UnNews:Und zweitens kommt es anders

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Weltall (Universum), immer: Wer denkt, der totale Systemcrash erfolge am kommenden Sonntag bei der Griechenland-Wahl, der hat sich geschnitten. Die paar hundert Rettungsmilliarden mögen zwar in den Sand gesetzt sein, aber der Bundesrepublik fiele bei einer Pleite des Landes als Pfand die Mönchsrepublik Athos zu, viel wertvoller als die olle Akropolis. Für die Erneuerung der christlichen Grundwerte eignet sich der große Haufen orthodoxer Popen besser als der eine angeschlagene katholische in Rom. Sie sollen in deutschen Fußgängerzonen und Einkaufszentren Bibeln auf Alt-Griechisch unter der mittlerweile fast vollständig salafistisch missionierten Bevölkerung verteilen. Ergänzt ist die Bibel um ESM-Vertrag, Fiskalpakt und CDU-Parteiprogramm auf Griechisch, einer Ikone mit dem Antlitz der heiligen Mutter Angela und einem Rosenkranz. Und zweitens kommt es anders als man denkt: Nein, die Drachme wird nicht eingeführt in Griechenland, nein die türkische Lira. Das also ist der Grund, weshalb die Türkei nicht in Syrien einmarschiert: Griechenland zu besetzen ist viel lukrativer. Versehentlich werden Sultan Erdogans Krummsäbel-Janitscharen auch Mazedonien besetzen und damit den Nationalitätenstreit mit Griechenland elegant beenden. Und damit stünden die Türken schon fast wieder vor Wien. Für seine Widersacher von der PKK hat sich der Sultan etwas spezielles ausgedacht: Sie wird komplett nach Syrien abgeschoben. Lang lebe das neue osmanische Reich.


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