UnBooks:Kennedy Familienchronik

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Der einzige Amerikanische Monarch des 20. Jahrhunderts

John F. Kennedy, auch JFK, Jack oder Lancer genannt, war ein US-Amerikanisch-Irischer Präsident und gleichzeitig der einzige Monarch der neuen Welt.

Der mythenumrankten Gestalt John F. Kennedys kann man sich nur annähern, wenn man die Saga der Kennedy-Dynastie insgesamt studiert - Ja, sorry, daran führt jetzt echt kein Weg vorbei.

Gehen Sie lieber nochmal aufs Klo, bevor Sie mit der Lektüre dieses Artikels anfangen!

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Die Saga der Ahnen

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s war eimal ein armer, irischer Bauer Namens James Kennedy, der mit seiner Frau, seinen zahllosen Bälgern und seinem jüngeren Bruder Patrick in einer bescheidenen Lehmhütte in Dunkelstown, New Ross (Neuer Gaul) Grafschaft Wixford, Irland lebte.

Die Hütte war klein, das Essen spärlich und so sprach James eines Morgens zu Patrick. -"Hör mal: Du sitzt hier den ganzen Tag blöd rum, frisst uns die Kartoffeln weg und pinkelst in die Regentonne. Wie wärs, wenn Du zur IRA gehst oder nach Amerika auswanderst? Oder nach Honduras? Was weiß ich, geh halt irgendwohin, aber HAU AB!"

[Bearbeiten] Patrick zieht fort

Patrick verlässt Irland

Und so bestieg Patrick an einem regnerischen Morgen die Karre seines Bruders und fuhr zur Küste, an den Hafen.
Dort lungerte er ein paar Tage rum, soff, spielte Karten und pennte zwischen den Mülltonnen.
Eines Tages begab es sich, dass er sowohl nüchtern, nicht völlig pleite UND wach war.

Diese Konstellation nutzend, kaufte er sich eine Fahrkarte nach Übersee und bestieg das nächstbeste Schiff.

[Bearbeiten] Die Romanze auf dem Schiff

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ie Überfahrt erwies sich als schaukeltechnisch anspruchsvoll. Alle fünf Minuten musste sich Patrick unter den stinkenden, stöhnenden Mitreisenden hervorgraben um sich an Deck über die Reling zu lehnen.

Am fünften Tage der Reise wurde er dabei plötzlich von einer Frau angesprochen: "Du solltest Dich zur Backbord-Seite begeben" sagte sie. "Ich glaube, der Wind dreht und wir wollen ja nicht, dass Dein Hemd noch dreckiger wird“.
"Das ist aber nett, dass Du Dir um mein Hemd Sorgen machst" antworte Patrick. "So etwas hat noch nie jemand für mich getan. Wenn wir von Bord sind, werde ich Dich heiraten".

[Bearbeiten] Patrick und Bridget

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atrick und seine nunmehr Ehefrau Bridget bezogen in Boston eine alte Hundehütte, die sie zur ansehnlichen Wellblechbude, mit immerhin Platz für drei Personen und einer eigenen Kackgrube ausbauten.

Die Nachbarn im Iren-Slum beneideten die Kennedys schon bald für deren langsamen aber stetigen, sozialen Aufstieg.

Die Kennedys hatten auch Kinder. Nebst einigen Mädchen, den üblichen Tot- und Fehlgeburten sowie im Kindsalter eingegangen Exemplaren, bekamen sie einen strammen Sohn, namens Patrick Junior, den man bereits ganz amerikanisch einfach „Pi-tschei“ nannte.

Der alte Patrick starb an einem 22 November; einem Datum welches sich später offenbar zu einem beliebten Todestag für Kennedys etablierte.

[Bearbeiten] PJ und Honey Fitz.

PJ und Honey Fitz, zwei irische Goldjungs!

Mittlerweile hatte Bridget einen eigenen kleinen Laden eröffnet und konnte ihren Sohn, PJ , immerhin schon mal auf die Baumschule schicken.
Dort geriet er schon früh mit seinem Erzrivalen, John Fitzgerald in die Haare.

