtmöglichkeit nach Deutschland gibt.

[Bearbeiten] Landschaft

Mal abgesehen davon, dass diese wie eingangs erwähnt ziemlich flach ist, besteht sie hauptsächlich aus Torf und Flüssen. Das sollte das Land eigentlich hervorragend für die Blumenzucht geeignet machen. Klappt aber leider nicht, denn das Wasser und damit auch der umliegende Torf sind voller Industrieabwässer. Das ist zwar auch etwas nachteilig für die Trinkwasserversorgung, dafür haben lettische Süßwasserfische aber einen ganz eigenen Geschmack. In ein paar Jahrzehnten dürfte sich dieser Umstand allerdings von selbst erledigt haben, da die lettische Schwerindustrie zusammen mit der Sowjetunion gegangen ist.

Infra Lettland

Alles interessante an Lettland auf einen Blick

[Bearbeiten] Geschichte

Die Geschichte Lettlands lässt sich in elf bedeutende Abschnitte einteilen:

  1. Trostloses Barbarengebiet an der Ostsee.
  2. Rein ins Reich, die Erste. Gebiet des „Deutschen Ordens“. Die Besatzung erfolgte versehentlich, als der Navigator eines Kreuzfahrerschiffs aufgrund eines Sehfehlers das Heilige Land knapp verfehlte. Da die Barbaren allerdings heidnischen Glaubens waren, konnte man auch sie anstelle der nahöstlichen Ungläubigen zum einzig wahren Glauben bewegen.
  3. Rein ins Reich, die Zweite. Teil von Polen-Litauen. Im Zuge der Reformation fielen die Ordensritter jedoch vom einzig wahren Glauben ab und verwandelten ihre wundervolle Theokratie in ein schnödes, säkulares Herzogtum. Lutheraner in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft konnten die rechtgläubigen Polen nicht dulden und sorgten für Ordnung.
  4. Heim ins Reich, die Erste. Teils Teil von Preußen (damit später Deutschland), teils Teil von Polen. Der Rest des Ordensherzogtums, inzwischen zu Preußen reformiert, hatte den lettischen Teil Kurland als Hoheitsgebiet, allerdings nach wie vor unter polnischer Oberhoheit. Den Rest von Lettland hatte Polen behalten. Der Name Kurland leitet sich von der umfassenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Restrukturierung ab, die mit der Wiederaufnahme teutonischer Oberhoheit einherging. Dem Gebiet war quasi eine Kur verabreicht worden.
  5. Rein ins Reich, die Zweite. Teils Teil von Preußen (später von Deutschland), teils Teil von Russland (damit später Teil der Sowjetunion). Da Polens Königshaus zwischenzeitlich ausgestorben war und Polen seine besten Zeiten unter Fremdherrschaft hatte - Zitat Otto von Bismarck:„Willst du den Polen bestrafen, lass ihn sich selbst regieren!“ - war Polen inzwischen ein Anhängsel Sachsens. Da im Europa des 18. Jahrhunderts Grenzziehung aber Glückssache war, meldeten auch Schweden, Russland und schätzungsweise siebzehn andere Staaten Besitzansprüche an. Dies gipfelte in der Teilung Polens (der Dritten, aber das ist für diesen Artikel irrelevant). Das Kurland blieb preußisch, der Rest von Lettland kam zu Russland.
    Feministin

    Um diese etwas dröge Auflistung visuell aufzuwerten, hier noch etwas mit Titten.

  6. Unabhängigkeit, die Erste. Im Rahmen des für Russland verlorenen ersten Weltkriegs, dem damit verbundenen Untergang des Zarenreiches und dem Aufstieg der Sowjetunion kam es zu einer allgemeinen Separatismusbewegung, in deren Folge Finnland, Lettland, Litauen und Estland zu souveränen Staaten mutierten.
  7. Heim ins Reich, die Zweite: Die Sowjetunion fand Separatismus natürlich nicht so toll und annektierte Lettland vollständig.
  8. Heim ins Reich, die Dritte. Im Rahmen der deutschen Expansionsbemühungen zwischen 1939 und 1945 kam Lettland unter deutsche Oberhoheit. Das dürfte die Letten aber kaum gestört haben, denn ihre Führungselite, die das Monopol auf Bildung und Grundbesitz innehielt, war ohnehin deutschstämmig und begrüßte diesen neuen Umstand daher sehr. Und die Führungselite weiß, was gut für das einfache Volk ist. Da das einfache Volk das auch weiß, gab es auch keine lettische Widerstandsbewegung.
  9. Heim ins Reich, die Vierte. Das mit dem Deutschen Reich hat dann nicht lange angehalten. The Winner takes it all und Lettland wurde Sozialistische Sowjetrepublik, zwar unter der wohlmeinenden russischen Führung, jedoch ohne das Gebiet Lettgalen. Aber immerhin mit Kurland. Die deutsche Minderheit erklärte sich freundlicherweise bereit, das Gebiet freizugeben und nahm das sowjettische Angebot zur Umzugshilfe in eine ruhigere Gegend gerne an.
  10. Unabhängigkeit, die Zweite. Da Großreiche die nicht unerhebliche Eigenheit besitzen, früher oder später zu kollabieren, blieb auch der Sowjetunion dieses Schicksal nicht erspart. Unter der Unzahl neuer selbstständiger Staatengebilde befand sich auch dieses mal Lettland. Dabei hatte Lettland das Glück, dass kein anderes Land Anspruch auf Gebiete erhebt, die fünfundvierzig Jahre sowjetischer Planwirtschaft (das sind immerhin neun übererfüllte Fünfjahrespläne) hinter sich haben.
  11. Rein ins Reich, die Dritte. EU-Beitritt: Es gibt genau zwei Gründe, warum ein Staat der EU beitritt und damit einen Teil seiner Souveränität aufgibt. Entweder handelt es sich um ein reiches Land, das dem Irrglauben erliegt, es würde sich auf diesem Wege neue Abnehmer für den Schrott aus seiner Massenproduktion erschließen, oder es handelt sich um ein armes Land, das sich kräftigende Finanzspritzen aus EU-Fördergeldern erhofft und darauf spekuliert, dass sich ein ansehnlicher Teil seiner überschüssigen Bevölkerung in eben jene EU-Geberländer exportieren lässt. Selbstverständlich ging es in Lettland um die Erschließung neuer Märkte.

