Update (Software)

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Updateopfer
Verzweifeltes Opfer eines Betriebssystem-Updates, kurz vor dem Selbstmord stehend.

Als Update (deutsch:Verschlimmbesserung) bezeichnet man die in der Regel idiotensichere Aktualisierung einer Weichware oder eines Betriebsprogramms. Bei der Installation eines Updates kommt es aus unerklärlichen Gründen immer wieder zu schwerwiegenden Fehlern nichtmenschlicher Natur, die den Computerbenutzer in den Wahnsinn treiben können, besonders, wenn er beruflich auf seinen Computer angewiesen ist oder unter einer schweren Internetsucht leidet.

[Bearbeiten] Gründe

Es scheint so zu sein, dass viele Updates nur programmiert werden, um die Programmierer in den Softwareschmieden nicht zur Untätigkeit zu verdammen. Marginale Veränderungen, angebliche Fehlerbeseitigungen und kosmetische Änderungen am Programmdesign werden dem Kunden als bahnbrechende Neuerungen verkauft, denn viele Updates sind kostenpflichtig und sorgen damit für einen konstanten Cash-Flow in den Softwareunternehmen. In den seltensten Fällen sind die Updates ihr Geld wert und die von ihnen verursachten Schäden überwiegen ihren Nutzen. Andererseits werden auch viele unausgegorene Fehlerprogramme in der Version 1.0 auf den Markt geworfen und in mehreren Updates sukzessive von ihren gröbsten Fehlern befreit. Dadurch wird der Computerbenutzer gegen seinen Willen in den Status eines Versuchskaninchens (Beta-Tester) versetzt.

[Bearbeiten] Probleme

Installationen von Updates verursachen immer wieder Datenbeschädigungen oder Datenverluste, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Auch die sorgsam eingestellten Benutzer-Präferenzen werden von rücktsichtslosen, sadistischen Updates gerne überschrieben, woraufhin viele Programme in ihren Urzustand versetzt oder ganz außer Gefecht gesetzt werden. Nach einem Update kommt es in der Regel zu Fehlermeldungen (z.B. Treiber YZ konnte nicht lokalisiert werden - Programm XY konnte nicht geöffnet werden - Datei YX ist beschädigt - Check Preferences By Host etc.), die zu einer zeitaufwendigen Fehlersuche führen und den Adrenalinhaushalt des Computerbenutzers vollkommen durcheinander bringen können. Wild gestikulierend sitzt der Geupdatete vor seinem Arbeitsgerät, schreit herum, beschimpft Mitmenschen, Lebenspartner, Haustiere und Freunde und entwickelt im schlimmsten Falle suizidale Tendenzen.
Wenn sich das System nach fünf Neustarts - die durch das Ziehen des Netzstecker berwerkstelligt werden, da die automatisierte Neustart-Funktion aufgrund des Updates außer Kraft gesetzt ist - und einem halben Tag der ergebnislosen Fehlersuche von selbst erholt hat, hat der Benutzer in seinem von Halbwissen und Aktionismus geprägten Tun oftmals viele Dateien aus Versehen beschädigt oder gelöscht, ist aber nicht in der Lage, sich dies einzugestehen und schreibt dem Hersteller des Updates eine vorwurfsvolle E-Mail und tut sein Leid in Blogs und Userforen kund, um nicht so alleine dazustehen in seinem Frust. Nicht wenige Benutzer schwören sich nach solch einem vergeudeten Tag, nie wieder ein Update zu installieren und sich stattdessen immer gleich mit neuer Hardware zu versorgen, was besonders das Kreditwesen sehr erfreut.

[Bearbeiten] Zitate

  • "In der Firma nennen wir das immer scherzhaft "Bananenprodukt" -hehe- reift beim Kunden..." -Softwareentwickler bei Microsoft
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