Fitzgerald, denn alle nur Honey Fitz nannten, war ebenfalls Ire und stammte aus dem selben kleinen Dorf wie die Kennedys.

Wenn Honey Fitz nicht gerade PJ verprügelte, verdrosch PJ Honey Fitz.
Alle anderen versteckten sich, sobald die beiden nur von Weitem auftauchten.
Beide wurden Politiker und nahmen sich Frauen aus ihrem Iren-Viertel. Honey Fitz wurde Bürgermeister von Boston, und zeugte einen Stall voller Töchter. PJ bekam nur ein Kind, aber dieses war wenigstens ein Junge.
Er nannte ihn Joseph.

[Bearbeiten] Joseph

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Joseph war eine durchtriebene, kleine Ratte, die buchstäblich aus Scheisse Geld machen konnte.

Er verkaufte einfach alles was rumlag oder hing bei den Pinkelbuden rum um Eintritt zu verlangen.
Schon früh freundete sich Joseph pikanterweise mit einer Tochter von Papas Erzrivalen Honey Fitz, der kleinen Rose an. Rose hatte einen eigenen Kopf, wollte studieren und als Politikerin für die Rechte von Frauen und den Umweltschutz eintreten.

Angesichts dieses lästigen Problems suchte Vater Honey Fitz Rat bei der Kirche. Diese half unbürokratisch und liess Rose in ein strenges, katholisches Klosterinternat einlochen, auf dass ihr dort die Flausen gründlich ausgeprügelt würden.

Irgendwann konnte Honey Fitz den Heiratsantrag von Joseph an Rose nicht mehr zurückweisen, da dieser mittlerweile schlicht zu reich geworden war, um wie früher einfach mit einem Tritt in den Arsch nach draußen befördert zu werden.
Wenigstens war die nunmehr aus dem Kloster entlassene Rose mittlerweile geläutert: Ausser Ave Marias konnte sie kaum noch etwas anderes aufsagen.
Sie war nun bereit, Magda Goebbels Persönlich im internationalen Gebärmaschinen-Contest herauszufordern!

[Bearbeiten] John F. Kennedys Kindheit und Jugend

Joseph Kennedys Leben entwickelte sich prächtig. Er hatte ein gutgehendes Alkoholschmuggel-unternehmen und Rose erwartete ihr erstes Kind, den Thronfolger:

[Bearbeiten] Joe junior

Als der kleine Joe Junior (also jetzt der Sohn von Joseph Patrick, Sohn des PJ, Sohn des Patrick aus Irland) zur Welt kam, gab es ein grosses Fest. "Joe wird einmal Präsident!" verkündete Vater Joseph stolz.

Papa war mittlerweile so stinkreich, dass er alle möglichen Tanten und Onkel auch aus Irland und anderswo einladen konnte. Alle kamen sie an die Wiege heran und gaben dem kleinen Joe gute Wünsche mit aufs Leben.

[Bearbeiten] John F.

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leich nach der Geburt von Joe, liess sich Mama Rose pflichtgemäss wieder schwängern und brachte 9 Monate später einen zweiten Buben zur Welt. Diesmal war Papa Joseph aber nicht wirklich begeistert. "ich bin mir entschieden besseres gewohnt!" argwöhnte er beim Anblick des kleinen, mageren Häufleins.
"Naja, egal. Joe kann sich an ihm breagieren, wenn er will. Nennen wir ihn nach Deinem Vater, John Fitzgerald. Dann hat das alte Arschloch was, worüber er sich freuen kann.

[Bearbeiten] Der Fluch

Beissfried von Stech und Schritt macht nicht mit!

Auch für John F. wurde ein grosses Fest organisiert.
Und wieder wurden alle Tanten und Onkel eingeladen. Alle, ausser einem: der dreizehnte Onkel, der böse Onkel aus Deutschland, Onkel Beissfried von Stech und Schritt - der wurde "vergessen".

Umso erstaunter war man, als während der Feier plötzlich die Tür eingetreten wurde und Onkel Beissfried, begleitet von einem effektvollen Donnerschlag wutschnaubend den Saal betrat.
-"Warum habt Ihr miesen Scheisser mich nicht eingeladen!?" zischte seine fiese, laute Fistelstimme.

