Psychotherapie

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Die Psychotherapie ist eine neuzeitliche Erfindung und der Schreck aller Krankenkassen, da sie sich meisten über einen längeren Zeitraum erstreckt und ein Heidengeld kostet. War es früher üblich, persönliche Probleme zu verdrängen oder mit Hilfe von Alkohol oder Psychopharmaka zu vergessen, so ist es heutzutage fast schon schick, zum Psychotherapeuten oder Psychologen zu gehen und sich dort einer umfassenden Gesprächstherapie zu unterziehen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Formen der Psychotherapie

Sigmund Freudlos gilt als geistiger Vater der Psychotherapie
Sigmund Freudlos gilt als geistiger Vater der Psychotherapie

Es gibt für fast jedes psychologische Problem heute eine eigene Therapieform. Am populärsten und überflüssigsten ist sicherlich die Psychoanalyse, bei der der Patient dem Therapeuten alle Details seines Lebens minutiös erzählt, um daraufhin zu erfahren, dass er ein Mutterproblem oder zumindest ein Vaterproblem hat, das sich nur durch die intensive Auseinandersetzung mit den ödipalen Störungen beheben lässt. In der forensischen Psychatrie wird auf die Gesprächstherapie aus Angst vor den gewalttätigen Straftätern lieber verzichtet und die Einnahme persönlichkeitsverändernder Psychopharmaka bzw. Antidepressiva angeordnet, was die Straftäter zwar nicht heilt, aber zumindest ruhig stellt.
Eine weitere Form ist die Traumatherapie, bei der schreckliche Erlebnisse aus der Vergangenheit des Patienten - wie z.B. das Fallen von der Schaukel im Kindergarten oder die erste Begegnung mit Rahmspinat - aufgelöst werden, so dass der Patient nach einer solchen Therapie wieder ein normales und unbeschwertes Leben führen kann. Die Traumatherapie wird auch bei Opfern von Flugzeugabstürzen, Entführungen, Terroranschlägen und uncyclopedischen Löschwellen eingesetzt, die ein schweres Trauma für Geist und Seele darstellen können. Leider wird diese Form der Therapie von den Krankenkassen nicht akzeptiert, weshalb der Psychotherapeut in seinem Therapieantrag irgendein freudianisches Psychoanalyse-Geschwafel von sich geben muss, um die Therapie für seinen Patienten bewilligt zu bekommen.

Die Entwöhnungstherapie gehört mit zu den schwierigsten Therapieformen, da die meisten Patienten sich nur widerwillig und fremdmotiviert einer solchen unterziehen und gar nicht einsehen, dass sie ein Problem bzw. eine ernstzunehmende Krankheit haben ("ein Alkoholproblem habe ich nur, wenn keiner mehr da ist"). 90% der Patienten verfallen kurz nach dieser Therapie wieder in ihr altes Muster und fröhnen ihrer Sucht stärker als je zuvor. Auch bei der Behandlung der Egomanie ist die Therapie daher weitestgehend erfolglos.

Eine Paartherapie gehört heute zu jeder Beziehung, die etwas auf sich hält und wird besonders gerne nach Seitensprüngen oder sexuellen Problemen in der Beziehung verschrieben. Nach der Paartherapie haben die betreuten Paare meistens genug voneinander, da sie sich das erste Mal seit Jahren wieder wirklich miteinander unterhalten haben und beenden die Beziehung, um sich ins nächste Abenteuer zu stürzen oder fortan als überzeugter Single zu leben.

Eine Gruppentherapie ist nur den wirklich hartgesottenen Zeitgenossen zu empfehlen, da der teilnehmende Patient aufgrund gruppendynamischer Prozesse schwere Persönlichkeitsstörungen davon tragen kann, die nicht selten mit dem Suizid oder einer schweren Psychose enden können.

