Tupperware ®

Aus Uncyclopedia

(Weitergeleitet von Tupperware)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Tupperware ®, im Deutschen ausgesprochen als ˈtʊpɐˌva:ʁə, im amerikanisch-englischen Original jedoch als ˈtʌpəwæɹ (sprich Tappaoäär), ist eine Handelsmarke des Unternehmens Tupperware Brands Corporation, welches praktische, hygienische und geruchsdicht verschließbare Plastikschüsseln produziert und vertreibt. Der Verkauf findet über die so genannte Tupperparty ® statt, auf denen sich die weiblichen Gäste so lange zu den Vorzügen bunter Kunstoffschüsseln (und sich nebenher mit lieblichen Weinchen, süßen Likörchen und literweise Prosecco abfüllen) beraten lassen, bis sie den überteuerten Plastikramsch wirklich kaufen. Kritiker verweisen hier darauf, dass der Vorgang eher an eine Kaffeefahrt denn an eine Party erinnert.

[Bearbeiten] Unternehmen

Tupperplakat

Anzeige: Wenn Sie einen Haufen Geld als Tupperberaterin verdienen möchten, klicken sie hier!

Das Unternehmen Tupperware Brands Corporation wurde 1938 von einem Amerikaner ohne richtige Ausbildung namens Earl Silas Tupper als Tuppers Dosen gegründet. Da die überwiegende Mehrheit der Durchschnittsyankees Kunststoff und Fremdsprachen jedoch noch für Teufelszeug gehalten hat, musste das Unternehmen in 1944 als Tupper Plastic Company neugegründet werden. An der Einstellung seiner Landsleute zu Plastikschüsseln hatte sich in der Zwischenzeit jedoch nichts geändert; so konnte die Tupper Plastic Company nur durch einen größeren Behördenauftrag überleben. Die Regierung der Vereinigten Staaten ließ Tupper Schaugläser für Gasmasken produzieren. Dem Militär war es herzlich egal, ob Kunststoff Teufelszeug ist, so lange es nur etwas gab, das die eigenen Truppen zu besseren Killern machte.
Nach dem Krieg versuchte es Tupper dann wieder mit Plastikschüsseln, da die Nachfrage nach Gasmasken 1945 praktisch einbrach. Der Verkauf lief absolut mäßig, bis die gewitzte Tupperdosenverkäuferin Brownie Wise ihre Vorliebe für Kaffeekränzchen und Damenliköre mit ihrer krankhaften Logorrhoe verband und so die erste Tupperparty ins Leben rief. Die Verkaufszahlen schossen in die ungeahnte Höhen. Endlich hatten die gelangweilten amerikanischen Hausfrauen eine gesellschaftlich anerkannten Vorwand, sich volllaufen zu lassen und das sauer verdiente Geld ihrer Ehegatten zu vertrinken, während diese ihr Feierabendbier in der nächsten Bar genossen.

[Bearbeiten] Produktpalette

Die Produktpalette aus dem Hause Tupperware Brands Corporation, die Tupperware ®, besteht zu 90% aus Plastikschüsseln aller Formen und Farben, meistens jedoch mit Deckel. Tupperware ® ohne Deckel würde ja auch keinen Sinn ergeben, da eine Schüssel ohne Deckel äroben biologischen Zersetzungsprozessen weniger Widerstand zu leisten vermag, als eine Schüssel mit Deckel.
Das Unternehmen hat auch noch andere Produkte herausgebracht, so gibt es noch Tupperware ®-Kosmetik, Tupperware ®-Körperpflege- und Tupperware ®-Haushaltsprodukte. Da die aber niemand kennt, genauer gesagt, sich keine Sau dafür interessiert, brauchen die hier nicht weiter abgehandelt werden.

Alle Tupperschüsseln haben einen Namen oder zumindest eine Bezeichnung. Einfach nur Plastikschüssel mit Deckel klingt langweilig und was langweilig klingt wird nicht gekauft. Um diesen Namen Street Credibility zu verleihen, erinnern sie entfernt an Bezeichnungen für Elektrowerkzeuge.

vgl. Tupperware ®: Multichef; Fein: Multimaster

Vermutlich eine Marketingstrategie, um endlich auch Männer für das Plastikzeugs zu begeistern. Immerhin soll auf der Isle of Man schon mal ein Mann auf einer Tupperparty ® gesehen worden sein, der tatsächlich eine Schüssel interessiert in die Hand genommen hat. Die Tupperware Brands Corporation hat hierzu bisher keine Stellung bezogen.

[Bearbeiten] Einsatz

Der Einsatz von Tupperware ® erfolgt im Allgemeinen zur Bevorratung lang haltbarer und dem Frischhalten leicht verderblicher Lebensmittel. Zudem existieren auch Produkte, die sich als Mikrowellengeschirr einsetzen lassen.

[Bearbeiten] Erweiterter Einsatz

Beim erweiterten Einsatz von Tupperware ®-Produkten kommt die Komponente "Geruchdicht verschließbar" zum Tragen. Da aus einer dicht verschlossenen Tupperschüssel tatsächlich nicht die leiseste Duftnote entfleucht, gibt die Tupperware ® eine hervorragende Reisetoilette ab. Als besonders effizient erweisen sich hier Schüsseln der Serie Tupperware ® Quickchef ®. Der eingebaute Häcksler ist in der Lage, selbst das steinhärteste Käckerchen in handlich portionierbare Krümmelkacke zu zerkleinern.
Mit ein bisschen handwerklichem Talent lässt sich solch eine Wunderdose perfekt in einen Autositz integrieren, was die lästigen zehn bis zwölf Unterbrechungen einer 120-Kilometer-Autofahrt - wenn die Kleinen mal wieder müssen - praktisch unterbindet. Wichtig ist nur, daran zu denken, die Schüssel vor der Rückfahrt gründlich auszuspülen. Einfach die Schüssel zu entsorgen und eine neue in den Sitz einzusetzen wird unweigerlich zum finanziellen Ruin führen.

[Bearbeiten] Rezeption in der Literatur

Das unschlagbare Prinzip der Tupperschüssel, nämlich dank des patenten Deckels absolut auslaufsicher und geruchsdicht zu sein, wurde schon im vergangenen Jahrtausend in einem Roman von Mark Childress verewigt. Im Alabama des Jahres 1965 trennt sich die 34-jährige Hausfrau Lucille V. von ihrem Mann, in dem sie ihm den Kopf abtrennt, diesen sorgfältig eintuppert und mit auf ihre Reise nach Hollywood nimmt.

So sollten Ehemänner von tupperbegeisterten Frauen den Schüsselbestand regelmäßig kontrollieren und entsprechend dimensionierte Behälter frühzeitig und unauffällig verschwinden lassen (meistens haben die Frauen sowieso den Überblick verloren).

AdW
Dieser Artikel ist
AdM
Dieser Artikel ist
Artikel des Monats Oktober/2013
Spezialprojekte
In anderen Sprachen
projects