Oscar Wilde

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"Ein kluger Mensch ist, der, wenn er die Wahl zwischen zwei Zitaten von mir hat, beide wählt."

~ Oscar Wilde über sich
Oscarbythesea

Oscar Wilde

[Bearbeiten] Anfänge und Werdegang

Oscar Fingal O'Flahertie Wills Wilde ist, bzw. war irischer Dichter und Denker, Schriftsteller und Dramaturg, außerdem ist er Gründer von Uncyclopedia und dient Autoren heute als Quell unendlicher Inspiration, wenn sie seine Zitate stehlen und als die ihren zu verkaufen suchen.

Wildes Vater war HNO-Arzt und hatte eine Leidenschaft für Archäologie und den Satiriker Jonathan Swift. Oscar fasste die väterliche Begeisterung für einen anderen Mann allerdings ein wenig kreativer auf als damals üblich, was später folgenreiche Folgen haben sollte. Seine Mutter war Übersetzerin und verfasste irische Revolutionsprosa. Mit revolutionistischer Literatur wie der Marx und Engels führte sie ihn schon früh an die Schriftstellerei und an im Einklang mit der Arbeiterbewegungsfarbe Rot gefärbtes Kleidungstuch heran. Aber auch hier hatte Oscar seinen eigenen Willen und wurde nicht Redakteur einer revolutionären Zeitung, sondern freier Dramaturg und das Tragen roter Socken machte aus ihm keinen Arbeiterführer, sondern einen Dandy mit ausgesprochenem Hang zu schillernder Kleidung.

Wilde besuchte ein royales Internat, welches er mit glänzenden Leistungen in klassischer Tiefbohrtechnik beendete. Dies verschaffte ihm ein Stipendium, wodurch er noch mehr Geld für Kleidungseinkäufe hatte und letztlich auch am Dreifaltigkeits-Kolleg in Enniskillen aufgenommen wurde, wo er ebenfalls mit Auszeichnung abschloss. Während der Semesterferien reiste er mit anderen jungen Männern seines Jahrgangs zusammen mit einem Professor zu Bildungszwecken nach Norditalien, wo sie sich zu bilden gedachten. Auch hier zeigt sich wieder die intellektuelle Ader Wildes, der solcherlei erquickende Reisen dem Semesterferienbesäufnis des Großteils der anderen Studentenschaft vorzog. Ebenfalls ist zu bemerken, dass die Reisegruppe nur aus Männern bestand, während sich die Daheimgebliebenen betrunken und glückselig dauerhaft in den Freudenhäusern der Stadt einquartierten. Im Grunde würde das überhaupt keine Rolle spielen, denn jeder Mensch, auch heute noch, hat einmal eine Studien- oder Sportreise gemacht, in der er mit der Klasse oder der Sportmannschaft nur mit Jungen wegfuhr. Aber bei Wilde bieten sich derlei Ereignisse einfach an um einen dramaturgisch inszenierten Spannungsbogen zu seiner schicksalhaften Homosexualität zu spannen, selbst wenn er das erst 20 Jahre später, unglücklich verheiratet und Vater seiend, gemerkt hat.

Nachdem er während der Reise festgestellt hat, dass alle Mitreisenden nicht nur nicht tranken und herumhurten, wie es normale junge Männer zu der Zeit nun einmal taten, sondern auch ein ausgesprochen weibisches und affektiertes Verhalten an den Tag legten, welches ihn zwar faszinierte, doch zugleich auch abstoß, besann er sich auf einen Universitätswechsel, um den weinerlichen Schwuchteln in seinen Vorlesungen zu entkommen. Die ehrwürdige Universität von Oxford ward sein neues Heim. Auch dort gewann er aufgrund seiner herausragenden Leistungen im Büro des Direktors ein Stipendium, fühlte sich daneben aber auch inmitten der Sprösslinge des englischen Hochadels (Oxford war nicht billig und nahm nicht jeden von hinten) sehr wohl. Dort konnten sich alle teure Kleidung leisten und hatten die exquisiten Manieren und die Sprache des englischen Adels, was sich insbesondere beim Rugby zeigte. Diese Erfahrung prägte Wilde für den Rest seines kurzen Lebens.