-"Weil Du das letzte Mal fast den halben Weinkeller leergesoffen und danach den Abend mit Deinen peinlichen Fäkalwitzen versaut hast" verteidigte sich Joesph Kennedy. "Ausserdem vergrault so ein unheimlicher, alter Sack wie Du meine Geschäftsfreunde!".

„Das wirst Du bereuen, Du Null!“
Militärischen Schrittes stiefelte der böse Onkel an die Wiege des kleinen John F.

Alles hielt den Atem an.

"Du sollst sehr schön werden" flötete der Onkel.
Ein Raunen der Erleichterung erfüllte den Saal.
"Und Du sollst einmal Präsident dieses dämlichen Landes hier werden" fügte er hinzu.

Einige Klatschten. Nur Vater Joseph murrte, dass er diesen Posten schon für Joe Junior vorgesehen habe.

Nun holte Onkel Beissfried tief Luft. Seine Augen glühten auf als er schrie: -"Und noch vor Deinem 47 Geburtstag sollst Du von einem irren Attentäter abgeknallt werden!"

Kaum hatte er das gesagt, wirbelte er sein schwarzes Cape herum, marschierte zum Ausgang und verschwand dämonisch lachend in der Gewitternacht.

Die Gäste weinten, einige wurden ohnmächtig. Nur Papa Joe nahm es gelassen. "Was erzählt der denn da für einen Müll? Wer verübt schon ein Attentat auf diese kleine Niete?"

[Bearbeiten] Die gute Fee

Ein Meeresgeist tauft John F. Wären nicht die Mächte der Anderswelt stets mit ihm gewesen, wäre JFK wohl schon früh in genau diese umgesiedelt

Kaum hatte Beissfried den Saal verlassen, betrat eine übergewichtige, Irische Bäuerin den Saal. "Wer hat die Tür zur Küche offengelassen" ärgerte sich Papa Joseph.

"Ich bin nicht die Köchin" lächelte die Frau. "Ich bin eine gute Fee und die Patentante des kleinen John F." Behutsam beugte sie sich über die Wiege. "Armes Kleines. Ich kann den Fluch nicht gänzlich aufheben, aber ich kann ihn abmildern."
"Wer sagt, dass Du überhaupt was tun sollst, Alte!? " unterbrach Joseph. "Wir reden hier ja nicht von meinem Joe Junior. Was aus John F. wird, ist nun wirklich zweitrangig"

"Halt einfach mal Deine dumme Fresse! NUR EINMAL! schrie Rose und knallte ihrem Mann eine. So heftig, dass dessen Brille quer durch den Saal in die Erdbeerbowle flog.

[Bearbeiten] Der Fluch Light

Die Fee hob John F. aus der Wiege und streichelte ihn zärtlich: "Ja, ein irrer Attentäter wird auf Dich schiessen, wenn Du 46 bist. Aber Du wirst nicht daran sterben. Stattdessen sollst Du in einen tiefen Schlaf fallen, der hundert Jahre dauern wird. Nach Ablauf der hundert Jahre, wird eine liebliche Prinzessin, nein... zwei Prinzessinnen, oder auch drei - und ja, auch ein netter Prinz zu Dir kommen und Dich mit einem Kuss erwecken. Dann wirst Du erst mal ordentlich aufs Klo müssen und danach für immer glücklich leben."

[Bearbeiten] John F.'s Jugend

Mutter Rose achtet auf streng katholische Zucht.

John F. wuchs auf und wurde von seinem älteren Bruder Joe intensiv als Trainigsgerät fürs Boxen genutzt. Joe versprügelte auch gerne seine Klassenkameraden, war gleichzeitig in allen Schulfächern ein As und wirkte unwiderstehlich auf Mädchen.
John F. indes litt unter allen möglichen Krankheiten und wurde in diversen Krankenhäusern geparkt, wenn er mal wieder ins Koma fiel. Ausserhalb der Koma-Zeiten las er viel und wurde dadurch zum einzigen Kennedy seiner Generation, der Bücher plattgehauenen Nasen vorzog.

[Bearbeiten] England

Den Teilnehmerinnen jener frühsommerlichen Jagd dürfte der Sinn nach einer anderen Beute, als Fuchs und Hirsch gestanden sein.