In der Ergotherapie wird der Patient dazu animiert, seine psychischen Probleme und Defizite durch das Bearbeiten von Speckstein oder mittels Laubsägearbeiten zu sublimieren. Die meisten Patienten empfinden diese Art der Therapie jedoch als demütigenden Kinderkram und verweigern sich den Anforderungen des Ergotherapeuten, indem sie Aschenbecher aus Ton fertigen oder Schnapsgläser mit Ölfarben bemalen.

[Bearbeiten] Die Ich-Störung

Die Ich-Störung ist eine in den industrialisierten Ländern weitverbreitete Persönlichkeitsstörung, hervorgerufen durch mangelndes Selbstbewußtsein und sinnentleerte Existenz. Jeder Mensch braucht einen Lebenssinn und in unserer Gesellschaft besteht dieser hauptsächlich darin, einen Beruf zu haben und materielle Güter anzuhäufen ("mein Job, mein Haus, mein Boot, mein Auto...." ). Löst sich diese Existenzberechtigung nun durch Arbeitslosigkeit oder beruflichen Mißerfolg auf, so steht der Betroffene meist vor dem Scherbenhaufen seiner Existenz und weiß nicht mehr, warum er überhaupt noch existieren soll. In diese Fällen hilft gerne der Psychotherapeut und versucht in mindestens 300 Einzelsitzungen den Patienten wieder aufzubauen und ihm zu vermitteln, daß auch der Spaziergang am See, die Teilnahme an einem Häkel-Kursus in einer Volkshochschule oder das Verfassen von Artikeln für die Uncyclopedia ein ausfüllendes Lebensziel darstellen kann.

[Bearbeiten] Risiken und Nebenwirkungen

Die oben beschriebenen Therapieformen bergen neben den schon erwähnten Risiken einige weitere Gefahren. Das größte Problem ist, daß die Beziehung zwischen Patient und Therapeut nicht selten über das rein therapeutische Maß hinausgeht und die Gesprächstherapie zu einer Körpersaftaustauschstherapie wird und auf der Beziehungscouch endet. Der Therapeut nutzt dabei die ihm zur Verfügung stehenden psychologischen Tricks aus, um den Patienten willig und gefügig zu machen und ihn in eine Abhängigkeit bzw. sexuelle Hörigkeit zu treiben. Eine weitere Gefahr stellt die Therapieabhängigkeit des Patienten dar, der nach beendeter Behandlung keinen eigenständigen Schritt mehr tun kann, da er alle Verantwortung für sich selbst in die Hände des Therapeuten gelegt hat. In solchen Fällen wird dann meistens eine Therapieabhängigkeitstherapie verordnet, die aber selten zu spürbaren Erfolgen führt.
Manche Krankenkassen kündigen dem Therapierten nach 250 Einzelsitzungen seine Krankenversicherung, da die dadurch verursachten Kosten in sechstelliger Höhe die Jahresbilanz des Unternehmens trüben und den Krankenkassen-Vorstand aus lauter Frustration geschlossen in eine Gruppentherapie treiben, was seinerseits wieder immense Kosten verursacht.

[Bearbeiten] Literaturhinweise

  • Das Ich und das Es und das Was und das Wie und überhaupt von Sigmund Freudlos erschienen bei Über Ich
  • Wenn Du keine Lust hast, dann geh doch von Frank Phallus erschienen bei Beate Uhse
  • Es kommt nur auf die Größe an von Frank Phallus erschienen bei Beate Uhse
  • Fressen ist Erlösung von Karin Appenzeller erschienen bei Aldi
  • Ich liebe mich und das kannst Du auch von Claudia Roth erschienen beim Dharma-Verlag
  • Häkeln ist Erlösung von Dörte Dumpf erschienen beim Apotheker-Verband
  • Speckstein und Erleuchtung von Dörte Dumpf erschienen beim Apotheker-Verband
  • Hurra - ich bin ein Werwolf von Dr. Marvin Mondo - die Gründe, seine animalische Seite raus zu lassen und Spaß dabei zu haben

[Bearbeiten] Berufzweige in der Psychotherapie

[Bearbeiten] Siehe auch

Dieser Artikel ist Artikel der Woche 40/2006
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