Open Source
Aus Uncyclopedia
[Bearbeiten] Fakten
Das ganze ist natürlich an den Haaren herbeigezogen, wie jeder IT-Experte im Heise-Online Forum weiß und wie von unabhängigen von Microsoft in Auftrag gegebenen Studien mehrfach belegt wurde. Fakt ist:
- So etwas wie Quelltext existiert überhaupt nicht. Jeder weiß doch, dass Computer nur Binäranweisungen (1 oder 0) bearbeiten können. Eine auf Sprachbausteinen basierende Textdatei ist in der EDV komplett nutzlos.
Angenommen, so etwas wie Quelltext würde wirklich existieren und Computer könnten es verarbeiten und man würde diesen Quell-was-auch-immer statt zu schützen auch noch verschenken:
- Es ist in Großprojekten der Softwareindustrie üblich, dass an einem Programm nur ein einziger Entwickler arbeitet. Da allgemein bekannt ist, dass zu viele Köche den Brei verderben, würde die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Chaoscontrol) explodieren. Moderne Informationstechnik wäre unbezahlbar.
- Läge die Funktionsweise eines Programmes offen, so würde jeder dahergelaufene Benutzer ein Mitspracherecht daran einfordern, was sein Computer den ganzen Tag tut. Glasnost hat schon die Sowjetunion zu Fall gebracht und wird auch auf diesen neuen Softwarekommunismus fatale Folgen haben. Dass Großteile des Internets mithilfe von offener Software wie Linux betrieben werden, zeigt nur dessen Rückständigkeit. Das Ende des Internets steht sowieso kurz bevor.
- Würde man Software auch noch verschenken, statt sie in Form von billigen Plastikscheiben in Kombination mit wirren Zahlenreihen (sog. CD Schlüsseln) verkaufen, so wären die Bahnhöfe voller obdachloser Informatiker, die Geld für den nächsten Koffeintrip erbetteln und viele reiche Manager müssten vielleicht eine Hypothek auf die eine oder andere Insel im Pazifik aufnehmen. Die Idee, dass man mit dienstleistungsbasierter, individuell angepasster und hochfunktioneller Softwareentwicklung Geld verdienen kann ist vollkommen an den Haaren herbeigezogen. Hinter Softwarefehlern steckt ein ganzer Wirtschaftszweig aus Hotlinedamen, Beschwerdemanagement und Schulungen, wie man mit fehlerhafter Software arbeitet. Dieser würde komplett entfallen und zu massiver Arbeitslosigkeit führen.
[Bearbeiten] Fazit
Abschließend kann man sagen, dass ein solcher Softwaresozialismus die gesamte moderne Informationsgesellschaft in ihren Grundfesten zerstören kann. Die Lehre über die offene Quelle wird von der katholischen Kirche als Satanismus kategorisiert und vom Verfassungsschutz als sehr gefährlich für die freiheitlich demokratische Grundordnung eingestuft.
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