Werkzeugfisch

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Hammerhai
Hammerhai.

Die Werkzeugfische sind eine Unterklasse der Gemeinen Baumarktfische in der Klassifizierung nach der utilitaristischen Taxonomie. Hierbei erfolgt die Einordnung der Arten nach ihrer Verwendung und nicht nach äußeren Merkmalen oder biologischer Systematik. Aus diesem Grund zählen zu den Werkzeugfischen nicht nur Fische im eigentlichen Sinne, sondern auch andere Meeresbewohner wie Krebstiere, Muscheln, u. a.

[Bearbeiten] Einsatz

Die Ozeane sind heute zunehmend Schauplatz von Bauarbeiten. Bohrinseln, Offshore-Windparks, Seekabel, Pipelines und andere technische Einrichtungen werden auf dem oder unter Wasser errichtet. Der Einsatz konventioneller Werkzeuge und Maschinen stellt die ausführenden Unternehmen dabei oft vor Probleme. Aus diesem Grund greifen moderne Unterwassertechniker für ihre Arbeiten mehr und mehr auf natürlich vorkommende Werkzeuge und Hilfsmittel zurück.

Sägefisch
Sägefisch.

Zahlreiche Arten von Fischen, Krustentieren und sogar Weichtieren eignen sich für den Gebrauch als Unterwasserwerkzeug. Gegenüber handelsüblichen Gerätschaften bieten sie zahlreiche Vorteile:

  • keine Korrosion
  • keine externe Energieversorgung erforderlich
  • Schwimmfähig
  • Geringe Anschaffungs- und Unterhaltskosten
  • Keine Materialermüdung
Seeteufel
Seedübel.

[Bearbeiten] Wichtige Arten

[Bearbeiten] Hammerhai

Der Hammerhai ist ein hochbelastbares, strapazierfähiges Allzweckwerkzeug. Mit ihm kann man einen einfachen Nagel ebenso einschlagen wie eine komplette Pfahlgründung für ein 7-Sterne-Hotel.

Hammerhaie lassen sich leicht anlocken, indem man einige ihrer bevorzugten Beutefische, zum Beispiel Nageltiere oder Seedaumen, an der gewünschten Baustelle ausstreut.

[Bearbeiten] Sägefisch

Sägefische sind für jede Art von Trennarbeiten unter Wasser unentbehrlich, etwa für das Kürzen von Seekabeln, Sabotieren von Pipelines oder das schnelle Lichten von Ankern. Auch in der Küche findet der Sägefisch gern Verwendung, da er sich ausgezeichnet für das Filetieren anderer Fische eignet.

Bohrmuschel
Bohrmuschel.

[Bearbeiten] Seedübel

Der Seedübel wird in großer Zahl für die Befestigung von Bauwerken unter Wasser verwendet, etwa an Korallenriffen oder Wracks. Seedübel sind in normalem Zustand länglich und schlank und lassen sich in jede Bohrung einführen. Fühlen sie sich bedroht, können sie sich jedoch zu einem Mehrfachen ihres Körperumfangs aufblasen. Um eine sichere Verankerung von Gebäuden oder Fundamenten zu erreichen, muss also lediglich eine dauerhafte Bedrohung der Seedübel aufrechterhalten werden. Dies ist beispielsweise durch Ansiedlung von Muränen oder Tauchtouristen möglich.

Krebszange
Seezange.

[Bearbeiten] Bohrmuschel

Die Bohrmuschel wurde bereits seit dem Mittelalter im Schiffbau eingesetzt. Nachdem im 19. Jahrhundert das Holz beim Schiffbau zunehmend durch Metall ersetzt wurde, geriet die Bohrmuschel etwas in Vergessenheit. Heute ist die Bohrmuschel jedoch wieder Bestandteil jedes gut sortierten Unterwasserwerkzeugkastens.

[Bearbeiten] Seezange

Die handliche Seezange hilft dem unterseeischen Bauarbeiter bei der Entfernung krummer Nägel, beim Abisolieren von Zitteraalen und anderen Feinarbeiten. Aufgrund des hohen Verschleißes hat sich die zweizangige Seezange durchgesetzt; bei zu starker Beanspruchung einer Zange kann man ohne Wechsel des Werkzeugs auf die andere Zange umsteigen.

[Bearbeiten] Narwal

Der Narwal ist ein Wa(h)lfisch mit einen schraubenförmigen Horn aut der Nase. Einen Narwal kann man sowohl als Bohrmaschine, als auch als Schraube verwenden und daher darf ein Sortiment aus verschiedensten Narwalen in keinem gut sortierten Unterwasserwerkzeugkasten fehlen.

[Bearbeiten] Siehe auch

Spezialprojekte
projects