Marihuana

Aus Uncyclopedia

Wechseln zu: Navigation, Suche
Kind

Bongrauchen will gelernt sein, man kann gar nicht früh genug damit anfangen.

Marihuana im Volksmund auch bekannt als Gras, Ganja, Mary Johanna, Mary Jane,Marie Juana, Hanf, Weed, Pot, Duftsäckli, Pez, Zeuch, Unkraut ist eine scheinbar harmlose Substanz, die meist von langhaarigen Studenten den ganzen Tag lang mittels einer Wasserpfeife ( umgangssprachlich auch Bong genannt) geraucht wird. Diese aus den weiblichen Blüten der Hanfpflanze gewonnene, illegale Droge wird von eher verweichlichten Kosumenten auch in ein Stückchen Papier gedreht und als sogenannter Joint geraucht. Weitere Konsummöglichkeiten sind Marihuana-Kekse oder die Dampfinhalation. Will der arme, völlig orientierungslose Student in der Hierarchie der Marihuana-Konsumenten (umgangssprachlich "Kiffer") aufsteigen und "Karriere machen", so muss er sich ein grösseres Bong kaufen und vor all seinen Freuden so viel rauchen, bis ihm übel wird und er seine Lunge mitsamt seinem Hirn hinauskotzt.

Formen

Entweder wird das Pflanzenharz des Marihuanas zu Haschisch verarbeitet oder die getrockneten Blüten werden konsumiert. Haschisch ist im Gegensatz zu Marihuanablüten streckbar und wird zum Behufe der Gewinnsteigerung oft mit Henna, Fischmehl, Schlaftabletten oder Hundekot (Black Labrador) gemischt, was beim Konsumenten nicht selten zu drastischen Nebenwirkungen führt.

Haschischsorten

  • Schwarzer Afghane - Schmeckt leicht ranzig - sein Bouquet erinnert an Schafsköttel - doch im Abgang ist diese Sorte großartig und vollmundig.
  • Roter Libanese - Liegt scharf auf der Zunge, seine Blume entfaltet sich erst nach ein paar Minuten, doch dann geht die Reise richtig los.
  • Grüner Marokkaner - Pelzt leicht im Mund, der Rausch schwillt sanft an, um sich dann nach einer leichten Amplitude sachte abzuschwingen.
  • Getürkter Tauberbischofsheimer - Besteht zu 90% aus Holzspänen und brennt daher sehr gut. Die anderen 10% setzen sich aus Lebensmittelabfällen und Maultaschenresten zusammen. Die psychotrope Wirkung ist gleich null, als Placebo erfüllt diese Sorte aber ihren Zweck.
  • Getrocknete Bongschlonze - Wird nicht im großen Stil hergestellt. Gewöhnlich wird es von Hardcoresuchtis bei Reinigung der Bong aus dem Bonginneren extrahiert und für schlechte Zeiten aufgehoben. Der sehr aromatische Geschmack (Spülmittel, vergammelte Schuhsole, Diarrhoe) entfaltet sich sofort nach Inhalation und äußert sich in Würge-und Kotzreiz sowie extremen Hustenanfällen.

Grassorten

  • Pink Lady - Das sirrende, gentechnisch veränderte Luxusgras unter den Grassorten. Wirkt wie ein Gehirnturbo und kann Halluzinationen erzeugen.
  • Downer Weed - Wie der Name schon impliziert, zieht einen der Konsum dieser Grassorte nach unten bzw. ganz unten. Die Überlebensfunktionen des Körpers bleiben zwar noch rudimentär erhalten aber die Gehirnzentren für Motorik, Sprache, Kognition im Allgemeinen sowie Sexualität werden komplett außer Kraft gesetzt.
  • Rote-Wurst-Aroma Homegrown - Die Spezialzüchtung aus dem Hause Hertha-Wurst. Schmeckt wie verbrannte Salami, löst bulimische Fressflashs aus und zwingt den Konsumenten dazu, sich solange die Wampe vollzuschlagen bis er platzt oder einen Darmdurchbruch erleidet.
  • Schlechtes Homegrown - Schmeckt wie alter Berberteppich, dampft wie Weihrauch, wirkt kaum und verursacht Brechreiz.
  • Sehr schlechtes Homegrown - Dieses Kraut wird in Blumentöpfen auf schattigen Balkonen von abgebrannten Kiffern "gezüchtet" und schmeckt wie wiederverwerteter Reval Ohne-Tabak, nur schlechter. Man könnte genau so gut Zehennägel rauchen, aber in seiner finanziellen Not greift der insolvente Kiffer eben auf alles zurück, was irgendwie qualmt.
  • Industriehanf - Wird gerne an Marihuana-Rookies verkauft, die bei ihren ersten Experimenten sowieso noch keine psychotrope Wirkung verspüren und daher auch nicht merken, was für einen Schrott man ihnen angedreht hat.