Dann kam er Tag, an dem Präsident Franklin Delano Roosevelt Vater Joseph Kennedy gründlich satt hatte und nach England abschob, indem er ihm in London den Posten des Amerikanischen Botschafters zuschanzte.

Es begann eine glückliche Zeit für John F.
Als die bleiche und schmale aristokratische Schönheit die er war, traf er genau den Geschmack der Einheimischen. Sein Bruder Joe indes musste die Erfahrung machen, dass nicht alle Menschen brutale, aufgeblasene Rüpel anziehend finden.
Während John F. an den feudalen Bällen und Jagden des britischen Adels teilnahm, hing Joe nur gefrustet im Londoner Eastend rum, vögelte was grad des Weges kam und soff sich die Hucke voll.

[Bearbeiten] Die Stunde der Helden

Die süßen Tage der Jugend und Unbeschwertheit sollten aber auch für den jungen JFK bald zu Ende sein. Dunkle Wolken zogen im Osten herauf. Sehr, sehr dunkle Wolken...

[Bearbeiten] Der Krieg wirft seine blutroten Schatten voraus

1939 reisten die Kennedys nach Deutschland in den Urlaub und ihnen fiel dort durchaus auf, dass irgendwas in diesem Lande nicht ganz so war, wie anderswo. Ein inflationärer Einsatz von Hakenkreuzfahnen dominierte das Strassenbild und jüdische Geschäfte waren entweder dauernd geschlossen oder Opfer von massiver Sachbeschädiung geworden.
Zweifellos wirkte das grenzwertig, trotzdem konnte Botschafter Joseph Kennedy nicht nachvollziehen, warum in England und den USA die Leute einen Krieg gegen Deutschland in Erwägung zogen.

[Bearbeiten] Gefeuert!

Joeseph Kenndys Vorbehalte gegen einen Krieg stießen bei seinem Boss, Präsident Roosevelt, auf wenig Verständnis. -"Sie sind doch hoffentlich kein Vaterlandsloser Geselle!" polemisierte Roosevelt und steckte sich eine Zigarette in seinen langen Filterstab.
-"Patriotismus ist nur ein anderes Wort für Dummheit" schockte Joseph P. Kennedy seinen Vorgesetzten. -"Issoch scheissegal ob einer Amerikaner, Ire oder Deutscher ist. So ein Krieg kostet außerdem einen Sauhaufen Geld. Kohle, die man besser in Coca Cola Aktien anlegen würde".

Präsident Roosevelt fiel das Monokel herunter. "-Sie sind gefeuert, Sie dämlicher Armleuchter!"

[Bearbeiten] Joe und John wollen an die Front

Joe versucht seinem Papa zu erklären warum Krieg für Präsidentschaftskandidaten wichtig ist.

Traurig sass John F. auf seinen gepackten Koffern, während seine Geschwister um ihn herumtobten und sich darum stritten, wer denn wohl wessen Sachen wo hingekramt hatte.

"Nur weil Papa gegen den Krieg ist, müssen wir England verlassen und zurück in diese spießige, trampelige USA" argwöhnte er in Gedanken vor sich hin.

Joe behielt seinen Frust nicht für sich: -"Vater, ich soll doch mal Präsident der USA werden".
-"Ja, und?"
-"Und? Ich sag's ja ungern, aber mit Sprüchen wie Patriotismus ist nur ein anderes Wort für Dummheit gewinnt man bei den Amis keinen Blumentopf und schon gar keine Präsidentschaftswahlen. Oder um es noch direkter zu formulieren: Meine Wahlchancen sind nun sowas von im Arsch."

-"Jetzt werde nicht melodramatisch, Joe!" konterte Vater Joseph. _"Wahlen werden vor allem mit einem gewonnen: Mit Geld. Die Kohle für Deinen Wahlkampf habe ich in der Portokasse."

