Rentner

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„Schön fleißig weiterarbeiten. Sie schaffen schließlich für mein Einkommen.“

~ Standardbegrüßung von Rentnern gegenüber ihren ehemaligen Kollegen

„Die Rente is sischer und die Erde is eine Scheibe.“

~ Norbert Blümchen

Als Rentner bezeichnet man ein gealtertes humanoides Wesen, welches ausschließlich von staatlichen Transferleistungen - der sogenannten Rente - und anderen Almosen lebt und sich ständig über deren zu geringe Höhe aufregt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ausprägung

Viele Butterfahrten enden mit einem Unfall, der prozentuale Renteranteil an der Gesamtbevölkerung kann so einigermaßen kontrolliert werden.
Viele Butterfahrten enden mit einem Unfall, der prozentuale Renteranteil an der Gesamtbevölkerung kann so einigermaßen kontrolliert werden.
Dieses Rentnerpaar wurde noch nicht in einem Lager interniert und kann sich sogar eine Urlaubsreise in ein Rentnerparadies leisten.
Dieses Rentnerpaar wurde noch nicht in einem Lager interniert und kann sich sogar eine Urlaubsreise in ein Rentnerparadies leisten.

Weibliche Rentnerinnen erkennt man leicht an ihren violetten Haaren, hängenden Körperteilen und dem schleppenden Gang. Männliche Rentner fallen durch ihre schlecht sitzenden Hosen, ihren mehr oder weniger ausgeprägten Wohlstandsbauch mitsamt verschwitztem Unterhemd und ihre anachronistischen politischen Ansichten auf.

RentnerInnen haben die seltsame Angewohnheit, sich zu sogenannten Butterfahrten zusammenzurotten. Während dieser Ausflüge in die nähere Umgebung versuchen die Reiseveranstalter, den Rentnern ihr letztes Hab und Gut aus der Tasche zu ziehen oder sie lassen den Bus, mit dem die Butterfahrt durchgeführt wird, an steilen Abhängen entsorgen, wodurch der für ihre Transferleistungen verantwortliche Staat finanziell entlastet wird und der Mietspiegel in einer Region spürbar gesenkt werden kann.

[Bearbeiten] Vorkommen

Deutschland ist das Land mit den meisten Rentnern in Europa. Durch die negative demografische Entwicklung ist der prozentuale Anteil an der Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten stetig gewachsen und liegt heute (Stand 2008) bei ca. 20%. Wenn das bisherige Wachstum weiter anhält wird dieser Anteil nach ersten Hochrechnungen auf 100% im Jahre 2050 ansteigen. Schon bald werden auf jeden arbeitswilligen Bürger zwei arbeitsunwillige Rentner kommen. Da die Transferleistungen aus dem Rentenbeitrag der Arbeitnehmer bezahlt werden, ist abzusehen, dass die Rente in wenigen Jahren nicht mehr ausreichen wird, um die Schar der Rentner angemessen zu ernähren.

Spätestens dann muss die Regierung Wege finden, das sozialkassenverträgliche Frühableben dieser Bevölkerungsgruppe zu beschleunigen. Eine konsequente Verkürzung der Grünphasen an Fußgängerampeln wird inoffiziell bereits als ein zukunftsträchtiges Mittel zur Korrektur der demografischen Entwicklung gehandelt. Ebenso wird von seiten der jüngeren Generationen darüber nachgedacht, Rentnern die Überquerung von Straßen nunmehr ausschließlich bei Rot zu erlauben und Autofahrer mit Abschussprämien zu bezuschussen.

[Bearbeiten] Unterbringung

Die meisten RenterInnen werden in Altersheimen gehalten, wo sie in kleinen Kammern ihren Lebensabend verbringen dürfen. Manchen wohlhabenderen RentnerInnen gelingt es, diesen Lagern zu entgehen und entweder in ihren Privatwohnungen auf das Ende zu warten oder bei ihren Kindern unterzukommen, wo sie in dunklen Kellern vor der Umwelt versteckt werden. Auch auf den Balearen wurden schon etliche Millionen fachgerecht in düsteren Betonburgen entsorgt.