Chemie

Die rauschaktive Substanz des Marihuanas ist das Δ9-Tetrahydrocannabinol kurz THC genannt. Der ausführliche chemische Name für THC lautet 6,6,9-Trimethyl-3-pentyl-6a,7,8,10a-tetrahydro-6H-benzo[c]chromen-1-ol.
Die Summenformel lautet C21H30O2. Die Molmasse beträgt 314,47 g/mol. Es siedet bei 180 °C. Die CAS-Nummer lautet 1972-08-3.
Die Bestellnummer variiert, je nach Drogendealer, die Lachnummer ist inbegriffen.
THC kann auch synthetisch hergestellt werden und wird in Form von Marinol bzw. Dronabinol in deutschen Apotheken verkauft. Die psychotrope Wirkung dieser Medikamente ist jedoch gering und ähnelt in seiner Langweiligkeit der Heroin-Ersatzdroge Methadon.

Genetisch behandeltes Marihuana

Riesengummibaum

Genetisch verändertes Marihuana ermöglicht höhere Ernteerträge und knallt besser.

In jüngerer Zeit haben Züchter damit begonnen, Marihuana genetisch zu verändern, um dadurch die psychotrope Wirkung der Droge um ein ein Vielfaches zu erhöhen. Die Pflanzen werden nicht mehr unter freiem Himmel gezogen, sondern wachsen in hochtechnisierten Gewächshäusern auf ihre stattliche Größe heran. Von künstlichen, mit Zeitschaltern versehenen UV-Lampen bestrahlt und mit Spezialdünger gefüttert entwickelt sich das High Tech-Marihuana binnen kurzer Zeit zur lethalen Wunderdroge und hat mit seinem natürlichen Vorgänger nur noch den Namen gemeinsam. Viele User haben das nur noch nicht mitbekommen, dosieren das Gras oder Haschisch wie zuvor und kriegen den genetisch veränderten Vollflash, der dem Rausch harter Drogen in keinster Weise nachsteht.

Psychotrope Wirkung

THC treibt vor allem im limbischen Teil des Gehirns sein Unwesen und ermöglicht verschiedenste Rauschzustände. Die Wirkung von Gras und Haschisch ist dabei recht unterschiedlich, obwohl der Wirkstoff derselbe ist. Gras wirkt eher belebend wie Champagner, Haschisch hingegen ist eher mit einem schweren Rotwein zu vergleichen. Das THC erzeugt im ganzen Körper zuerst ein leichtes, wohliges Kribbeln, dass sich mit höherer Dosierung zu einem regelrechten Sirren ausweiten kann. Der Speichelfluss erlahmt, die Augen röten sich und der Konsument verfällt zunehmends in einen tranceähnlichen Zustand, gelegentlich unterbrochen von Laber-, Lach- und Fressattacken. Generell verstärkt das THC die im Konsumenten vorherrschenden emotionalen Zustände, Depressive werden depressiver, Geile werden geiler, Hungrige werden hungriger, Ängstliche werden ängstlicher, Gesprächige werden gesprächiger und Lethargische schlafen vollends ein. Bei Überdosierungen kann es zu Filmrissen und totalen Kontrollverlusten kommen, der Marihuana-Kater am Morgen nach dem Konsum fällt jedoch milder aus als der Alkoholkater und äußert sich meistens in einer leichten Benommenheit, begleitet von dezenten Kopfschmerzen.

Marihuana als Schmerzmittel und Appetitanreger

An Krebs erkrankte Menschen verlieren oft den Appetit und leiden unter großen Schmerzen. Marihuana kann helfen, den Appetit wieder anzuregen und die Schmerzen zu lindern und ein netter Nebeneffekt bei dieser medikamentösen Therapie ist der Drogenflash, der dem Sterbenden die Endphase seiner Krankheit versüßt und ihn schonmal erahnen lässt, was im Jenseits auf ihn wartet.