Das Miteinander mit den wohlerzogenen Studenten adliger Herkunft verlieh seiner ohnehin schon sehr schönen Sprache den letzten Schliff und die Umgangsformen prägten seinen Stil und Wortwitz, bis er in der Lage war, jemanden bis aufs Blut zu beleidigen, ohne dass dieser es merkte. Diese Einflüsse vermischten sich mit der revolutionären Frische, die er von zu Hause kannte, und formten so einen Sitl, der von Kritikern wegen seines Anmutes und Stolzes Ästhetizismus genannt wurde. In einer zweiten Italienreise zu Studienzwecken in die schöne Stadt Gigolo, ein Ort, welcher von Wilde sicher nicht ganz unbewusst gewählt wurde, fanden auch einige impressionistische Einflüsse den Weg in seinen Fundus reichhaltiger Erfahrungen eines 24-Jährigen. Nach seiner Rückkehr beendete er sein Studium cum laude und siedelte nach London um, welches uns heute als Metropole der roten Doppeldeckerbusse und Homosexuellen bekannt ist.

[Bearbeiten] Aufstieg

Damals war das allerdings noch nicht so. London hatte auch nicht so viel an Landadelgeschlechtern zu bieten wie das Land, sondern war als Industriestadt in der festen Hand der roten Arbeiterhorden. Diese zeigten wenig Verständnis für Wildes schicke Art, die sie als weibisch und affektiert empfanden. Wilde wusste sich nicht anders zu helfen als das Geschehnis mit großartigen Einzeilern zu kommentieren, die die moderne Internetliteratur gierigst aufsaugt, die damaligen Arbeiter allerdings nur kurz verdutzt stutzen ließ, ehe sie einsahen es nicht verstehen zu können und zu wollen, um Wilde weiter aufzuziehen. Wilde wird immer zugesprochen, dass die Kritik an seinem kühlen Witz und seiner klugen Abgebrühtheit abprallte wie die Steinschleudergeschosse eines gemeinen Kindes auf die Katze des Nachbarn, aber das Gegenteil war der Fall. Die Kritik traf ihn ins Herz wie die eiskalte Hand des Urologen bei der Zystoskopie. Denn entgegen des sich hartnäckig haltenden Bildes Wilde hätte seine genialen Werke einfach mal so aus dem Handgelenk geschüttelt, schrieb er am Anfang seiner Karriere einen ganzen Haufen Mistes, etwa Solome, wo eine verrückte arabische Prinzessin einen in einem Brunnen gefangengesetzten Propheten, der sich weigert sie zu küssen, köpfen lässt, um ihn küssen zu können. Zugegebenermaßen hört sich das sehr interessant an, ziemlich großartig sogar, aber die Bühne ist für dieses "Werk" wie Berlin-Marzahn oder Köln-Porz: eine No-go-Area. Erst als er aufhörte sich an Kindergeschichten und Dramen, dem damaligen Hauptmetier britischer Schriftsteller, zu widmen und Komödien, die sich über die wirklichkeitsfremde Lebensweise des Adels in satirischer Weise ausdrückten, für den einfachen Lumpen auf der Straße schrieb stieg sein Stern und das mit dem aus dem Handgelenk schütteln klappte. Es war wie im richtigen Leben - den Ernst will keiner hören, denn diesen Mist kann man sich gleich stecken. Erst die Satire macht das Leben lebenswert. So wie bei Uncyclopedia und dem schwer missratenen Ableger Wikipedia.

Durch die Erfolge seiner großartigen Komödien wie Lady Wintermärs Schulfächer, Eine Frau: ohne Bedeutung oder Der ideale Gatte: Ein Wegweiser durch die Genetik fasste er Selbstvertrauen und schrieb als gäbe es kein Morgen. Was so falsch nicht war, denn schließlich sollte es für ihn schon bald so kommen. Sein Abstieg begann mit seiner Hochzeit. Danach folgte der nächste schwere Schlag, er wurde zweifacher Vater. Dies schränkte ihn im Ausleben seiner Träume und Kleiderkaufrauscheskapaden erheblich ein. Er sah ein, was die meisten Männer früher oder später herausfinden: Frauen sind, wie die schon die Bibel völlig beschreibt, ruchlose Verführerinnen, Hexen, und liegen dem Mann auf der Tasche und steigern dies exponential durch erhöhten Ausstoß von Kindern ohne einen adäquaten Gegenwert zu bieten. Schmerzhaft musste Wilde erfahren, dass es wahre Liebe nur unter Männern gibt. Der Club wurde Zuflucht seiner Seele und dort waren auch Männer mit ähnlichen Erfahrungen. In großer Anzahl. Wildes Seele aber war ein wenig zarter als die der anderen, er war kein Bauarbeiter, an dem das Leben nur mit Spuren am Körper vorbeigeht, nein. Er war ein Mann des Geistes, ein Feingeist, dem das Fehlen einer intakten Beziehung, nach der er sich so sehnte, schwer zu schaffen machte.