-"Das wird nicht reichen, Vater. überall in den Zeitungen steht, dass wir Kennedys Feiglinge sind, die sich drücken wollen. Es gibt eigentlich nur eine Möglichkeit: Ich muss an die Front"!
"Joe, nein! Ich habe mir fest geschworen, dass keiner meiner Söhne für diese Kriegskacke draufgeht! Und ich weiss auch wie ich das verhinderen kann: Teddy und Bobby sind zu jung, John F. ist eh untauglich und Du...für Dich wollte ich ein paar Politiker schmieren, damit sie Dich vom Dienst freistellen."

"Na grossartig" dachte John F. still bei sich. "Er geht einfach davon aus, dass ich untauglich bin. Ich habe es sowas von satt, hier dauernd als das Letzte zu gelten."

[Bearbeiten] Joe meldet sich freiwillig und John läuft weg

John F. hat es satt, immer nur die Zweite Geige zu spielen.

Joe meldete sich bei der Airforce, wurde dort wie nicht anders erwartet ein toller Held und bei der Airforce aufgenommen. In dieser Reihenfolge.
Er legte sich eine dieser knirischigen Lederjacken zu und konnte kaum noch gehen, vor lauter Selbstbewusstsein.

Nun war das mehr, als John F. in seiner ansonsten grossen Duldsamkeit aushalten konnte.
Er rückte aus und meldete sich auf eigene Faust freiwillig bei der Navy. Die Musterung jedoch wurde zu einem Desaster:
-"Deine Wirbelsäule hat die Konsistenz von einem alten Keks und Deine Lunge die eines versauten Putzlappens!" schimpfte der Militärarzt. -"Geh nach Hause, ins Bett, Kleiner! In der Armee hast Du nichts verloren! Überlass das deinem Bruder. DAS ist ein Mann!"

Wie ein geprügelter Hund schlich John F. nach Hause. Dort warf er sich effektvoll aufs Bett und weinte bitterlich.
Vater Joseph geriet aus der Fassung: "Gott, ich ertrag dieses Geflenne nicht! Na gut! Ich werde den örtlichen Kommandanten bestechen, damit Du irgendeinen leichten Dienst kriegst!"

[Bearbeiten] John F. Beim Nachrichtendienst

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ohn F. wurde von der Navy in einem staubigen Büro des nachrichtendienstes geparkt, wo er langweilige Geheimnachrichten empfangen und weiterreichen musste. Landekoordinaten für den D-day und son'n Scheiss.

John F. war sehr unglücklich. Zwar war er nun beim Militär, aber wie immer war es Joe, der den grossen Macker markieren konnte, während er nur ein Schattendasein fristete.

[Bearbeiten] Blondes Gift

Keine Sau beachtete John F.

Eines Tages aber wurde er "zufällig" von einer aparten Blondine angerempelt. Eine betörende und faszinierende Frau. Sie sagte ihm, wie schön er war und wie gerne sie mit ihm bis zur Bewusstlosigkeit vögeln würde. Das gefiel John.

Zwar war sie Ausländerin (Deutsche) aber sie interessierte sich sogar für seine Arbeit! Und so begann eine heftige Affäre zwischen ihm und Inga.

[Bearbeiten] Verbotene Liebe

Inga schleppte ihn in die edel-verruchten Dunstschuppen der Künstlerbohème und führte ihn in die Welt der Exilanten, Schriftsteller, Weltverbesserer, Revolutionäre, Träumer und Philosophen ein. In kühlen Jazz-Kellern trank man noch kühlere Drinks und parlierte über den Krieg und das Wesen des Existentialismus.
Jetzt war es für John sehr von Nutzen, dass er soviel gelesen hatte.

Doch schon bald erfuhren John F's Vorgesetzte beim Navynachrichtendienst von seiner Freundin. Der Komandant zitierte ihn in sei Büro und faltete ihn zusammen, dass ihm Höhren und Sehen verging.

