Paul Bocuse

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Paul Bocuse (eigentlich Jean-Paul Bocuse) ist ein französischer Mensakoch, Kochbuchautor und Gourmet.

[Bearbeiten] Biographie

Bocuse
Paul Bocuse beim Zubereiten einer seiner letzten großen Kreationen anlässlich des jährlichen Mensakochtreffens 2005 in Bern, mit der er den Wettbewerb um das beste Mensadessert des Jahres gewann

Jean-Paul wuchs in Paris auf, wo er schon mit fünf Jahren erste Menüs kreierte. Er arbeitete während seiner Schulzeit als Freiwilliger bei der Armenspeisung, wo er die wichtigsten Grundlagen der Nouvelle Cuisine erlernte. Nach der Schulzeit erlernte Bocuse den Beruf des Scharfrichters wie fast alle berühmten Gourmetköche. Nach einem sechsjährigen Studium der gehobenen Resteverwerterei an der Universität Paris und dem anschließenden einjährigen Praktikum in einer Chemiefabrik war Bocuse der perfekte Kandidat, um die Nachfolge des berühmten Jean-Pierrot Troisfois als oberster Mensakoch anzutreten. Bocuse ist heute einer der einflussreichsten Mensaköche weltweit, seine Kreationen gelten als das Maximum des mit den entsprechenden qualitativ wertvollen Zutaten und ausgefeilten Arbeitstechniken kulinarisch Realisierbaren.

[Bearbeiten] Werke

  • 1977 - Bocuse, Jean-Paul: Die neue Mensaküche
  • 1982 - Bocuse, Jean-Paul: Die neue Mensaküche reloaded
  • 1985 - Bocuse à la carte: Französisch kochen mit dem Meister, von A wie "pochierte Achselschweißdrüsen" bis Z wie "Zungensalat"
  • 1985 - Jean-Paul Bocuse in Ihrer Küche: Einfache Gerichte des großen Meisters im Chemielabor Sicherheitsstufe IV selber kochen
  • 1988 - Mein Meisterwerk: Bon appetit (aufgrund expliziter Aufforderung zum Kannibalismus inzwischen indiziert)
  • 1990 - Kochen und Backen mit Jean-Paul Bocuse: Interessantes aus der Mensaküche
  • 1991 - Die Neue Küche - Das Kochkunstbuch vom König der Mensaköche
  • 1996 - Meisterhaft Kochen leicht gemacht: Explosive Gerichte für Fest- und Feiertage
  • 1998 - Weniger auf dem Teller ist mehr auf der Rechnung – Gewinnoptimierung durch Berücksichtigung des Wirtschaftlichkeitsprinzips
    (Co-Autoren: Gerhard Schröder, Guido Westerwelle)

[Bearbeiten] Würdigung

Das Werk Die neue Mensaküche aus dem Jahre 1977 gilt als die formale Grundlage der Mensakochkunst, Bocuse selbst als Reformator der zu fest auf Hygienekontrolle und Verdaubarkeit fixierten traditionellen Mensaküche. Er widersprach der damaligen Vorstellung, alle Speisen müssten auch wirklich essbar sein und führte gewaltige Veränderungen in die Kochkunst in Mensen ein.


Grind
Der junge Bocuse, ein Revolutionär der erstarrten französischen Gastronomie, ein junger Wilder mit dynamischen Ansätzen, kurz nach seiner Entlassung aus dem Metzgerseminar, wo er sich beim Bachmann'schen Schnitt beinahe entleibt hätte und zwei Dozenten auf dem Gewissen hat, aus denen er allerdings ein leckeres Fondue Bourguignon zauberte.


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