Proband
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Ein Proband ist ein Versuchskaninchen, an dem man verschiedene Dinge ausprobiert, wie zum Beispiel ein neues Kuchenrezept, ein modernes Sexspielzeug oder ein noch nicht zugelassenes Medikament, dessen manchmal lethale Nebenwirkungen die positiven Heilwirkungen bei weitem übertreffen. Meistens geschieht das gegen den Willen des Probanden, manchmal aber auch mit dessen Einwilligung, wofür der Proband mit Geld, warmen Händedrücken, Befreiung aus der Lagerhaft oder guten Worten entlohnt wird. Probanden werden auch bei der Erforschung soziologischer Zusammenhänge und für Feldstudien eingesetzt. So testete man in den Jahren 1933 - 1945 z.B. in Deutschland an einem ganzen Volk mit großem Erfolg sein Verblendungspotential. Die Ergebnisse dieser großangelgten Studie waren für viele nachfolgende Diktaturen von unschätzbarem Wert.
[Bearbeiten] Probleme
Viele Probanden sterben überraschend während oder kurz nach ihrer Probandentätigkeit, bekommen eitrige Pusteln oder müssen in Krankenhäuser eingeliefert werden, um medizinisch und psychologisch betreut zu werden. Das rührt meist daher, dass Probanden aus einer bestimmten Schicht der Bevölkerung stammen und Nervenzusammenbrüche erleiden, wenn sie gebeten werden einen Bericht über ihre Verfassung und ihre Meinung zum getesteten Produkt zu schreiben, da sie nicht wissen, was sie schreiben sollen, oder wenn es Formulare auszufüllen gilt die Technik des kreativen Schreibens nie gelernt haben. Viele von ihnen können auch gar nicht schreiben und schämen sich so sehr für ihren Analphabetismus, dass sie sich umgehend am nächsten Dachstuhl erhängen oder sich vor einen verspäteten Zug der Bundesbahn legen bzw. werfen.