-"Sind Sie völlig bescheuert, Kennedy!? das ist doch eine deutsche Spionin!" brüllte der Offizier.
-"Ich habe keine Vorurteile gegen ihren Beruf" antwortete JFK.
-"Wären Sie nicht der Sohn eines der reichsten und einflussreichsten Männer der USA, würde ich Sie auf der Stelle an die Wand stellen lassen! Aber so musste ich mir etwas anderes ausdenken. Sie werden nächste Woche in den aktviven Dienst versetzt! Sie reisen nach Tulagi und übernehmen dort das Kommando über ein Schnellboot, die PT-109!"
-"Ich bekomme ein Boot? das ist ja wunderbar" freute sich John F. und vergass Inga in der selben Minute.
-"Oh ja" dachte der Offizier. -"Diese PT-Boote werden mit Flugzeugbenzin betrieben und sind aus Leichtholz gebaut. Sie zeigen auch den minimalsten Sicherheitsstandards den Stinkefinger. Und die 109 ist nachweislich die gammeligste aller PT-Boote. Die Kiste wird ihm unter dem Arsch hochgehen, sobald der Mistkerl einmal zu laut niest. Dann löst sich das Problem von ganz allein".

[Bearbeiten] Das PT-109-Epos

John F. stach mit dem PT-109 in See und bewährte sich dort in einem grossen Abenteuer als grosser Held. Die Details dazu sind in dem eigenen Artikel PT-109 nachzulesen.

[Bearbeiten] Triumphale Rückker

Als John F. Heim nach Amerika kam, wusste schon die halbe Welt um sein Abenteuer mit der PT109 und so empfing man ihn wie einen Helden. Und das ärgerte seinen Bruder Joe erheblich.
-"Nur weil Du Dich durch die Südsee gevögelt hast, finden Dich jetzt plötzlich alle so furchtbar toll? das ist ja lächerlich!" giftete Joe.
-"Danke auch, dass Du dich so aufrichtig darüber freust, dass ich gesund aus dem Krieg zurück bin!" antwortete John.

Auch Johns Vater war begeistert und zum ersten Mal sah er seinen zweitältesten Sohn mit einem Hauch von Anerkennung an. -"Wir geben heute Dir zu Ehren ein grosses Fest" meinte er. Und so geschah es.

[Bearbeiten] Joe setzt alles auf eine Karte

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Joe hatte das Fest schon früh verlassen und war voller Bitterkeit, Neid und Groll. Am Nächsten Tag meldete er sich vorzeitig bei der Airforce zurück und dort gleich freiwillig für ein absolutes Himmelsfahrtkommando:

So hatte man schon seit einiger Zeit diese widerwärtigen V2 Raketen der Deutschen auf dem Kieker und beschlossen, diese endgültig aus der Welt zu schaffen.
Ein Flugzeug wurde bis obenhin mit Sprengstoff vollgepackt. Ein Pilot musste dieses nun von England aus über den Kanal fliegen - geradewegs in die deutsche V2 Stellung an der französischen Küste. Der Pilot sollte sich kurz vorher mit dem Schleudersitz retten.
Niemand verspürte übermäßig den Drang, sich für diese Mission freiwillig zu melden. Niemand, ausser Joe. Er wusste: Wäre er derjenige, der die gefürchteten V2 Raketen bezwingt, stünde nicht nur nichts mehr seiner Karriere als Präsident im Wege, es wäre dies auch die ultimativ heißere Leistung, als Johns PT109 Geschichte.

[Bearbeiten] Joe's Schicksal

-"Sollte ich nicht zurückkommen, könnt Ihr den Joghurt haben, der noch im Kühlschrank steht" witzelte Joe. dann hüpfte er ins Cockpit und startete die Maschine.
Unterwegs, etwa auf halber Strecke über dem Kanal, überlegte Joe, dass es vieleicht eine ganz gute Idee wäre, sich mal mit dem Cockpit vertraut zu machen.

-"Wozu dieser Knopf wohl gut ist?"

Die Explosion war auf beiden seiten des Kanals zu hören.
Von Joe wurde nie mehr auch nur eine Spur gefunden.

[Bearbeiten] Der Strudel der Weltgeschichte

Die Nachricht von Joes Tod erreichte den Famliensitz der Kennedys, am cape Cod.

[Bearbeiten] Ein Kennedy weint nicht

Kreideweiß betrat Papa Joseph das Wohnzimmer und sagte mit tonloser Stimme: -"Joe ist tot. Aber dass mir keiner heult, ja! Ein Kennedy weint nicht! Der Tag wird fortgesetzt, wie vorgesehen. Will heißen, ihr werdet an der Segelregatta teilnehmen."
Die Kinder gehorchten, ausser John F. Er gab vor, wieder Rückenschmerzen zu haben und verzog sich in die Dünen der Lagune.

