Vernichte die Existenz

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Vernichte die Existenz ist ein spannendes Reality-Spiel aus dem Hause Life, in der es nicht, wie man annehmen könnte, darum geht die eigene Existenz zu vernichten, sondern die einer frei wählbaren Person.

[Bearbeiten] Spielvoraussetzungen

Voraussetzungen zum Spielen von Vernichte die Existenz ist der Besitz eines Boulevardmediums, oder zumindest die Mitgliedschaft in der Redaktion eines solchen. Desweiteren ist es ratsam zum Erreichen von Höchstpunktzahlen vorher etwaige Skrupel, moralisches Empfinden, Gutmenschentum oder guten Geschmack an der Garderobe abzugeben.

[Bearbeiten] Ziel des Spieles

Das Ziel des Spieles ist die vollständige Vernichtung der Existenz einer Einzelperson (im Nachfolgenden der Einfachheit halber als "Opfer" zusammengefasst). Dies können sowohl Politiker, Prominente aber auch einfache Privatpersonen sein. Letztere sind die beliebtesten Ziele, da diese sich zumeist keine guten Anwälte leisten können.
Je besser dies geschieht, desto mehr Punkte gibt es (zum genaueren Verständnis ist unten eine Punktetabelle angefügt). Am Jahresende wird der Gewinner verkündet.

[Bearbeiten] Spielregeln

Es gibt nur eine Regel, die besagt, dass die zu vernichtende Person am Ende des Spiels vollständig ihrer Reputation und Ehre beraubt sein muss.

[Bearbeiten] Spielleiter

Die Spielleitung wird übernommen vom deutschen Presserat. Dieser wacht über die Fairness des Spielablaufs und kann Rügen aussprechen, wodurch Minuspunkte entstehen können. Der Vernichte-die-Existenz-Profi hat stehts ein, zwei gute Kontakte in den oberen Etagen, um sich einen reibungsfreien Spielablauf zu garantieren.

[Bearbeiten] Die Mitspieler

Vernichte die Existenz wird nicht gegeneinander gespielt, sondern im Team. Zwar ist es möglich auch einen Mitspieler als Opfer auszuwählen, dies gilt jedoch als unsportlich.

[Bearbeiten] Spielablauf

Das Spiel hat keine zeitliche Begrenzung und findet in drei einfachen Phasen statt.

[Bearbeiten] 1: Wahl des Opfers

Zunächst muss man sich ein Opfer aussuchen. Dies kann willkürlich erfolgen, meist aber gezielt. Am besten eignen sich Kriminelle, denen man nur noch den Gnadenstoss geben muss. Allerdings multipliziert sich die Endpunktzahl mit der Ursprungsbeliebtheit des Opfers, folglich bekommt man für einen Kriminellen wenig Punkte (eignet sich aber für ein paar Nebenpunkte zwischendurch).
Die Beliebtheit des Opfers wird vorher durch ein unabhängiges Komitee geprüft und mit einer Zahl von 1-10 versehen, mit denen der Endpunktestandt multipliziert wird. (1 = Schwerverbrecher, 10 = A-Promi).

[Bearbeiten] 2: Allgemeine Vorbereitung

Nun beginnt der meist schwierigste Teil des Spieles. Es muss der Dreck gesammelt werden, mit dem das Opfer bombardiert wird. Hier ein paar hilfreiche Tipps für Anfänger:

  • Wenn Sie gefragt werden für wen Sie arbeiten geben Sie niemals direkt Auskunft. Sagen Sie, Sie seien "freier Reporter" oder so etwas, um sich möglichst viele Möglichkeiten offen zu halten.
  • An das Opfer selbst ist meist sehr schwer heranzukommen. Wenden Sie sich an Familie, Freunde oder Nachbern, fragen Sie nach Fotos und interessanten Geschichten über das Opfer.
  • Falls das Opfer Kinder hat, fangen Sie diese auf dem Schulweg ab und befragen Sie sie. Kinder sind oft große Informationsquellen mit den in der späteren Berichterstattung noch kräftig auf die Tränendrüse gedrückt werden kann.

[Bearbeiten] 3: Die Vernichtung

Nun beginnt der spassige Teil des Spiels. Sie müssen möglichst viele Leute von der Boshaftigkeit oder Lächerlichkeit des Opfers überzeugen. Nutzen sie jedes noch so kleine Detail das sie in Phase 2 gesammelt haben und verbreiten Sie diese möglichst glaubwürdig. Nutzen sie Tatsachen, verdrehen Sie sie, oder erfinden sie einfach neue, alles ist erlaubt!
Tipps für Anfänger:

  • Oft sind Quellenangaben gefordert um die Glaubwürdigkeit ihrer Berichterstattung zu unterstreichen, aber seien Sie vorsichtig mit denen, vor allem wenn sie Tatsachen verdrehen. Schreiben Sie zur Not als Quelle schlicht und einfach "Internet" hin, dies reicht meist aus.
  • Desweiteren hat sich hier eine Team-Lösung bewährt: Verbünden Sie sich mit einem Mitspieler und schreiben Sie als Quelle ihren jeweiligen Mitspieler hin. Dies wirkt seriöser und ist gleichzeitig wasserdicht.

Eine Spielrunde ist beendet, wenn Sie entweder entscheiden sich einem anderen Opfer zuzuwenden, da dieser entweder zu uninteressant oder zu schwierig zu vernichten ist, oder die Existenz des Opfers unwiderruflich zerstört ist. Daraufhin folgt die Punktevergabe:

Aktion Punkte
Private Fotos des Opfers +25 Punkte
Privates Videoband des Opfers +50 Punkte
Falsche Tatsachen erfolgreich als wahr verkauft +150 Punkte
Rüge der Spielleitung -100 Punkte
Durch ein Gericht erfolgreich zurückgezogene Rüge +100 Punkte
Erfolgreiche Klage des Opfers wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte -500 Punkte
Opfer verliert seinen Arbeitsplatz +150 Punkte
Opfer verliert alle sozialen Kontakte +250 Punkte
Opfer begeht Selbstmord +500 Punkte
Heuchlerische Berichterstattung über o.g. Selbstmord +100 Punkte

Die gewonnenen Punkte werden mit den Punkten für die ursprüngliche Beliebtheit des Vernichteten multipliziert.
Der Gewinner erhält den Axel-Springer-Ehrenpreis zur Meinungsbildung.

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