Folgeschäden und Abhängigkeit

College vs Weed

Kein Kommentar

Langfristiger Marihuanakonsum hat schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Dazu gehören Impotenz, Bulimie und Oktandemenz ebenso wie die soziale Verwahrlosung. Dauerkonsumenten leiden oft unter Antriebsschwäche und empfinden schon das Ausleeren des Mülleimers als nicht zu bewältigende Herausforderung, was dazu führt, dass Kifferhaushalte im Regelfall verdreckt, unaufgeräumt und muffig sind. Körperliche Entzugserscheinungen beim Absetzen der Droge sind bisher nicht bekannt, dafür sind die psychischen Entzugserscheinungen um so dramatischer. Viele Langzeitkiffer schaffen den Absprung vom Marihuana nie und hangeln sich von Rückfall zu Rückfall oder substituieren mit Alkohol, was sie letztendlich vollends in den Abgrund der Sucht treibt, aber immerhin von der Drogenfreien Gesellschaft gebilligt wird.

Marihuana als Einstiegsdroge

Marihuana ist für den ambinitionierten Jungjunkieanwärter die Einstiegsdroge schlechthin. Viele Konsumenten, die ihre Drogenkarriere mit Marihuana beginnen, werden früher oder später abhängig von harten Drogen, da ihnen der Hanfrausch auf Dauer zu langweilig wird, der anfängliche Drogenflash ausbleibt und einer dumpfen Dauerbreite weicht, die auch durch höhere Dosierungen nicht mehr kompensiert werden kann.
Allerdings gilt dies nur, wenn man den Drogenbegriff in der traditionell leger- liberalen Terminologie der CDU/CSU auslegt, nach der Alkohol, Nikotin, Tee, Glücksspiel etc. keine Suchtmittel sind, sondern zur staatlichen Grundversorgung im christlichen Wertesystem des Abendlandes gehören, ja sogar notwendig für ein effektives Funktionieren des Unterdrückungssystems geselliges und gesittetes Zusammenleben sind.

Die Legalisierungsfrage

In Deutschland unterliegt Marihuana unverständlicherweise dem Betäubungsmittelgesetz (BTM). Der Verkauf und Besitz von Gras oder Haschisch ist strafbar, der Besitz geringfügiger Mengen zum Eigenbedarf (also bis ca. 50g) wird als Ordnungswidrigkeit behandelt und mit (mehr oder weniger) gemeinnütziger Arbeit (Sozialstunden) bestraft. Aufgrund der Kriminalisierung sind auch Konsumenten, die Marihuana als Schmerzmittel und Appetitanreger einsetzen, dazu gezwungen, sich ihren Stoff auf dem florierenden Schwarzmarkt zu besorgen, da es nicht in Apotheken und Drogerien verkauft werden darf. Das synthetisch hergestellte Marinol bzw. Dronabinol, das den Wirkstoff THC enthält, bietet den Patienten nur minderwertigen Ersatz, ist sehr teuer und erzeugt nicht den gewünschten Nebeneffekt des Drogenflashs.

Positive Aspekte

Als langfristig eingesetztes Suchtmittel bietet Marihuana gegenüber den Konkurrenten Alkohol, Kokain, Heroin, Amphetamin, LSD und Gummibärchen viele Vorzüge. Die körperliche Abhängigkeit ist bis heute nicht erwiesen, die psychische Abhängigkeit hält sich in Grenzen (zumindest solange der Nachschub gewährleistet wird) und das THC ruiniert den Körper nicht so schnell und nachhaltig, wie es z.B. das Nervengift Alkohol tut. Dauerkonsumenten dieser Droge sind aufgrund ihrer Antriebsschwäche und Gemüsehaftigkeit eher friedliebende Menschen mit einem Hang zum linken politischen Spektrum. Würde die Polizei auf Friedensdemonstrationen THC-Tests durchführen, wären 80-90% der Demonstranten THC-positiv.

Negative Aspekte

Dafür ruiniert es um so besser das Gehirn, inbesondere so überflüssige und hemmende Areale wie das Zentrum für Pflichtbewusstsein, die Entscheidungsfreudigkeit-Kortex, die Ordnunghalten-Membran, den frontalen Gewaltlappen, den primitiven Karrierekern und Dominanztrieb.

Zahlen und Fakten

  • Ungefähr 2 Mio Menschen konsumieren in Deutschland Marihuana, etwa 270.000 davon sind Dauerkonsumenten und als psychisch abhängig zu bezeichnen. Da es aber gewisse Grauzonen in der statistischen Erfassung gibt, liegt die Dunkelziffer wahrscheinlich bei weitem höher. Dieser hohe Anteil an Kriminellen in der deutschen Bevölkerung verdeutlicht, dass die staatlichen Organe zu Recht die Bürger einem Generalverdacht unterwerfen.
Christliches Kreuz
Bitte beachten Sie unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen:
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Papst oder Bestatter.
Gut  Artikeltest Icon
05.2007
Gut
Spezialprojekte
projects