-"Joe! Du blödes Arschloch! Warum machst Du das?" fragte John gen Himmel.
-"War es die PT-109 Sache? Nur weil ich einmal – EINMAL- mehr bewundert wurde als Du, ist Dein beschissenes Ego mit Dir durchgegangen! Jetzt hast Du’s geschafft! Ja, jetzt hast Du’s geschafft! Du hast mich einmal mehr getoppt! Sich in einem Bomber in Stücke schiessen zu lassen ist natürlich um einiges heroischer, als ein bisschen im Korallenmeer zu schwimmen!"

Die Tränen liefen John über's Gesicht und er schrie: -"BIST DU JETZT ZUFRIEDEN?" dann sank er in den Sand.

-"Joe! komm zurück, lass mich nicht allein! Ich bin doch nichts, ohne dich."

[Bearbeiten] Vater Joseph hat neue Pläne

John F. lag den ganzen Tag im Sand und weinte bitterlich. Schließlich kam sein Vater und gab ihm einen kräftigen Tritt.

-"John F! Steh auf, ich muss mit Dir reden!"
-"Was gibt’s denn?"
-"Diese PT-hundertsowieso Geschichte, die ist Gold wert!"
-"PT-109!"
-"was?"
-"PT-109! Mein Boot hiess PT-109, Vater!"
-"Egal. Wir werden diese Story breitrollen wie einen Nudelteig! Bald wird jedes Schulkind im Lande wissen, wer John Kennedy und die PT-119 sind!"
-"PT-109! hundertNEUN!"
-"Jetzt nerv nicht dauernd mit diesem Scheiss-Kahn rum! Ist doch egal, wie der hiess."
-"Egal? Die PT-109 war mein erstes Kommando! Mein eigenes, kleines Reich! Die Männer und ich liebten sie als unser Heim!"
-"SEHR GUT! Wenn Du das so in den Wahlkampfreden formulierst, werden die Leute zergehen vor Mitgefühl!"
-"Wahlkampf? Was für einen Wahlkampf?"
-"Na was wohl? Jetzt wo Joe tot ist, wirst DU in die Politik gehen! Als erstes kandidierst Du für den Abgeordneten Posten"
-"Vater, ich will nicht in die Politik! Du weißt, ich möchte schriftstellern und Historiker werden!"
-"Was Du willst interessiert hier kein Schwein, klar?" Josephs Brillengläser blitzten. -"Wenn Joe noch lebte, könntest Du in miefigen Bibliotheken rumhängen. Das wäre mir sowas von egal. Aber Joe ist nun mal tot. Also bist Du an der Reihe! Wenn Du den Löffel abgibst, muss Bobby ran und wenn der auch ausfällt, ist es halt Teddy, aber ich WILL, dass einer meiner Söhne mal Präsident wird!"

-"Ich fass es nicht! Ich dachte immer, Du machst um Joe so viel Wind, weil Du ihn liebst. Aber Du siehst deine Familie nur als eine Art Kaugummi-Automaten! Wenn einer wegstirbt, wandert gleich der nächste nach!"
-"das Leben IST ein Kaugummiautomat, Sohn."
-"Wie kommst Du überhaupt darauf, dass ich gewählt würde? Du sagst doch selber andauernd, ich sei eine Null!"
-"Und? Seit wann ist das ein Hindernis um Politiker zu werden? Ich habe genug Kohle um einen Wahlkampf zu finanzieren, mit dem selbst mein Chauffeur Präsident werden könnte. DU musst nur nett zu den Leuten sein! Ihnen was über dein PT-Dingsbums erzählen und dabei wie ein Dackel gucken."

-"Nein, nicht mit mir, Vater! Nicht mit mir!"

