UnNews:Streubomben bei Kindern immer beliebter

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Spielzeug am Strand

Experten des TÜV Rheinland arbeiten auch mit Kindern zusammen, um die neuesten Designs von Streubomben auf ihre Attraktivität zu überprüfen (hier am Strand von Sylt)

Wien (Österreich), 6.12.2007: Während das Weihnachtsgeschäft bereits auf Hochtouren läuft, treffen sich derzeit in Wien die Hersteller von Streubomben zu einer Konferenz, die die Marketingstrategie der Branche für die nächsten Jahre bestimmen soll.

„Der Trend geht zur Zeit immer mehr zu bunten, glitzernden Sprengkörpern“, erklärte ein Sprecher der deutschen Streubombenindustrie am Rande des Treffens. „Diese werden von den Kindern des Zielgebiets am besten angenommen. Ganz neu im Programm ist eine Bombe, die mit blinkenden LEDs ausgestattet ist. Die Kinder lieben es. Sie gehen dafür dann gern auch noch einmal in der Dämmerung raus und sammeln die schönsten Exemplare ein.“

Weniger Erfolg hatte die Branche mit dem Bombenmodell „Teddybär“, das eigentlich der Renner für dieses Jahr werden sollte. „Die Diskussion um den Problembär namens Mohammed hat uns das Geschäft völlig verhagelt. Momentan sind Teddybären in unseren Zielgebieten völlig verpönt. Das bekommen natürlich auch die Kinder mit. Aber wir werden mit ganz neuen Modellen reagieren, zum Beispiel bunte Muster ohne Abbildungen. Streubomben müssen natürlich politisch korrekt sein.“

Auch die Technik der beliebten Massenvernichtungswaffe macht große Fortschritte. Bisher haben die meisten Streubomben, die auf dem Weltmarkt erhältlich sind, noch den Nachteil, dass sie zu früh detonieren. Der angestrebte Zweck, im Laufe von Jahren möglichst viele Kinder und andere Zivilisten zu verstümmeln, wird durch vorzeitige Explosion natürlich verfehlt. Doch in diesem Punkt ist gerade die deutsche Produktion besonders vorbildlich. „Unsere Streubomben werden vom TÜV Rheinland getestet, und nicht ohne Stolz können wir unseren Produkten das GS-Siegel aufkleben. Nehmen Sie dagegen mal die Chinesen, die verwenden auch heute noch bleihaltige Farben und gepanschten Sprengstoff für ihre Streubomben. Das ist unverantwortlich.“

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