Sekte

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Das Wort "Sekte" kommt von "sektiererisch". Es bezeichnet Abweichler vom gesunden Menschenverstand, vom Hauptstrom der Gesellschaft. Es stammt von der schlagenden Heidelberger Studentinnenverbindung "Homo Faber", die nach außen hin die Bierrituale der männlichen Studentencorps ablehnt, aber insgeheim sogar täglich Besäufnisrituale mit dem nicht allzu fabelhaften Faber Sekt pflegt, an Feiertagen auch mit Asti Spumante. Auch weichen die Homo Faber Studentinnen ab von den Ritualen der sonstigen schlagenden Verbindungen, da sie sich mit Händen und Füßen statt mit Säbeln schlagen, und das auch noch in aller Öffentlichkeit mitten auf dem Universitäts-Platz. Die männlichen Corps schimpften diese unangepasste Verbindung "Homo Faber" deshalb seit jeher als "sektiererisch" und bezeichneten sie schließlich als "Sekte", beides heutzutage gültige Begriffe für kollektives Abweichlertum. Mitglieder, die ihren Studienabschluss trotz regelmäßiger Universitätsverweise erreichen, mäßigen ihre Prügelsucht im Berufsleben zumeist in ein effizientes massiv ellbogiges Mobbing ihrer Kolleginnen, aber auch ihre Kollegen sollten sich in Acht nehmen.

Unter Frauen beliebt ist auch die Sekte "Pro-Ana", eine fundamentalistische Abspaltung von den Weight Watchers. Während letztere Gewichtsabnahme nur Philipp Rösler zuliebe propagieren, sind die Pro-Anatikerinnen Fanatikerinnen eines selbstbestimmten Nichtlebens. Ihre lebenszerstörende Essbrechsucht ist auf den Kindergarten zurück zu führen, wo ihnen das Kasperle immer als der Held der Weltgeschichte vorgespielt wurde. Da das erste Buch, das die Kinder nach der ABC-Fibel gewöhnlich zu lesen lernen, der "Struwwelpeter" ist und den Kindern als ihr erster intellektueller Literaturgenuss die Augen für das Leben öffnet, entsteht dabei oft das Missverständnis, dass der Suppenkasper der wahre Held der Weltgeschichte ist, der Räuber, Teufel und Krokodile zurück in ihre Unterwelt klatscht. Eltern sind zu dem Thema so zwiespältig, dass sie untereinander die traumatisierende Wirkung von Struwwelpeter-Geschichten diskutieren, aber ihren Kindern das Buch zum Lesen in die Hand drücken oder sogar vor dem Einschlafen vorlesen. Pro-Ana verbreitet sich über das Internet, dessen Wahrheitscharakter vermittels Wikipedia den Sektenanhängerinnen durch ihr naives Schrifttumverständnis so übermäßig glaubhaft wird, dass sie jedem Pro-Ana-Blog stärker glauben als der mittelwestlichste aller Bibelgürtel-Durchschnitts-Amerikaner der Bibel.

Wikipedia selbst ist eine Sekte unverbesserlicher Besserwisser geworden, die der Welt weismachen, sie seien klüger als die etablierten Institutionen der Wissensverwaltung. Um der Welt auch via Internet wieder einen klareren Blick auf die Wirklichkeit zu eröffnen, wurde die NGO Uncyclopedia gegründet, die damit auch zum wichtigsten Sektenbekämpfungsmittel wurde.

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