[Bearbeiten] Die Potsdamer Konferenz

John F. Kennedy reiste als Reporter ins zerbombte Berlin. Kletterte dort über Trümmerberge, übergab sich ob des beissenden Leichengestankes und erreichte schliesslich die Siegermächte Konferenz zu Potsdam. Eifrig schrieb er in seinen Notzizblock, wie die Herrscher der Welt über das Schicksal der Menschen verfügten.
-"Ich hatte erwartet, große Staatsmänner hautnah zu erleben" notierte JFK. -"Souveräne Persönlichketen. Aber es haftet ihnen überhaupt nichts erhabenes an. Ich sehe nur drei bösartige, alte Männer die da sitzen und mit eiskaltem Lächeln ganze Volker herum schieben und Grenzen versetzen. Ganz nach belieben. Der Krieg ist kaum vorbei, noch rauchen die Ruinen und schon wird neues Unrecht gesät. Fuck, sind die vielleicht Scheisse! Verflixt, das ist ja mal wirklich unerfreulich!"

Als die Konferenz zu Ende war und John Kennedy seine Notizen sortierte, fühlte er, wie ihm wieder schlecht wurde. Er würfelte in den nächstgelegenen Papierkorb, wusch sich das Gesicht und wollte gerade Richtung Hotel gehen, da stand ihm plötzlich Präsident Harry S. Truman gegenüber.
-"Aus dem Weg, Junge!" herrschte ihn dieser an.
JFK hob sein Haupt und sah Truman an. Er erkannte die Angst in dessen Augen. Dann sah er gar nichts mehr, weil er in Ohnmacht fiel.

[Bearbeiten] JFK, der Politiker

John F. Kennedy wurde zurück in die USA geflogen. Als man ihn mit Medikamenten aus dem Koma gespritzt hatte und er eingermassen aufrecht sitzen konnte, war ihm klar, er wollte nicht nur über die Weltgeschichte schreiben: Er wollte Weltgeschichte gestalten.

[Bearbeiten] Kongressabgeordneter

Vater Joseph war erleichtert. Schnell besorgte er einen Stab an PR-Experten, die John F. Polittauglich machten. Diese entrissen ihm die Turnschuhe, zogen ihm die Segeltuchhosen aus und steckte ihn in einen Anzug. Dann banden sie ihn auf der Rednertribüne fest, gaben ihm einen Klaps auf den Hintern und sorgten dafür, dass er seine Sätzchen aufsagte.
da sein Gegner irgendeine obskure Gestalt war und JFK furchtbar süss, wählten ihn die Menschen und JFK war nun Politiker!

[Bearbeiten] Wettlauf in den Senat

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er nächste Schritt auf dem Weg ins Weisse Haus war es, Senator zu werden. Dies würde nicht ganz so leicht werden, wie die Wahl zum Kongressabgeordneten. Erstens hatte sich Johns Gesundheitszustand dramatisch verschlechtert: er konnte nur noch mühsam an Krücken gehen, und die Prophezeiiung der Ärzte, dass er nur noch ein Jahr zu leben habe, wirkte leicht entmotivierend. Zweitens war sein Gegner diesmal der angesehene Henry Cabot-Lodge, Spross der angesehensten, reichsten und mächtigsten Familien Neuenglands, den cabots und den Lodges.

Cabot Lodge tourte erfolgreich durch die Lande und wusste die Wähler zu begeistern, während John F. kaum zu seinen eigenen Veranstaltungen humpeln konnte. Jetzt bedurfte es eindeutig mehr als nur des "ist-der-süüüss"-Bonus.

[Bearbeiten] Bostoner Tea-Party

-"Wenn ich nicht zu den Wählern gehen kann, lade ich die Wähler halt zu mir ein" verkündete Kennedy und lud alle Leute ein, zu ihm zu Tea-Parties zu kommen.
Und obwohl Henry cabot Lodge spottete, kamen die Leute in Scharen. Der Tee war auch zu gut. (Damit er noch etwas besser würde, hatte JFK eine Prise Marihuana mitgekocht). Und als der Wahltag kam, konnte John F. die Früchte ernten: Er war Senator.

[Bearbeiten] Es steht eine Villa in Georgetown

Inuse.jpg Wenn das Ende kommt, sollte man vorbereitet sein !

Sicher ist hier jemandem beim Fertigstellen des Artikels etwas ganz Wichtiges dazwischen gekommen. Jetzt naht die Zeit heran, dieses Lebenswerk zu vollenden.

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