[Bearbeiten] Und Fall

Einen Wendepunkt in seinem Leben markierte das Auftauchen eines mysteriösen Fremden in seinem Club. Er hieß Bosie und war von engelsgleicher Gestalt, sein Gesicht war wie aus feinstem weißen Porzellan, wie eine Taube schien er zu schweben, statt zu gehen und seine Lippen waren prall und rot wie Kirschen aus der Uckermark - diese Beschreibung fand Wilde nicht nur passend, sondern auch so gut, dass er sie für fast alle zukünftigen Charaktere seiner Geschichten benutzte. Porzellan, Tauben, Engel und Lippen - er war der Erste, der diese eigentlich für Frauen reservierten Attribute auch Männern zuordnete - in fast jedem Buch. Der schöne Fremde jedenfalls wurde nicht nur von Wilde bemerkt, sondern bemerkte auch Wilde. Sein Name war Bosie und er war stockschwul. Und verheiratet. Ähnliche Geschichte wie bei Wilde. Nach seinem Vorbild verfasste Wilde das Drama Das Bildnis des Dorian "ich bin Gay, und das ist gut so".

Wie nicht anders zu erwarten verliebten sich die beiden ineinander und waren so glücklich, dass sie völlig vergaßen, dies vor den anderen zu verstecken. Es mag zwar sein, dass die anderen genauso empfanden wie die beiden, aber der entscheidende Unterschied war, dass sie das zu Hause geheim hielten und in der Öffentlichkeit das Gegenteil empört herausposaunten, wie man nur könne. So wurde Oscar jäh von seinem Thron gestürzt und fand sich vor dem Fertiggericht ihrer Majestät wieder, die ihn wegen widerlicher und abartiger Unzucht mit einem anderen Mann zu zwei Jahren Unzuchthaus verurteilt.

Während der Zeit im Gefängnis, wo er sehr, sehr hart strafarbeiten musste, wurde er schwer krank, keiner mochte ihn, schlechtes Essen und Lumpenkleidung, blabla, die alte Leier der Knastgeschichten, zeigte sich auch, was für ein guter Freund Bosie war: er tat, als hätte er Wilde nie gekannt und besuchte ihn nicht ein Mal. Er suchte sich einfach einen anderen Freier und fertig. Man ist fast geneigt zu glauben, dass es nicht einmal unter Männern wahre Liebe gibt. Die einzig echte Liebe findet man heutzutage im eigenen E-Mail-Account unter I love YoU!!! OPen imidiatly!! von Menschen wie Bwubwuunu.Nochaan@mbwanamwalingwe-nigeria.niggr

[Bearbeiten] Ableben

Wildes imaginäre Muse verlies ihn während der Fortbildung in Knastologie und Gitterkunde. Im Steinbruch verfasste er den Klagebrief Du Profunder an Bosie, der ihn aber nie beantwortete. Das ist sehr traurig, denn die Tinte hätte er besser für eine letzte gute Komödie nutzen sollen. Da er nie körperlich arbeiten musste, raubte ihm das Gefängnis alle Lebensgeister und Wilde wurde nach zwei Jahren todkrank aus der Haft entlassen. Seine letzten drei Jahre lebte er allein auf dem französischen Land und starb in einem Stundenhotel.

So die offizielle Version. Ziemlich unspektakulär.

Aber auf der anderen Seite ziemlich typisch für Stars. So starben auch schon John Bonham oder Jimi Hendrix in billigen Absteigen an ihrer eigenen Kotze.

Die Wahrheit aber ist, dass Wilde ein Vampir war, der die Lebensenergie der lieb gewonnenen französischen Mätressen aufsog und berauscht der Kräuter der Provence nach Indien auswanderte, um dort zu meditieren, hauptsächlich aber um weit weg von seiner Frau zu sein. In seinem Grab in Frankreich liegt nicht Wilde, sondern zwei unveröffentlichte und geniale Manuskripte. Ein Geheimbund sorgt dafür, dass diese Information niemals an Uneingeweihte oder gar ins Internet gerät.

[Bearbeiten] Oscarsens Zitate

  • Der Gebildete widerspricht den anderen, der Ungebildete sich selbst und den anderen.
  • Der Glückliche hat sechs Richtige.
  • Auch ein Schuh hat nur einen Senkel.
  • Wer Zitate von mir abkupfert, ist zu blöd, sich selbst welche auszudenken.


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