Durch die bereits erwähnte demografische Entwicklung kann das Gros der RentnerInnen heute aber nicht mehr vor dem Rest der Gesellschaft verborgen werden, und so verschandeln immer mehr alte Menschen das Stadtbild unserer Großstädte, sitzen schlafend und röchelnd in Grünanlagen herum und verstopfen durch ihren langsamen Gang die genormten Fußgängerzonen urbaner Zonen oder stehen im Supermarkt pünktlich zu Rush-Hour den abgehetzten Berufstätigen im Weg, um deren knapp bemessene Freizeit zu verplempern. Sprüche wie „Warum den so eilig, junger Mann?“ haben auf seiten der Berufstätigen bereits zu Schlaganfällen geführt. Überdies ist die Vergreisung des Stadtbildes ein ernstzunehmendes Problem was die Fortpflanzung der jüngeren Generationen angeht, verstellen doch nach Inkontinenzeinlagen müffelnde fußlahme Stützstrumpfträger mit ihren Rollatoren und Krankenfahrstühlen die Sicht auf die wenigen noch vorhandenen jungen und knackigen Beischlafkandidaten, was ein weiteres Absinken der Geburtenrate nach sich zieht.

In Amerika ist man deshalb dazu übergegangen, Rentner in umzäunten Kleinstädten zu kasernieren. Diese Siedlungen werden von Sicherheitsdiensten bewacht und sind für Menschen unterhalb der 60 No Go Areas. Sollte sich doch einmal ein jüngerer Mensch in diese Rentnerstädte verirren, wird er unmittelbar an einem Kulturschock versterben.

[Bearbeiten] Ökonomischer Nutzen

So stellt sich die Frage, was ein Rentner der Gesellschaft, in der er oder sie vor sich hinvegetiert tatsächlich bringt. Auf der Habenseite steht die in der Masse doch beachtliche Kaufkraft der Alten. So ernährt sich die Katheterindustrie hautsächlich von den Umsätzen, die sie unter RentnerInnen erzielt. Auch die Gebissreinigungstablettenindustrie stünde ohne ihre treuen Kunden jenseits der 60 mit leeren Händen da und die zahlreichen ambulanten Pflegedienste, welche die Millionen von RentnerInnen in ihren Behausungen zu Tode pflegen, müssten ihr Geschäft aufgeben. Discounter wie Lidl oder Aldi, die ihre degenerierten Lebensmittel hauptsächlich an Unterschichtler und RentnerInnen verkaufen, wären ohne deren Existenz nicht annähernd so erfolgreich.

Neben dem Aspekt der Kaufkraft kann ein Rentner auch dazu verwendet werden, auf der politischen Bühne herumzuturnen. Viele Politiker sind jenseits der 60 und verhindern durch ihr Wirken eine allzu schnelle Entwicklung der Gesellschaft, da sie die Tendenz haben, moralische Werte und politische Ansichten zu konservieren, wodurch ein Land vor Anarchie und Revolution bewahrt werden kann. Rentner, die Karriere in der Politik machen, brauchen sich um die grassierende Altersarmut keine Sorgen zu machen, schon nach einigen Jahren Bundestagszugehörigkeit erhalten sie stattliche Pensionen, die ihnen eine Teilnahme an zahlreichen Butterfahrten im Alter garantieren.

[Bearbeiten] Bezahlung

In Ermangelung eines rüstigen Geschlechtspartners vergrifft sich sich diese Rentnerin an einem Gegenstand, der wie ein Straßenschild aussieht, aber auch eine Bushaltestelle sein könnte.
In Ermangelung eines rüstigen Geschlechtspartners vergrifft sich sich diese Rentnerin an einem Gegenstand, der wie ein Straßenschild aussieht, aber auch eine Bushaltestelle sein könnte.

Der Durchschnittsrentner in Deutschland bezieht 671 € Rente im Monat – zu viel zum Sterben und zu wenig, um ein würdiges Leben zu führen. Daher werden Personen mit diesem Einkommen als „Eckrentner“ bezeichnet; sie hauen sich vor Hunger den Mund am Tisch-Eck an. Im Durchschnitt bezieht ein Rentner sein dürftiges Taschengeld für 17,4 Jahre (Stand: 2008), bis er das Rentenaustrittsalter erreicht. Diese Gesamtrente von 128.829,60 € ist nicht mal ein Bruchteil dessen, was der Rentner während seiner 45-jährigen Arbeitszeit in die Rentenkasse eingezahlt hat, die BfA macht also an jedem Rentner einen happigen Gewinn, ist aber trotzdem dauernd pleite, was auf eine ausgeprägte Misswirtschaft vermuten lassen kann.

Um ihre schmale Rente etwas aufzubessern, verdingen sich zahlreiche männliche Rentner als Wachmann, Parkeinweiser oder Kerzenhalter. Die älteren Damen bevorzugen den Straßenstrich oder häkeln Topflappen für die Dritte Welt. Andere wiederum verfügen neben der staatlichen Rente noch über Betriebsrenten, Ehrenpensionen aus einer Tätigkeit bei der Stasi, einigen Witwenrenten und mehrere Millionen Euro Schwarzgelder auf Liechtensteiner Bankkonten. Angesichts solcher Vermögenswerte monieren gerade diese Edelrentner die viel zu geringen Rentenerhöhungen besonders lautstark, immer in der Angst, ihren hart erarbeiteten Lebensstandard nicht mehr halten zu können.