Jahreszahlen sind irrelevant. In Lettland gab es bisher kein für die Weltgeschichte ansatzweise interessantes Ereignis. Von der Erfindung des Weihnachtsbaumes im Jahre 1510 mal abgesehen. Aufgrund der damaligen territorialen Verhältnisse macht ihn das aber eigentlich zu einer teutonischen deutschen polnischen... also schön, der Weihnachtsbaum ist eine rein lettische Erfindung, für die das gesamte christliche Abendland Lettland dankbar sein sollte.
Irgendwo zwischen Punkt 10 und Punkt 11 fand auch noch der Nato-Beitritt statt. Aber der Sinn dieses Unterfangens dürfte sich darin erschöpft haben, Russland eine lange Nase drehen zu können.

Lett Autobahn

Frisch restauriert und von der EU finanziert: Lettlands Autobahnen nach amerikanischem Vorbild. Man beachte die einzigartig innovative rote Beschilderung.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Der Zusammenbruch der Sowjetunion eröffnete Lettland ungeahnte Perspektiven. Zeitweise hatte Lettland das höchste Wirtschaftswachstum in der gesamten EU. Logisch, denn wo nichts ist, ist auch Platz zum Wachsen. In Lettland wurde, da das Land ja nun praktische einen neuen Markt darstellte, intensiv in den neuen Markt investiert. Dies ging so weit, dass einige Kreise forderten, das Land umgehend in L@land umzubenennen. Dies ließ sich jedoch nur für die Top Level Domain durchsetzen. Die Ablehnung begründet sich in dem seltsamen Verlangen europäischer Staaten grundsätzlich mit ihrer langen kulturgeschichtlichen Tradition hervorstechen zu wollen und aus dieser ihre Daseinsberechtigung abzuleiten.
Da der neue Markt aber inzwischen eingegangen ist und fast alle anderen lettischen Investitionen mit Immobilien, Energieträgern und Banken zu tun hatten werden etwa 50% des BIP nun in Liepaja erwirtschaftet (siehe Punkt 2).

[Bearbeiten] Ethnien

In Lettland herrschen zwei Ethnien vor: Lettisch und alle Anderen. Die anderen sind jedoch keine homogene Masse, sondern ein buntes Gemisch aus staatenlosen Exilrussen und den Überbleibseln der früheren Hoheitsmächte. Das ist aber kein sonderliches Problem. Die Letten haben das Sagen und was man sagt, sagt man der Einfachheit halber auf Russisch, dann hat man immerhin die Chance, von jemandem verstanden zu werden. Der Rest hat gefälligst die Klappe zu halten hört zu.

[Bearbeiten] Sprache

Lettisch gehört zur finno-ulkigen ugrischen Sprachfamilie. Das heißt es ist mit finnisch und ungarisch verwandt, die Unterschiede sind aber so erheblich, dass weder Finnen noch Ungarn auch nur ansatzweise lettisch verstehen. Das heißt, wenn ein Lette einen Finnen auf lettisch anspricht und der Finne auf ungarisch antwortet, haben die beiden weitaus geringere Chancen einander zu verstehen, wie wenn ein Holländer einen Schweden auf deutsch anspricht und der Schwede auf norwegisch antwortet.
Das mangelnde Verständnis für lettisch außerhalb Lettlands hält innerhalb Lettlands allerdings niemanden davon ab, alles erstmal ins Lettische zu übertragen. Das kann insbesondere beim Besuch eines mutmaßlichen Coverbandkonzertes zu Überraschungen führen.

[Bearbeiten] Militär

Vidfamne-01

Die "Latvija" auf ihrer Jungfernfahrt quer durch die Bucht von Riga. Am Ufer: Riga

Die äußerst schlagkräftige Armee Lettlands ist in etwa wie all Ex-Sowjetrepubliken ausgerüstet. Das heißt zu 80% schrottreife Technologie aus Sowjetzeiten und zu 20% schrottreife Restposten, die bei den neuen Kameraden von der NATO preisgünstig erworben wurden. Als besonderes Merkmal hat man bei der lettischen Luftwaffe komplett auf Flugzeuge verzichtet. Die werden nicht wirklich gebraucht, der Feind (Russland) ist ja direkt nebenan.
Am besten ausgerüstet ist die lettische Marine. Das nächste maritime Großprojekt besteht in der Überquerung der Ostsee. Mit dem ersten selbstgebauten lettischen Schlachtschiff.



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