[Bearbeiten] Sex im Alter

Auch RenterInnen, besonders die weiblichen, wollen noch Sex im Alter haben. Da der Aspekt der Fortpflanzung bei ihren sexuellen Bestrebungen nicht mehr relevant ist, was besonders der Katholischen Kirche ein Dorn im Auge ist, können die Alten ungehindert ihrer Lust frönen, was die männlichen Rentner allerdings nur mit Hilfe von Viagra oder Penisprothesen erreichen können. Der Beate-Uhse-Verlag veröffentliche unlängst ein Buch, in dem gelenkschonende Sexualstellungen für RentnerInnen abgebildet sind. Nach mehreren schweren Unfällen mit Knochen- und Penisbrüchen sowie einigen an Herzinfarkten verstorbenen Todesopfern, musste die Auflage jedoch zurückgerufen und wieder eingestampft werden.

[Bearbeiten] Statistik

  • Ein Durchschnittsrentner verzehrt im Durchschnitt 46 kg Hühnerfrikassee im Jahr. Um die ca. 20 Millionen RentnerInnen satt zu bekommen mussten im Jahr 2007 267 Millionen Hühner ihr Leben lassen.
  • Eine Durchschnittsrentnerin häkelt während ihrer Rentenzeit durchschnittlich 1.923 Topflappen für die Dritte Welt und gibt ca. 3.200 € für das violette Färben ihrer Resthaare aus.

[Bearbeiten] Interview

Herr Rüstig war nach dem Interview etwas verärgert, zu Unrecht, wie wir meinen...
Herr Rüstig war nach dem Interview etwas verärgert, zu Unrecht, wie wir meinen...

Die Uncyclopedia-Redaktion führte kurz vor Redaktionsschluss ein Interview mit einem Durchschnittsrentner, dem 72-jährigen Herrn Dieter Rüstig aus Erfurt, wohnhaft unter einer Brücke am Hauptbahnhof:

  • U: Guten Tag Herr Rüstig, hat Ihnen die Wohlfahrt heute schon ihr Hühnerfrikassee gegeben?
  • R: Mmpf, ja, es hängt mir noch zwischen den Zähnen. Die heutigen Industriehühner sind auch nicht mehr das, was sie mal waren!
  • U: Wieviel Rente erhalten Sie im Monat?
  • R: 562,43 € zzgl. einer Ehrenpension in Höhe von 200 € für meine zwanzigjährige Arbeit bei der Stasi.
  • U: Und reicht das zum Leben?
  • R: Gerade so, ich habe noch einen Nebenjob als Kerzenhalter in einer Diskothek angenommen, das bringt nochmal 70 € im Monat, ohne den wäre ich echt aufgeschmissen.
  • U: Und ihre Frau, kriegt die keine Rente?
  • R: Ich bin schwul und daher alleinstehend. Aber das ist es mir wert.
  • U: Was halten Sie von der postnatalen Abtreibung, würde diese die negative demografische Entwicklung nicht aufhalten können?
  • R; Ach, davon halte ich gar nichts, wenn man sich schon die Mühe macht, ein Kind zu gebären, dann sollte man es auch alt werden lassen, finde ich. Aber man sollte mal die Einwanderungspolitik überdenken. Wenn die Deutschen zu faul sind, sich der Fortpflanzung zu widmen, dann sollen eben die Türken und die Polen dafür sorgen, dass ich auch im Alter noch kräftig zubeißen kann.
  • U:Ein sinnvoller Vorschlag, den werden wir mal auf unserer Hauptseite veröffentlichen. Wieso leben Sie eigentlich hier unter einer Brücke, war im Altersheim nichts mehr frei?
  • R: Nein, die wollten mich nicht und außerdem wäre dann von meiner Rente kaum noch was übrig geblieben. Ich habe eine riesige Sammlung von alten Stasidokumenten und FDJ-Fahnen, die hätten nicht in meine Kammer gepasst, also habe ich mich entschieden, unter relativ freiem Himmel zu wohnen. Im Winter ist das manchmal ungemütlich, aber ansonsten passt das schon.
  • U: Das ist erschütternd, finde ich!
  • R: Dann heulen Sie doch, Sie Weichei!
  • U: Sie sind ein unsensibles Arsch, auf Nimmerwiedersehen!
  • R: Hau bloß ab, Du.....

[Bearbeiten] Siehe auch

Dieser Artikel ist Artikel der Woche 28/2008
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Dieser Artikel ist Artikel des Monats Juli 2008
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